Erbengemeinschaft: Das Haus bewohnen, vermieten oder verkaufen?

Von anwalt.org, letzte Aktualisierung am: 18. Mai 2020

Wenn eine Erbengemeinschaft ├╝ber ein Haus verf├╝gen soll, kommt es nicht selten zu Streit.

Wenn im Testament steht, dass die Erbengemeinschaft ├╝ber ein Haus verf├╝gen soll, ist Streit nicht selten.

Wenn der Erblasser seiner Erbengemeinschaft ein Haus, eine Eigentumswohnung oder ein Grundst├╝ck hinterl├Ąsst, kommt es nicht selten zu Meinungsverschiedenheiten:┬áDer eine w├╝rde die Immobilie gern verkaufen, der andere vermieten, ein dritter selbst darin wohnen. Wie k├Ânnen sich die Erben einigen und eine L├Âsung finden?

In unserem Artikel stellen wir dar, wie derartige Probleme gel├Âst werden k├Ânnen und wie der letzte Ausweg aussieht, wenn keine Einigung m├Âglich ist.

Dabei betrachten wir die M├Âglichkeiten der Erbengemeinschaft Haus zu verkaufen, das , zu vermieten oder selbst zu nutzen – oder es durch Teilungsversteigerung in Geld umzuwandeln.

Die folgenden Ausf├╝hrungen beziehen sich auf s├Ąmtliche Immobilien, die Teil eines Nachlasses sein k├Ânnen. Sind Sie beispielsweise Miterbe einer Erbengemeinschaft, die ein Grundst├╝ck verkaufen oder selber nutzen will, so finden auch Sie hier die wichtigsten Informationen dazu!

Grundproblem einer Erbengemeinschaft, die eine Immobilie erbt

Sobald mehr als ein Erbe den Nachlass antritt, bilden die Miterben zun├Ąchst eine Erbengemeinschaft. Sie sind gemeinsam Eigent├╝mer des Erbes, bis dieses auseinandergesetzt wird. Die Auseinandersetzung kann beispielsweise durch ein┬áTestamentsvollstrecker┬á├╝bernehmen┬áoder das Nachlassgericht.

Wenn ein Haus Teil des Nachlasses ist und der Erblasser dieses im Testament keinem einzelnen Erben (Alleinerben) zugesprochen hat, so stellt sich die Frage, wie das Haus unter der Erbengemeinschaft aufgeteilt werden soll?

M├╝ssen sich einigen: gemeinsamen Erben in einer Erbengemeinschaft mit Haus.

M├╝ssen sich einigen: gemeinsamen Erben einer Erbengemeinschaft mit Haus oder sonstigen Immobilien.

Die Erben verf├╝gen zun├Ąchst ├╝ber den Nachlass als Gesamthandseigentum – keiner der Eigent├╝mer kann allein ├╝ber das Haus im Nachlass als Ganzes verf├╝gen.

Jede Aktion muss abgestimmt werden.

Damit bilden Erbengemeinschaften faktisch auch immer eine Gemeinschaft b├╝rgerlichen Rechts, allerdings ohne Rechtsf├Ąhigkeit.

Dies k├Ânnen die Miterben ├Ąndern, indem Sie einen notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag abschlie├čen und gemeinsame Regeln aufstellen.

Grunds├Ątzlich m├╝ssen sich gemeinsame Erben einer Immobilie dar├╝ber einig sein, wie mit dem Nachlassgegenstand verfahren werden soll. So kann beispielsweise jeder einzelne Miterbe der Erbengemeinschaft einen┬áHausverkauf verhindern.

Grundbucheintrag der Erbengemeinschaft

Zun├Ąchst sollte das Grundbuch berichtigt werden. Denn hier ist noch der Erblasser als Eigent├╝mer des Hauses oder Grundst├╝cks eingetragen. Um die Grundbucheintragung der Erbengemeinschaft f├╝r das Haus kostenlos vorzunehmen, bleibt dieser bis zu zwei Jahre nach dem Erbfall┬áZeit. Sp├Ąter k├Ânnen Kosten anfallen.

Jeder Erbe kann die Erbengemeinschaft ins Grundbuch eintragen lassen. Daf├╝r muss er einen entsprechenden Antrag stellen, ┬ž 13 Grundbuchordnung (GBO), und einen Nachweis der Erbschaft erbringen. Dies ist in der Regel der Erbschein. Allerdings kann laut Paragraph 35 BGO auch ein Testament oder ein Erbvertrag vorgelegt werden, um die Grundbuchberichtigung durchf├╝hren zu lassen. Auch eine Bescheinigung der Testamentser├Âffnung durch das Nachlassgericht kann ausreichen.

Das Grundbuchamt ist jedoch nicht verpflichtet, solche Verf├╝gungen von Todes wegen oder ein Schreiben vom Nachlassgericht zu akzeptieren. Bestehen aus irgendwelchen Gr├╝nden Zweifel am Erbfall, so kann es nach wie vor den Erbschein verlangen, bevor die Erbengemeinschaft einen Grundbucheintrag erh├Ąlt.

Erbengemeinschaft: Wer am Haus welche Anteile bekommt, kann in einem Testament verf├╝gt werden.

Erbengemeinschaft: Wer am Haus welche Anteile bekommt, kann in einem Testament verf├╝gt werden.

Da die Erbengemeinschaft das Haus als Gesamthandseigentum innehat, werden die neuen Eigent├╝mer also nicht als Bruchteilseigent├╝mer im Grundbuch eingetragen sondern eben als gemeinsame Eigent├╝mer, die nicht allein ├╝ber Teile der Immobilie verf├╝gen k├Ânnen, ┬ž 47 Grundbuchordnung (GBO).

Dies kann durch verschiedene Formen der Aufl├Âsung von Erbengemeinschaften ge├Ąndert┬áwerden. So k├Ânnen die gemeinsamen Erben etwa einen notariell beurkundeten Teilsauseinandersetzungsvertrag und ├ťbertragungsvertrag abschlie├čen, um als anteilige Eigent├╝mer eingetragen zu werden.

Wie eine Erbengemeinschaft mit einem Haus verfahren kann

Befindet sich also ein Haus im Nachlass, m├╝ssen sich die Miterben einigen, wie sie mit der Immobilie verfahren wollen. Das gilt selbst dann, wenn der Erblasser beispielsweise verf├╝gt hat, dass ein Erbe nur 10 Prozent davon erhalten soll – das Gesamthandseigentum kann nur gemeinsam verwaltet werden.

Zun├Ąchst betrachten wir die M├Âglichkeiten, die sich ergeben, wenn Einigkeit dar├╝ber besteht, wie die Erbengemeinschaft mit dem Haus umgehen will. Im darauf folgenden┬áKapitel wird die gerichtlich angeordnete Zwangsversteigerung bei einer Erbengemeinschaft besprochen.

Eigennutzung – Miterben auszahlen

Erben k├Ânnen sich gegenseitig die Anteile an Immobilien einer Erbengemeinschaft auszahlen.

Erben k├Ânnen sich gegenseitig die Anteile an Immobilien einer Erbengemeinschaft auszahlen.

Will ein Miterbe das Haus der Erbengemeinschaft als Familienwohnsitz nutzen, so kann er sich mit den anderen einigen und die Miterben auszahlen. Eine solche Vereinbarung muss in einem notariell beglaubigten Aufl├Âsungsvertrag festgehalten werden, um sp├Ątere Streitigkeiten zu vermeiden und Rechtssicherheit zu schaffen.

Die Mitglieder der Erbengemeinschaft, die sich das Haus auszahlen lassen wollen, einigen sich darin mit dem Erben, der das Haus nutzen will, ├╝ber einen angemessenen Auzahlungsbetrag. Daf├╝r kann beispielsweise ein Wertgutachten der Immobilie angestellt werden.

GbR – Wenn die Erbengemeinschaft das Haus vermieten will

Strebt die Erbengemeinschaft die Vermietung des Hauses an, so sollten die Miterben zun├Ąchst einen notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag abschlie├čen und auf diese Weise aus der Erbengemeinschaft eine rechtsf├Ąhige Gesellschaft b├╝rgerlichen Rechts (GbR) machen.

Durch die Aufsetzung eines┬ánotariell beurkundeten Gesellschaftsvertrages, wird die Gr├╝ndung der GbR besiegelt. Dadurch ├Ąndert sich an der Form des Gesamthandseigentums nichts – die Mitglieder der Gesellschaft sind noch immer gemeinsam f├╝r die Verwaltung des Nachlasses zust├Ąndig. Jedoch ist eine GbR gesch├Ąftsf├Ąhig und kann als juristische Person Vertr├Ąge abschlie├čen.

Damit wird es der Erbengemeinschaft m├Âglich, das Haus zu vermieten. Die Mieteinnahmen werden in der Regel entsprechend der Erbanteile unter den Miterben verteilt. Dar├╝ber k├Ânnen Sie sich ebenfalls in besagtem Gesellschaftsvertrag einigen.

Hausverkauf bei Erbengemeinschaft

Auch k├Ânnen die Mitglieder die Erbengemeinschaft aufl├Âsen und das Haus an einen Dritten verkaufen, um den Erl├Âs untereinander aufzuteilen. Dadurch wird ein schneller Abschluss des Erbvorgangs gew├Ąhrleistet, wodurch das Konfliktpotential innerhalb der Gemeinschaft gering gehalten wird.

Auf diese Weise kann ein zu langer Leerstand vermieden werden, wodurch das Geb├Ąude an Wert verl├Âre. Desweiteren werden so laufende Kosten minimiert.

Unter anderem auf diesem Wege l├Ąsst sich der beste Preis f├╝r ein geerbtes Haus erzielen:

  • schnelle Ver├Ąu├čerung – kurzer Leerstand
  • Renovierung vor Verkauf kann den Wert steigern

Durch die Erteilung einer Vollmacht an einen Miterben oder einen Makler kann der Verkauf geordnet ablaufen, da so vermieden wird, dass verschiedene Interessen sich ├╝berschneiden. Ein durch eine Erbengemeinschaft Bevollm├Ąchtigter ist verpflichtet, in deren Interesse zu handeln und die Immobilie entsprechend zu ver├Ąu├čern.

Bei Streit der Erbengemeinschaft – Die Teilungsversteigerung

Doch welche M├Âglichkeiten gibt es, wenn sich die Erbengemeinschaft ├╝ber den Hausverkauf uneinig ist oder einer der Miterben gar nicht verkaufen will?

Kann sich die Erbengemeinschaft nicht ├╝bers Haus einigen, kommt es unter den "Hammer".

Kann sich die Erbengemeinschaft nicht ├╝bers Haus einigen, kommt es unter den “Hammer”.

Kann keine Einigung dar├╝ber erzielt werden, wie die Erbengemeinschaft mit dem Haus verfahren will, so kann jedes Mitglied jederzeit die Aufl├Âsung derselben einfordern. Durch eine Auseinandersetzungsklage wird jedoch in der Regel die f├╝r alle Beteiligten schlechteste L├Âsung erzielt.

Das Nachlassgericht wird n├Ąmlich als letztes Mittel die Teilungsversteigerung anordnen: eine Form der Zwangsversteigerung.

Der Verkaufserl├Âs eines┬ásolchen┬áProzesses liegt in aller Regel weit unter dem Marktwert der Immobilie. Zus├Ątzlich┬áist die Teilungsversteigerung an sich mit Kosten verbunden.

Der Erl├Âs aus der Versteigerung geh├Ârt nach wie vor allen Erben gemeinsam, allerdings stellt die Aufteilung des Geldbetrages in der Regel kein gro├čes Problem mehr dar.

Bei einer Teilungsversteigerung kann jeder Miterebe mitbieten und auf diesem Wege das Haus ersteigern. Das Erbrecht gibt den Miterben auch bei einer Zwangsversteigerung ein Vorkaufsrecht.

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Erbengemeinschaft: Das Haus bewohnen, vermieten oder verkaufen?
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138 Gedanken zu „Erbengemeinschaft: Das Haus bewohnen, vermieten oder verkaufen?

  1. Angela

    Sehr geehrtes Team,
    mein Mann hat vor 10 Jahren das Haus seiner Mutter zusammen mit seinem Bruder und seiner Schwester geerbt. Bruder und Schwester wohnten weiterhin in dem Haus.
    Mein Mann hat keinerlei Interesse an dem Haus.
    Unser Vorschlag, da├č sie meinen Mann mit einer kleinen Summe auszahlen, wurde nicht angenommen.
    Versuche, eine Nutzungsentsch├Ądigung f├╝r meinen Mann zu bekommen, scheiterten ebenfalls und wir wollten, weil Streit zu bef├╝rchten war, das auch nicht mit Gewalt durchdr├╝cken.
    Lediglich haben wir m├╝ndlich ausgehandelt, da├č wir f├╝r Reparaturen und Steuer,Versicherung und ├ähnliches nichts zahlen.
    Inzwischen haben Bruder und Schwester ihre Wohnungen, sie oben , er unten,auf eigene Kosten renoviert, ohne uns davon in Kenntnis zu setzen.
    Nun ist der Bruder ebenfalls verstorben und die Schwester will nach wie vor dort wohnen bleiben.Die Erbin des Bruders wird sie wohl auszahlen m├╝ssen.
    Nun m├Âchten wir aber die Situation mal ├Ąndern und auf eine Nutzungsentsch├Ądigung bestehen.
    Wenn wir von ihr nun eine Entsch├Ądigung bekommen w├╝rden, m├╝├čten wir uns dann auch an den Hauskosten beteiligen und , was uns vor allem besch├Ąftigt, was ist, wenn die uralte Heizungsanlage ( Nachtspeicher├Âfen )mal erneuert werden mu├č oder das Dach, 60 Jahre alt.
    M├╝├čten wir uns da auch dran beteiligen?
    ├ťber eine Antwort w├╝rde ich mich sehr freuen und bedanke mich schonmal vorab.

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Angela,
      wie Sie in Ihrem speziellen Fall eine Nutzungentsch├Ądigung gestalten k├Ânnen und welche Rechte bzw. Pflichten damit einhergehen, sollten Sie gemeinsam mit einem Anwalt abw├Ągen. Wir d├╝rfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  2. Barbara

    Meine Mutter ist vor einigen Monaten gestorben. Sie war mehrfacheingeschr├Ąnkt und pflegebed├╝rftig. Ich habe meine Mutter mehr als acht Jahre lang gepflegt, da man sie nicht allein lassen konnte, war ich praktisch immer da und habe mich sowohl um die Verwaltungsangelegenheiten als auch um alles Sonstige gek├╝mmert. Ich selbst wohne eigentlich auch woanders, aber die letzten Jahre konnte ich nur noch mit umst├Ąndlicher und kostenintensiver Orga wenige Male im Jahr am WE nach Hause. Mein Bruder hat sich geweigert, statt meiner gelegentlich ein WE oder mal eine Woche anwesend zu sein. Zu Zeiten, zu denen ich gearbeitet habe (Teilzeit) waren verschiedene Hilfen da. Mein Bruder hat sich um ├╝berhaupt nichts gek├╝mmert, er wohnt knapp zwei Autostunden entfernt. Auch als meine Mutter im Krankenhaus lag (das erste Mal vor f├╝nf Jahren vier Wochen lang), hat er es nicht f├╝r n├Âtig gefunden, wenigstens einmal vorbeizukommen.Meine Mutter hat in Ihrem Testament von vor 15 Jahren u. a. verf├╝gt, dass das Haus (es gibt ein Haus) 18 Monate lang nicht verkauft werden darf. – Jetzt macht mein Bruder ebenso wie meine Schw├Ągerin Stress und will den Verkauf vorantreiben, macht mir subtile Vorw├╝rfe und tut so als ob alles anders w├Ąre als es ist. Gleichzeitig bestehen merkw├╝rdige Vorstellungen, was den zeitlichen Ablauf eines eventuellen Verkaufs und der einzelnen Abwicklung betrifft.
    Kann ich darauf bestehen, dass Dinge, die zum Verkauf erforderlich sind, erst ab Ablauf der 18 Monate begonnen werden (Wegwerfen von Dingen, Haus leer r├Ąumen)? Im Testament steht nichts Konkretes dazu.
    Weder Erbschein noch nat├╝rlich Grundbucheintrag sind bis jetzt vorhanden, wie auch nach dieser kurzen Zeit.
    Meine Schw├Ągerin mischt sich ein, obwohl sie eigentlich gar nichts zu sagen hat und kommentiert, was wie verwendet werden soll.
    Mu├č ich die Schw├Ągerin ins Haus lassen?
    Beide weigern sich auch, sich an evtl. Kosten zu beteiligen bzw. ├╝ber sog. Ausgleichszahlungen zu sprechen (mein Bruder: er h├Ątte keine Lust, da jetzt auch noch etwas zu bezahlen).
    Und letzte Frage: falls ich zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt zu der Einsch├Ątzung gelangen sollte, dass ich das Haus NICHT verkaufen m├Âchte, kann ich das bzw. mu├č ich das jetzt schon definitiv sagen? Es k├Ânnte ja sein, dass ich noch bei der Gl├╝cksspirale gewinne (unrealistisch, aber…. theoretisch m├Âglich).

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Barbara,
      wie sich die Abwicklung der Erbengemeinschaft in Ihrem individuellen Fall regeln l├Ąsst und worauf es dabei zu achten gilt, sollten Sie gemeinsam mit einem Anwalt f├╝r Erbrecht abw├Ągen. Wir d├╝rfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Team von anwalt.org

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  3. ulrike

    Hallo,

    unsere grossmutter ist vor kurzem verstorben.
    unsere tante, sowie wir enkel haben jeweils 50% anteil an ihrer eigentumswohnung geerbt.die ver├Âffentlichung des testamentes liegt uns aber noch nicht vor(scheinbar gab es zum 1.1.diesen jahres ├Ąnderungen die den ablauf verz├Âgern!?)aber das testament ist uns allen bekannt,
    unsere tante besitzt eine gerneralvollmacht.
    ist es rechtens wenn sie sich jetzt schon um den verkauf der wohnung k├╝mmert oder m├╝ssen wir die ver├Âffentlichung abwarten?
    kann sie allein die abwicklung durchf├╝hren oder m├╝ssen wir bei vertragsabschluss hinzugezogen werden?
    was wenn wir mit dem von ihr ausgemachten verkaufspreis nicht einverstanden sind?

    vielen dank!!!

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Ulrike,
      bei einem Verkauf m├╝ssen grunds├Ątzlich alle Erben den Kaufvertrag unterschreiben. Fehlen Unterschriften, weil zum Beispiel Uneinigkeit wegen dem Kaufpreis herrscht, kann der Verkauf in der Regel nicht erfolgen. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt f├╝r Erbrecht, welche Sie bei der Durchsetzung Ihrer Anspr├╝che unterst├╝tzt.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  4. J├Ârg

    Hallo, vielleicht k├Ânnt Ihr mir zu folgendem Sachverhalt eine Hilfestellung geben:

    Im Zuge der Feststellung der Eigentumsverh├Ąltnisse eines Geb├Ąudes in den neuen L├Ąndern, erbte ich Anteile eines bauf├Ąlligen Hauses. Das Bundesamt f├╝r Immobilien versucht nun seit mehreren Jahren die rechtm├Ą├čigen Erben zu ermitteln und hat aktuell ca 1/3 der Erblinien gekl├Ąrt. Die restlichen 2/3 sind offen / unklar.
    Nun versucht die Gemeinde die offenen Rechnungen ( Grundsteuer / Stra├čenreinigung ) zu 100% von den gekl├Ąrten Erben einzutreiben. D.h. die 1/3 gekl├Ąrten Erben sollen den Anteil der ungekl├Ąrten Erben ├╝bernehmen.
    Meine Frage: ist dies rechtens?
    Tausend Dank f├╝r die Hilfe
    J├Ârg

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo J├Ârg,
      wir d├╝rfen keine kostenlose Rechtsberatung geben. Wenden Sie sich daher an einen Anwalt f├╝r Erbrecht.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  5. Sandy

    Sehr geehrtes Team,
    Ich weiss nicht ob die Frage hier her passt…..
    Ich w├╝rde gern ein Haus ersteigern welches aus einer Erbgemeinschaft steht. Meine Frage: Gibt es eine M├Âglichkeit diese Zwangsversteigerung zu umgehen wenn man nicht weiss wer diese Personen sind?
    Gruss Sandy

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Sandy,
      grunds├Ątzlich kann die M├Âglichkeit bestehen, eine Immobilie noch vor der Versteigerung zu erwerben. In diesem Fall sollten Sie sich an die vernatwortlich (z.Bsp. eine Bank oder die Gemeidne) wenden.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  6. S.

    Hallo,

    nach dem Tod meines Vaters haben meine Geschwister und ich sein Haus und sein Grundst├╝ck zu gleichen Teilen geerbt. Mein Bruder m├Âchte meine Schwester und mich auszahlen und alleiniger Besitzer des Hauses und Grundst├╝cks werden. Meine Schwester und ich sind damit einverstanden – unter der Voraussetzung, dass der Wert des Hauses und des Grundst├╝cks durch eine unabh├Ąngige Wertermittlung festgestellt wird.

    Da ein Nachbar das Vorkaufsrecht f├╝r das Grundst├╝ck und das Haus hat, frage ich mich, ob es auch zum Tragen kommt, wenn wir innerhalb unserer Erbengemeinschaft Wertanteile des Hauses und des Grundst├╝cks an unseren Bruder verkaufen.

    Zuerst werden wir uns alle drei in das Grundbuch eintragen lassen und danach den Anteilsverkauf vornehmen. M├╝ssen wir den Nachbarn dar├╝ber informieren, dass meine Schwester und ich unsere Anteile am Haus und am Grundst├╝ck an unseren Bruder verkaufen und besteht f├╝r ihn auch in diesem Fall das Vorkaufsrecht?

    Liebe Gr├╝├če

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo,
      in der Regel besteht innerhalb der Erbengemeinschaft ein Vorkaufsrecht. Inwieweit sich dieses gegen├╝ber anderen Vorkaufsrechten verh├Ąlt, sollten Sie ggf. mit einem Anwalt f├╝r Erbrecht besprechen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  7. Fritz

    Hallo wir meine Tochter und ich sind eine GBR da wir nach dem Tot meiner Frau ihrer Mutter das Haus zusammen geerbt haben mussten wir f├╝r das Finanzamt diese gr├╝nden. Es handelt sich dabei um zwei getrennte Wohnungen eine im EG die ich bewohne und eine im DG die vermietet ist aber ab n├Ąchstes Jahr 2019 von meiner Tochter bezogen wird das hei├čt das dann keine Vermietung mehr stattfindet.
    Was kommt auf uns zu bei der Aufl├Âsung der GBR ?
    M├╝ssen wir dann irgendwelche Steuern zahlen ?

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Fritz,
      wir d├╝rfen keine kostenlose Rechtsberatung geben. Wenden Sie sich daher mit Ihrem Anliegen an einen Anwalt.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  8. Horras

    Hallo und guten Morgen,
    meine Frage betrifft ebenfalls das Erbe eines Hauses. Mein Opa hat mir und meinem Bruder jeweils 1/4 seines Hauses vererbt (unsere Mutter hat Ihr Erbe ausgeschlagen). Die andere H├Ąlfte bekam die Schwester meiner Mutter. Im Haus wohnt zur Zeit die Frau meines Opas, die ein Wohnrecht eingr├Ąumt bekommen hat. Nun wollte Sie uns gerne das Haus abkaufen und schrieb alle Beteiligten der Erbengemeinschaft an. Meine Frage: K├Ânnen mein Bruder und ich unseren Anteil 50% des Hauses an die Frau meines Opas verkaufen und eine Summe X verlangen oder muss dies immer in Verbindung mit der Schwester meiner Mutter passieren. Da kein Kontakt besteht wissen wir nicht ob Sie verkaufen m├Âchte oder wie die weitere Planung mit Ihren 50% Hausanteil aussieht. Unser Anteil wurde im Grundbuch eingetragen, ich bin mir nur nicht sicher ob wir unabh├Ąngig unseren Anteil ver├Ąu├čern k├Ânnen und auch eine unabh├Ąngige Summe (z.B. Hauswert 150.000ÔéČ wir w├╝rde unsere H├Ąlfte f├╝r 70.000ÔéČ verkaufen) angeben k├Ânnen.
    Vielen Dank im Voraus
    Mit freundlichen Gr├╝├čen

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Horras,
      ob Sie Ihre H├Ąlfte des Hauses frei ver├Ąu├čern d├╝rfen, h├Ąngt in der Regel davon ab, ob die Erbengemeinschaft bereits aufgel├Âst ist oder nicht.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  9. Steiner

    Hallo,

    meine Oma hat vor 30 Jahren ein Haus zu ca. 60 Prozent geerbt. Die anderen 40 Prozent die Kinder des verstorbenen Mannes. Wenn meine Oma jetzt nach 30 Jahren einen Sch├Ątzer kommen l├Ąsst, muss sie wirklich die 40% des jetzigen Wertes auszahlen? Die Kinder haben 30 Jahre keinen Cent an meine Oma gezahlt, den ganzen Kredit und anfallende Kosten hat meine Oma allein beglichen. Es liegt ein Gutachten nach Erbeintritt vor, wo das Haus einen Wert von 90000 Mark hatte. Von welchem Wert geht man hier aus?

    Vielen lieben Dank.

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo,
      in der Regel ist davon auszugehen, dass der aktuelle Marktwert bei einer Auszahlung zugrundgelegt wird. Ob sich allerdings aus der Abzahlung des Kredites m├Âgliche Anspr├╝che ergeben, sollten Sie ggf. mit einem Anwalt besprechen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  10. sabina

    Ich und meine beiden Schwestern haben das Haus meines Vaters schon zu Lebzeiten ├╝berschrieben bekommen. Meine j├╝ngste Schwester wohnt seit einigen Jahren in diesem Haus damit ihre Tochter nicht soweit zur Schule hat, sie hat den Vater bis zuletzt auch betreut. Sie hat eigentlich ihr eigenes Haus, aber das steht woanders. Vor drei Wochen ist unser Vater verstorben. Bis wann muss meine Schwester ausziehen – schlie├člich wohnt sie jetzt auf unsere Kosten in dem Haus – es ist so nicht verk├Ąuflich und auch nicht vermietbar. Ich f├╝rchte auch, dass sie verhindern will, dass das Haus verkauft wird. Auszahlen kann sie aber weder mich noch meine Schwester.
    Danke f├╝r den Rat
    Sabina

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Sabina,
      das weitere Vorgehen sollten Sie gemeinsam mit Ihren Schwester besprechen. Ist eine Einigung nicht m├Âglich, droht ggf. eine Versteigerung. Welche rechtlichen Mittel Ihnen zustehen, sollten Sie ggf. mit einem Anwalt abw├Ągen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  11. Maike

    Guten Tag,
    mein Mann ist vor 1 Jahr verstorben, seine Tochter aus 1. Ehe und ich sind zu je 50% Erben des Hauses. Seine Tochter wohnt einige 100 KM entfernt und m├Âchte nicht in der Immobilie wohnen. Ich m├Âchte in naher Zukunft dort ausziehen und w├╝rde lieber verkaufen, da das Haus stark renovierungsbed├╝rftig ist. Sie m├Âchte nicht verkaufen und lieber vermieten. Was steht mir zu, wenn ich mich auszahlen lasse ? Der Marktwert wurde durch einen Makler bereits ermittelt.

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Maike,
      f├╝r welchen Preis Sie Ihren Erbanteil an die Miterbin verkaufen k├Ânnen, h├Ąngt von verschiedensten Umst├Ąnden ab. In der Regel erm├Âglich der Marktwert eine gute Ortientierung.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  12. Roman

    Hallo,

    wir sind 3 Geschwister und seit vielen Jahren schon Eigent├╝mer des Hauses laut Testament meines Vaters. Meine Mutter ist testamentarisch nie├čbrauchsberechtigt an dem Haus. Als meine Mutter ins Pflegeheim kam, wurde das Haus vermietet. Ist sie nun immer noch Nie├čbraucherin?!? – Sind wir eigentlich als “Erbengemeinschaft” berechtigt, ihr Konto (das gleichzeitig das Konto der Mieteinnahmen ist) als “unser” Konto anzusehen, obwohl der Erbfall noch gar nicht eingetreten ist? Meine Mutter lebt ja schlie├člich noch!

    Mit freundlichen Gr├╝├čen

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Roman,
      grunds├Ątzlich sollte das Nie├čbrauchsrecht auch Bestand haben, wenn Ihre Mutter im Pflegeheim ist. Um Zugriff auf das Konto Ihrer Mutter zu erhalten, ist eine entsprechende Vollmacht notwendig, ein zuk├╝nfitiger Erbanspruch reicht daf├╝r in der Regel nicht aus.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  13. Dominik

    Hallo ich und meine Erbgemeinschaft sind uns einig das Haus zu verkaufen meine frage ist geh ich risiko bei einer Vollmacht ein? Und wenn es zum Verkauf kommt wer bekommt den Erl├Âs bekommt den Erl├Âs nur einer oder jeder seinen zust├Ąndigen anteil? Ich wei├č das sie mich nicht ausbezahlen werden wenn es nur die andere H├Ąlfte der erbgemeinschaft ausgezahlt bekommt. Mfg

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Dominik,
      in einem solchen Fall besteht zum Beispiel die M├Âglichkeit eines Notaranderkontos. Ob sich dies in Ihrem Fall lohnt oder ob eine andere Option sinnvoller ist, sollten Sie ggf. mit einem Anwalt oder Notar abw├Ągen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  14. Nicole P.

    Hallo,
    nach dem Tod meines Vaters standen meine Mutter (1/2),meine Schwester(1/4) und ich (1/4) im Grundbuch als Eigent├╝mer.
    Nach dem Tod meiner Schwester wurde mein Schwager ins Grundbuch eingetragen.
    Meine Mutter hat das Haus nun verkauft.
    Welcher gesetzliche Anteil steht nun meinem Schwager zu???
    Wir sind zuerst von 1/8 ausgegeangen.Auf dem Grundbuchamt wurde uns nun aber gesagt,es k├Ânnten auch 3/16 sein.Wir sind nun etwas ratlos, da meine Mutter den Verkaufserl├Âs des Hauses ja selbst aufteilen soll.

    Mit freundlichen Gr├╝├čen

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Nicole,
      wenden Sie sich mit diesem Anliegen an einen Anwalt f├╝r Erbrecht. Wir d├╝rfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  15. Michael

    Hallo,

    meine Gro├čeltern sind beide verstorben und hinterlassen ein Haus, in die Erbengemeinschaft. Mein Cousin m├Âchte das Haus kaufen, es besteht allerdings keine Einigung in wichtigen Vertraglischen Details, z.b. Fahrtrecht usw. Eine Einigung ist in weite Ferne ger├╝ckt. Allerdings wurde in der zwischenzeit bereits massiv in die Bausubstanz eingegriffen, Durchbr├╝che wurden durchgef├╝hrt, Fliesen und Treppen abgerissen, das alles obwohl kein Vertrag unterschrieben ist. Diese Tatsache schreckt jeden potentiellen weiteren K├Ąufer ab. Es sieht wirklich wie auf einem Schlachtfeld aus.Ist dieser Eingriff in die Bausubstanz rechtm├Ą├čig? Und welche M├Âglichkeiten hat die Erbengemeinschaft?

    Danke.

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Michael,
      eigentlich sollten bauliche Ma├čnahmen im Einverst├Ąndis der Erbengemeinschaft erfolgen. Wie Sie in diesem Fall vorgehen k├Ânnen, sollten Sie ggf. mit einem Anwalt f├╝r Erbrecht besprechen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  16. Heidi

    Hallo wir sind 3 erben, meine Schwester m├Âchte das Haus gerne haben. Es wurde auf 239000 euro gesch├Ątzt. Mein Bruder und ich sind auf 210000 euro runter. Meine Schwester m├Âchte jetzt nochmal Geld ausgeben f├╝r einen Profi da sie nur 180000 euro zahlen m├Âchte. Weil sie es herrichten und vermieten m├Âchte.
    Wie reagiert man auf sowas.

    Vielen Dank

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Heidi,
      zwar haben die Miterben ein Vorkaufrecht, allerdings sind Sie nicht dazu verpflichtet, dass Haus deutlich unter Wert zu ver├Ąu├čern. Kommt es in der Erbengemeinschaft zu keiner Einigung, muss notfalls eine Versteigerung erfolgen. Welche Summe Sie dabei erzielen, l├Ąsst sich allerdings nicht voraussagen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  17. Max

    Hallo eine Frage,

    Wenn im Grundbuch 6 Personen drin stehen.
    Mit Person 1 40%, Person 2 40%, Person 3 5%, Person 4 5%, Person 5 5%, Person 6 5%.
    Und das Grunst├╝ck und Haus ca. einen Wert von 100.000ÔéČ
    Dann w├╝rde beim Verkauf ja Person 1 40.000, Person 2 40.000, Person 3 5.000 usw…

    Jetzt will Person 6 aber mehr als 5.000ÔéČ haben sonst will er nicht Unterschreiben.
    Was tut man dann, wenn man Ihn nicht mehr geben will?

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Max,

      diese Frage k├Ânnen wir pauschal nicht beantworten. Im Zweifel sollten Sie sich an einen Anwalt wenden, da wir keine rechtliche Beratung anbieten d├╝rfen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  18. Gr├╝ning

    Die Mutter meines Mannes ist 2006 verstorben und steht noch im Grundbuch. Wir bewohnen das Haus auf dem gro├čen Grundst├╝ck und haben jetzt mit der Schwester meines Mannes beschlossen das Grundst├╝ck zu teilen . Muss die Schwester Spekulationssteuern zahlen , da sie ja hier nicht wohnt ? Das Grundst├╝ck mit Haus ist seit ca. 1975 im Besitz.
    M├╝ssen wir noch Erbschaftssteuern zahlen ? Das Teilgrundst├╝ck , welches verkauft wird , hat einen Wert von ca. 100000 Euro . Das restliche Grundst├╝ck mit einem renovierungsbed├╝rftigen Haus ca. 60000 Euro.

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    1. Anwalt.org

      Hallo Gr├╝ning,

      dieses spezielle Anliegen sollten Sie am besten mit einem Steuerberater und einem Anwalt f├╝r Erbrecht kl├Ąren. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten d├╝rfen, k├Ânnen wir den Sachverhalt nicht beurteilen.

      Ihr Team von anwalt.org

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  19. Christian

    Hallo Team von Anwalt Org,

    mein Vater ist 2016 verstorben. Es gibt kein Testament. Es ist ein Haus vorhanden, indem meine Mutter noch wohnt. Zum Todeszeitpunkt haben mein Bruder und ich gesagt, dass unsere Mutter uns jetzt noch nicht auszahlen muss, sondern erst, wenn das Haus verkauft ist.

    Meine Mutter, mein Bruder und ich stehen nun zu gleichen Teilen im Grundbuch.
    Jetzt wird das Haus ├╝ber einen Makler verkauft. Wir haben alle dem Verkauf zugestimmt.

    Meine Frage: Der Verkauf wird ja von einem Notar abgewickelt. Wie ist das mit der Auszahlung des Kaufpreises? Die Bank bekommt noch etwas und wie wird der restliche Erl├Âs ausgezahlt? Meine Mutter bekommt ja 50% und mein Bruder und ich bekommen je 25%.

    Zahlt der Notar das Geld aus oder bekommt meine Mutter alles und muss es dann an uns auszahlen?
    Danke vorab fur die Antwort.
    Gru├č Christian

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    1. Anwalt.org

      Hallo Christian,

      diese Frage k├Ânnen wir pauschal nicht beantworten, da wir nicht wissen, was im Kaufvertrag bzw, im Vertrag mit dem Notar vereinbart ist. Am besten kontaktieren Sie den Notar und kl├Ąren das mit diesem ab.

      Ihr Team von anwalt.org

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  20. Andreas

    Hallo,
    mein Vater ist vor kurzem gestorben und hat zu Lebzeiten seine H├Ąlfte von seinem Haus meinem erstgeborenen Sohn notariell ├╝berschrieben. Bis er im September 18 Jahre wird bin ich sein Verwalter. Die jetzige Frau meines Vaters (nicht meine Mutter) wohnt noch in diesem Haus und ist Eigent├╝merin der anderen H├Ąlfte. Welche Rechte und besonders auch Pflichten entstehen nun f├╝r meinen Sohn bzw. auch f├╝r mich und unsere Familie?
    Miete? Reparaturen? Grundsteuer? Betriebskosten?
    Vielen Dank!

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    1. Anwalt.org

      Hallo Andreas,

      mit diesen komplexen Fragen, sollten Sie sich direkt an einen Anwalt wenden. Wir d├╝rfen keine rechtliche Beratung anbieten. Wird Ihr Sohn offizielle Eigent├╝mer, muss er die Pflichten eines solchen in der Regel erf├╝llen und tritt an Stelle des Vermieters, sofern ein Mietvertrag vorhanden ist.

      Ihr Team von anwalt.org

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  21. Mario

    Hallo,

    ich habe im letzen Jahr durch Schenkung die 60% Anteile an einer Erbengemeinschaft (Haus + Grundst├╝ck) von meinem Vater erhalten (dieser hatte es auf selben Weg von seinem Vater). Unsere Familie (3 Parteien) wohnt im besagten Haus.
    Die beiden anderen Mitglieder der Erbengemeinschaft (laut Grundbucheintrag) sind mir nur namentlich bekannt.

    Ich wurde jetzt vom Amtsgericht angeschrieben (da dies im wohl von den Steuerbeh├Ârden im Rahmen der Steuererkl├Ąrung und GB-Eintrag informiert wurde), dass die beiden Mitglieder wohl verstorben seien.

    Das Amgsgericht m├Âchte nun irgendwie einen Erbschein o.├ä. von mir haben.

    Meine Frage w├Ąre, bekomme ich diesen denn ├╝bernhaupt? – da ich ich nicht mit den beiden Verwandt bin (die Einteile wurden damals von den urspr├╝nglichen Eigent├╝mern an verschiedene Personen verschenkt / vererbt)

    Welche M├Âglichkeiten habe ich eine Auskunft bzgl. der Erben der verstorbenen Mitgleider der Erbengemeinschaft zu erhalten?

    Danke vorab fur die Antwort.
    Gru├č Mario

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    1. Anwalt.org

      Hallo Mario,

      sind Sie nicht in der gesetzlichen Erbfolge bzw. als Erbe benannt, sollte ein Erbschein eher nicht m├Âglich sein. Die Schenkung durch Ihren Vater Bez├╝glich der Informationen sollten Sie sich zun├Ąchst an das Amtsgericht wenden, welches Sie informiert hat. In einigen F├Ąllen bleibt nur der Gang zu einem Privatdetektiv.

      Ihr Team von anwalt.org

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  22. uwe m.

    Hallo

    Meine Mutter ist vor 3 jahren verstorben. Mein Vater leb noch. beide stehen im grundbuch. Er m├Âchte das Haus verkaufen an mich . ich habe aber noch einen bruder der noch im haus wohnt ohne miete zu zahlen seit zwei jahren.

    Erbanteil
    Vater 75%
    Sohn 1 12,5%
    Sohn 2 12,5%

    Sohn 1 m├Âchte das haus kaufen, und w├╝rde noch die 75& von Vater gekommen.
    sohn 2 m├Âchte sein erbe nicht verkaufen.

    Wie kann Sohn 1 ,Sohn 2 dazu zwingen seine erbanteil zu verkaufen .

    mfg

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  23. Monika

    Wir verheiratet seit 20 Jahren wollen ein gegenseitiges lebenslanges Wohnrecht ins Grundbuch eintragen lassen.
    Der Mann steht mit dem Grundst├╝ck bereits im Grundbuch .
    Der Grund ist den Immobilienwert zu Lebzeiten zu verringern um Pflichtteilanspr├╝che
    zu verringern .
    Das hei├čt im Alter nicht aus der Immobilie ausziehen zu m├╝ssen

    LG
    Monika

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  24. Peter

    Hallo,

    die Schwester meiner Mutter ist vor 3 Monaten gestorben. Meine Mutter ist in der Erbengemeinschaft. Ihr Erbteil betr├Ąt 1/5. Der Erbschein ist noch in Bearbeitung.
    Jezt ist meine Muter gestorben. Ich und mein Bruder erben je 1/2. Werden wir jetzt
    a) zu je 1/10 in die Erbengemeinschaft meiner Tante aufgenommen, oder
    b) vertreten wir meine Mutter jetzt in der Erbengemeinschaft und wenn Diese aufgel├Âst wird, bekommen wir je 1/2 Ihres versteuerten Erbteils von 1/5?

    Viele Gr├╝├če
    Peter

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  25. W.

    Hallo,
    ich h├Ątte auch eine Frage. Mein Vater ist gestorben und hinterl├Ąsst ein Berliner Testament. Wir haben jetzt einen Termin beim Notar bzgl. einer Erbauseinandersetzung- und ├ťbergabevertrag mit Auflassung. Das Haus wird somit auf meine Schwester und mich zu gleichen Teilen ├╝berschrieben. Es handelt sich um ein 2-Familienhaus. Meine Mutter lebt in der einen Wohnung und die andere Wohnung wurde bis zum Tod von meinem Vater bewohnt. Meine Schwester zieht in Erw├Ągung in die Wohnung meines Vaters zu ziehen. Meine Frage ist nun, ob mir hier ein finanzieller Ausgleich zusteht, da meine Schwester mietfrei dort wohnen wird.
    Vielen Dank f├╝r eine kurze R├╝ckmeldung.
    Freundliche Gr├╝├če
    W

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  26. Margot

    Hallo,

    meine Schwester und ich sind zu je 50% Erben einer Immobilie unseres Vaters. Mutter lebt noch und hat lebenslanges Niessbrauchsrecht.
    Da die Erbengengemeinscaft zum Scheitern verurteilt ist, m├Âchte meine Schwester die Immobilie dringend kaufen bzw. verkaufen. Ich m├Âchte nicht an meine Schwester verkaufen, da diese meiner Mutter ├╝belst zu schaffen macht. Selbst kaufen m├Âchte ich nicht, da wir beide 1. noch nicht im Grundbuch eingetragen sind und 2. der Marktwert der Immobilie noch nicht ermittelt wurde. Kann sie mich mit anwaltlicher Hilfe zum jetzigen Zeitpunkt zu einem Verkauf bzw. Kauf zwingen bzw. anderweitig eine Ver├Ąu├čerung vornehmen?
    Nach Ermittlung des Marktwertes bin ich gerne bereit ├╝ber eine Option nachzudenken.

    Viele Gr├╝├če

    Margot

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  27. Luise

    Ich habe gemeinsam mit meinen Geschwistern einen Wohnblock geerbt. Die Wohneinheiten sind alle vermietet. Da wir kaum Zeit haben, werden wir wohl eine Hausverwaltung beauftragen. Wir werden uns hierzu von einem Anwalt beraten lassen, da ja auch alle Eink├╝nfte und Kosten geteilt werden m├╝ssen und hier├╝ber abgestimmt werden muss.

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  28. Katrin B.

    Hallo,
    Wir sind eine Erbgemeinschaft.meine mutter Schwester und ich .meine Mutter hat 50% und wir kinder jeweils 25%.geerbt haben wir das elternhaus.meine Schwester will das haus jetzt nehmen noch zu lebzeiten meiner Mutter. Meine Frage w├Ąre wen mus meine Schwester auszahlen?
    Vielen Dank f├╝r ihre Antwort
    Katrin B.

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  29. matthias w

    meinem bruder und mir hat meine oma zu lebzeiten ihre wohnung geschenkt, mir zu 75%, ihm zu 25%. sie hatte den nie├čbrauch auf lebenszeit, ist nun aber vor kurzem verstorben. eigentlich waren wir uns einig, die wohnung zu vermieten, nun m├Âchte das mein bruder aber nicht mehr. sind auf so einen fall die regelungen der erbengemeinschaft ebenfalls anzuwenden oder handelt es sich um eine eigent├╝mergemeinschaft, da die schenkung zu lebzeiten erfolgte? sprich, m├╝ssen wir uns einig werden (ich plane ihn auszubezahlen wobei ich dies nicht auf einen schlag werde machen k├Ânnen), oder k├Ânnte er auch in diesem falle eine zwangsversteigerung erwirken, wenn wir uns nicht einig w├╝rden?

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  30. Hagen

    Hallo,

    bei meinem Fall geht es um folgendes.
    Ein Haus wurde vererbt und es gibt 4 Erben. 3 davon sind sich einig, dass das Haus verkauft werden soll. Ein Erbe m├Âchtest das aber nicht. Dieser eine Erbe ist aber nicht das leibliche Kind beider Eltern die verstorben sind, sondern nur das Kind der Mutter. Hat dieser Erbe ohne Testament automatisch sozusagen das gleiche und vollwertige Mitspracherecht, wie die anderen Erben?

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