Erbengemeinschaft: Das Haus bewohnen, vermieten oder verkaufen?

Von anwalt.org, letzte Aktualisierung am: 12. November 2020

Wenn eine Erbengemeinschaft über ein Haus verfügen soll, kommt es nicht selten zu Streit.

Wenn im Testament steht, dass die Erbengemeinschaft über ein Haus verfügen soll, ist Streit nicht selten.

Wenn der Erblasser seiner Erbengemeinschaft ein Haus, eine Eigentumswohnung oder ein Grundstück hinterlässt, kommt es nicht selten zu Meinungsverschiedenheiten: Der eine würde die Immobilie gern verkaufen, der andere vermieten, ein dritter selbst darin wohnen. Wie können sich die Erben einigen und eine Lösung finden?

In unserem Artikel stellen wir dar, wie derartige Probleme gelöst werden können und wie der letzte Ausweg aussieht, wenn keine Einigung möglich ist.

Dabei betrachten wir die Möglichkeiten der Erbengemeinschaft Haus zu verkaufen, das , zu vermieten oder selbst zu nutzen – oder es durch Teilungsversteigerung in Geld umzuwandeln.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf sämtliche Immobilien, die Teil eines Nachlasses sein können. Sind Sie beispielsweise Miterbe einer Erbengemeinschaft, die ein Grundstück verkaufen oder selber nutzen will, so finden auch Sie hier die wichtigsten Informationen dazu!

Grundproblem einer Erbengemeinschaft, die eine Immobilie erbt

Sobald mehr als ein Erbe den Nachlass antritt, bilden die Miterben zunächst eine Erbengemeinschaft. Sie sind gemeinsam Eigentümer des Erbes, bis dieses auseinandergesetzt wird. Die Auseinandersetzung kann beispielsweise durch ein Testamentsvollstrecker übernehmen oder das Nachlassgericht.

Wenn ein Haus Teil des Nachlasses ist und der Erblasser dieses im Testament keinem einzelnen Erben (Alleinerben) zugesprochen hat, so stellt sich die Frage, wie das Haus unter der Erbengemeinschaft aufgeteilt werden soll?

Müssen sich einigen: gemeinsamen Erben in einer Erbengemeinschaft mit Haus.

Müssen sich einigen: gemeinsamen Erben einer Erbengemeinschaft mit Haus oder sonstigen Immobilien.

Die Erben verfügen zunächst über den Nachlass als Gesamthandseigentum – keiner der Eigentümer kann allein über das Haus im Nachlass als Ganzes verfügen.

Jede Aktion muss abgestimmt werden.

Damit bilden Erbengemeinschaften faktisch auch immer eine Gemeinschaft bürgerlichen Rechts, allerdings ohne Rechtsfähigkeit.

Dies können die Miterben ändern, indem Sie einen notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag abschließen und gemeinsame Regeln aufstellen.

Grundsätzlich müssen sich gemeinsame Erben einer Immobilie darüber einig sein, wie mit dem Nachlassgegenstand verfahren werden soll. So kann beispielsweise jeder einzelne Miterbe der Erbengemeinschaft einen Hausverkauf verhindern.

Grundbucheintrag der Erbengemeinschaft

Zunächst sollte das Grundbuch berichtigt werden. Denn hier ist noch der Erblasser als Eigentümer des Hauses oder Grundstücks eingetragen. Um die Grundbucheintragung der Erbengemeinschaft für das Haus kostenlos vorzunehmen, bleibt dieser bis zu zwei Jahre nach dem Erbfall Zeit. Später können Kosten anfallen.

Jeder Erbe kann die Erbengemeinschaft ins Grundbuch eintragen lassen. Dafür muss er einen entsprechenden Antrag stellen, § 13 Grundbuchordnung (GBO), und einen Nachweis der Erbschaft erbringen. Dies ist in der Regel der Erbschein. Allerdings kann laut Paragraph 35 BGO auch ein Testament oder ein Erbvertrag vorgelegt werden, um die Grundbuchberichtigung durchführen zu lassen. Auch eine Bescheinigung der Testamentseröffnung durch das Nachlassgericht kann ausreichen.

Das Grundbuchamt ist jedoch nicht verpflichtet, solche Verfügungen von Todes wegen oder ein Schreiben vom Nachlassgericht zu akzeptieren. Bestehen aus irgendwelchen Gründen Zweifel am Erbfall, so kann es nach wie vor den Erbschein verlangen, bevor die Erbengemeinschaft einen Grundbucheintrag erhält.

Erbengemeinschaft: Wer am Haus welche Anteile bekommt, kann in einem Testament verfügt werden.

Erbengemeinschaft: Wer am Haus welche Anteile bekommt, kann in einem Testament verfügt werden.

Da die Erbengemeinschaft das Haus als Gesamthandseigentum innehat, werden die neuen Eigentümer also nicht als Bruchteilseigentümer im Grundbuch eingetragen sondern eben als gemeinsame Eigentümer, die nicht allein über Teile der Immobilie verfügen können, § 47 Grundbuchordnung (GBO).

Dies kann durch verschiedene Formen der Auflösung von Erbengemeinschaften geändert werden. So können die gemeinsamen Erben etwa einen notariell beurkundeten Teilsauseinandersetzungsvertrag und Übertragungsvertrag abschließen, um als anteilige Eigentümer eingetragen zu werden.

Wie eine Erbengemeinschaft mit einem Haus verfahren kann

Befindet sich also ein Haus im Nachlass, müssen sich die Miterben einigen, wie sie mit der Immobilie verfahren wollen. Das gilt selbst dann, wenn der Erblasser beispielsweise verfügt hat, dass ein Erbe nur 10 Prozent davon erhalten soll – das Gesamthandseigentum kann nur gemeinsam verwaltet werden.

Zunächst betrachten wir die Möglichkeiten, die sich ergeben, wenn Einigkeit darüber besteht, wie die Erbengemeinschaft mit dem Haus umgehen will. Im darauf folgenden Kapitel wird die gerichtlich angeordnete Zwangsversteigerung bei einer Erbengemeinschaft besprochen.

Eigennutzung – Miterben auszahlen

Erben können sich gegenseitig die Anteile an Immobilien einer Erbengemeinschaft auszahlen.

Erben können sich gegenseitig die Anteile an Immobilien einer Erbengemeinschaft auszahlen.

Will ein Miterbe das Haus der Erbengemeinschaft als Familienwohnsitz nutzen, so kann er sich mit den anderen einigen und die Miterben auszahlen. Eine solche Vereinbarung muss in einem notariell beglaubigten Auflösungsvertrag festgehalten werden, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden und Rechtssicherheit zu schaffen.

Die Mitglieder der Erbengemeinschaft, die sich das Haus auszahlen lassen wollen, einigen sich darin mit dem Erben, der das Haus nutzen will, über einen angemessenen Auzahlungsbetrag. Dafür kann beispielsweise ein Wertgutachten der Immobilie angestellt werden.

GbR – Wenn die Erbengemeinschaft das Haus vermieten will

Strebt die Erbengemeinschaft die Vermietung des Hauses an, so sollten die Miterben zunächst einen notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag abschließen und auf diese Weise aus der Erbengemeinschaft eine rechtsfähige Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) machen.

Durch die Aufsetzung eines notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrages, wird die Gründung der GbR besiegelt. Dadurch ändert sich an der Form des Gesamthandseigentums nichts – die Mitglieder der Gesellschaft sind noch immer gemeinsam für die Verwaltung des Nachlasses zuständig. Jedoch ist eine GbR geschäftsfähig und kann als juristische Person Verträge abschließen.

Damit wird es der Erbengemeinschaft möglich, das Haus zu vermieten. Die Mieteinnahmen werden in der Regel entsprechend der Erbanteile unter den Miterben verteilt. Darüber können Sie sich ebenfalls in besagtem Gesellschaftsvertrag einigen.

Hausverkauf bei Erbengemeinschaft

Auch können die Mitglieder die Erbengemeinschaft auflösen und das Haus an einen Dritten verkaufen, um den Erlös untereinander aufzuteilen. Dadurch wird ein schneller Abschluss des Erbvorgangs gewährleistet, wodurch das Konfliktpotential innerhalb der Gemeinschaft gering gehalten wird.

Auf diese Weise kann ein zu langer Leerstand vermieden werden, wodurch das Gebäude an Wert verlöre. Desweiteren werden so laufende Kosten minimiert.

Unter anderem auf diesem Wege lässt sich der beste Preis für ein geerbtes Haus erzielen:

  • schnelle Veräußerung – kurzer Leerstand
  • Renovierung vor Verkauf kann den Wert steigern

Durch die Erteilung einer Vollmacht an einen Miterben oder einen Makler kann der Verkauf geordnet ablaufen, da so vermieden wird, dass verschiedene Interessen sich überschneiden. Ein durch eine Erbengemeinschaft Bevollmächtigter ist verpflichtet, in deren Interesse zu handeln und die Immobilie entsprechend zu veräußern.

Bei Streit der Erbengemeinschaft – Die Teilungsversteigerung

Doch welche Möglichkeiten gibt es, wenn sich die Erbengemeinschaft über den Hausverkauf uneinig ist oder einer der Miterben gar nicht verkaufen will?

Kann sich die Erbengemeinschaft nicht übers Haus einigen, kommt es unter den "Hammer".

Kann sich die Erbengemeinschaft nicht übers Haus einigen, kommt es unter den “Hammer”.

Kann keine Einigung darüber erzielt werden, wie die Erbengemeinschaft mit dem Haus verfahren will, so kann jedes Mitglied jederzeit die Auflösung derselben einfordern. Durch eine Auseinandersetzungsklage wird jedoch in der Regel die für alle Beteiligten schlechteste Lösung erzielt.

Das Nachlassgericht wird nämlich als letztes Mittel die Teilungsversteigerung anordnen: eine Form der Zwangsversteigerung.

Der Verkaufserlös eines solchen Prozesses liegt in aller Regel weit unter dem Marktwert der Immobilie. Zusätzlich ist die Teilungsversteigerung an sich mit Kosten verbunden.

Der Erlös aus der Versteigerung gehört nach wie vor allen Erben gemeinsam, allerdings stellt die Aufteilung des Geldbetrages in der Regel kein großes Problem mehr dar.

Bei einer Teilungsversteigerung kann jeder Miterebe mitbieten und auf diesem Wege das Haus ersteigern. Das Erbrecht gibt den Miterben auch bei einer Zwangsversteigerung ein Vorkaufsrecht.

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143 Gedanken zu „Erbengemeinschaft: Das Haus bewohnen, vermieten oder verkaufen?

  1. Angela

    Sehr geehrtes Team,
    mein Mann hat vor 10 Jahren das Haus seiner Mutter zusammen mit seinem Bruder und seiner Schwester geerbt. Bruder und Schwester wohnten weiterhin in dem Haus.
    Mein Mann hat keinerlei Interesse an dem Haus.
    Unser Vorschlag, daß sie meinen Mann mit einer kleinen Summe auszahlen, wurde nicht angenommen.
    Versuche, eine Nutzungsentschädigung für meinen Mann zu bekommen, scheiterten ebenfalls und wir wollten, weil Streit zu befürchten war, das auch nicht mit Gewalt durchdrücken.
    Lediglich haben wir mündlich ausgehandelt, daß wir für Reparaturen und Steuer,Versicherung und Ähnliches nichts zahlen.
    Inzwischen haben Bruder und Schwester ihre Wohnungen, sie oben , er unten,auf eigene Kosten renoviert, ohne uns davon in Kenntnis zu setzen.
    Nun ist der Bruder ebenfalls verstorben und die Schwester will nach wie vor dort wohnen bleiben.Die Erbin des Bruders wird sie wohl auszahlen müssen.
    Nun möchten wir aber die Situation mal ändern und auf eine Nutzungsentschädigung bestehen.
    Wenn wir von ihr nun eine Entschädigung bekommen würden, müßten wir uns dann auch an den Hauskosten beteiligen und , was uns vor allem beschäftigt, was ist, wenn die uralte Heizungsanlage ( Nachtspeicheröfen )mal erneuert werden muß oder das Dach, 60 Jahre alt.
    Müßten wir uns da auch dran beteiligen?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen und bedanke mich schonmal vorab.

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    1. Anwalt.org

      Hallo Angela,
      wie Sie in Ihrem speziellen Fall eine Nutzungentschädigung gestalten können und welche Rechte bzw. Pflichten damit einhergehen, sollten Sie gemeinsam mit einem Anwalt abwägen. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Team von anwalt.org

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  2. Barbara

    Meine Mutter ist vor einigen Monaten gestorben. Sie war mehrfacheingeschränkt und pflegebedürftig. Ich habe meine Mutter mehr als acht Jahre lang gepflegt, da man sie nicht allein lassen konnte, war ich praktisch immer da und habe mich sowohl um die Verwaltungsangelegenheiten als auch um alles Sonstige gekümmert. Ich selbst wohne eigentlich auch woanders, aber die letzten Jahre konnte ich nur noch mit umständlicher und kostenintensiver Orga wenige Male im Jahr am WE nach Hause. Mein Bruder hat sich geweigert, statt meiner gelegentlich ein WE oder mal eine Woche anwesend zu sein. Zu Zeiten, zu denen ich gearbeitet habe (Teilzeit) waren verschiedene Hilfen da. Mein Bruder hat sich um überhaupt nichts gekümmert, er wohnt knapp zwei Autostunden entfernt. Auch als meine Mutter im Krankenhaus lag (das erste Mal vor fünf Jahren vier Wochen lang), hat er es nicht für nötig gefunden, wenigstens einmal vorbeizukommen.Meine Mutter hat in Ihrem Testament von vor 15 Jahren u. a. verfügt, dass das Haus (es gibt ein Haus) 18 Monate lang nicht verkauft werden darf. – Jetzt macht mein Bruder ebenso wie meine Schwägerin Stress und will den Verkauf vorantreiben, macht mir subtile Vorwürfe und tut so als ob alles anders wäre als es ist. Gleichzeitig bestehen merkwürdige Vorstellungen, was den zeitlichen Ablauf eines eventuellen Verkaufs und der einzelnen Abwicklung betrifft.
    Kann ich darauf bestehen, dass Dinge, die zum Verkauf erforderlich sind, erst ab Ablauf der 18 Monate begonnen werden (Wegwerfen von Dingen, Haus leer räumen)? Im Testament steht nichts Konkretes dazu.
    Weder Erbschein noch natürlich Grundbucheintrag sind bis jetzt vorhanden, wie auch nach dieser kurzen Zeit.
    Meine Schwägerin mischt sich ein, obwohl sie eigentlich gar nichts zu sagen hat und kommentiert, was wie verwendet werden soll.
    Muß ich die Schwägerin ins Haus lassen?
    Beide weigern sich auch, sich an evtl. Kosten zu beteiligen bzw. über sog. Ausgleichszahlungen zu sprechen (mein Bruder: er hätte keine Lust, da jetzt auch noch etwas zu bezahlen).
    Und letzte Frage: falls ich zu einem späteren Zeitpunkt zu der Einschätzung gelangen sollte, dass ich das Haus NICHT verkaufen möchte, kann ich das bzw. muß ich das jetzt schon definitiv sagen? Es könnte ja sein, dass ich noch bei der Glücksspirale gewinne (unrealistisch, aber…. theoretisch möglich).

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    1. Anwalt.org

      Hallo Barbara,
      wie sich die Abwicklung der Erbengemeinschaft in Ihrem individuellen Fall regeln lässt und worauf es dabei zu achten gilt, sollten Sie gemeinsam mit einem Anwalt für Erbrecht abwägen. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Team von anwalt.org

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  3. ulrike

    Hallo,

    unsere grossmutter ist vor kurzem verstorben.
    unsere tante, sowie wir enkel haben jeweils 50% anteil an ihrer eigentumswohnung geerbt.die veröffentlichung des testamentes liegt uns aber noch nicht vor(scheinbar gab es zum 1.1.diesen jahres änderungen die den ablauf verzögern!?)aber das testament ist uns allen bekannt,
    unsere tante besitzt eine gerneralvollmacht.
    ist es rechtens wenn sie sich jetzt schon um den verkauf der wohnung kümmert oder müssen wir die veröffentlichung abwarten?
    kann sie allein die abwicklung durchführen oder müssen wir bei vertragsabschluss hinzugezogen werden?
    was wenn wir mit dem von ihr ausgemachten verkaufspreis nicht einverstanden sind?

    vielen dank!!!

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    1. Anwalt.org

      Hallo Ulrike,
      bei einem Verkauf müssen grundsätzlich alle Erben den Kaufvertrag unterschreiben. Fehlen Unterschriften, weil zum Beispiel Uneinigkeit wegen dem Kaufpreis herrscht, kann der Verkauf in der Regel nicht erfolgen. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt für Erbrecht, welche Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche unterstützt.

      Ihr Team von anwalt.org

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  4. Jörg

    Hallo, vielleicht könnt Ihr mir zu folgendem Sachverhalt eine Hilfestellung geben:

    Im Zuge der Feststellung der Eigentumsverhältnisse eines Gebäudes in den neuen Ländern, erbte ich Anteile eines baufälligen Hauses. Das Bundesamt für Immobilien versucht nun seit mehreren Jahren die rechtmäßigen Erben zu ermitteln und hat aktuell ca 1/3 der Erblinien geklärt. Die restlichen 2/3 sind offen / unklar.
    Nun versucht die Gemeinde die offenen Rechnungen ( Grundsteuer / Straßenreinigung ) zu 100% von den geklärten Erben einzutreiben. D.h. die 1/3 geklärten Erben sollen den Anteil der ungeklärten Erben übernehmen.
    Meine Frage: ist dies rechtens?
    Tausend Dank für die Hilfe
    Jörg

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Jörg,
      wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben. Wenden Sie sich daher an einen Anwalt für Erbrecht.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  5. Sandy

    Sehr geehrtes Team,
    Ich weiss nicht ob die Frage hier her passt…..
    Ich würde gern ein Haus ersteigern welches aus einer Erbgemeinschaft steht. Meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit diese Zwangsversteigerung zu umgehen wenn man nicht weiss wer diese Personen sind?
    Gruss Sandy

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Sandy,
      grundsätzlich kann die Möglichkeit bestehen, eine Immobilie noch vor der Versteigerung zu erwerben. In diesem Fall sollten Sie sich an die vernatwortlich (z.Bsp. eine Bank oder die Gemeidne) wenden.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  6. S.

    Hallo,

    nach dem Tod meines Vaters haben meine Geschwister und ich sein Haus und sein Grundstück zu gleichen Teilen geerbt. Mein Bruder möchte meine Schwester und mich auszahlen und alleiniger Besitzer des Hauses und Grundstücks werden. Meine Schwester und ich sind damit einverstanden – unter der Voraussetzung, dass der Wert des Hauses und des Grundstücks durch eine unabhängige Wertermittlung festgestellt wird.

    Da ein Nachbar das Vorkaufsrecht für das Grundstück und das Haus hat, frage ich mich, ob es auch zum Tragen kommt, wenn wir innerhalb unserer Erbengemeinschaft Wertanteile des Hauses und des Grundstücks an unseren Bruder verkaufen.

    Zuerst werden wir uns alle drei in das Grundbuch eintragen lassen und danach den Anteilsverkauf vornehmen. Müssen wir den Nachbarn darüber informieren, dass meine Schwester und ich unsere Anteile am Haus und am Grundstück an unseren Bruder verkaufen und besteht für ihn auch in diesem Fall das Vorkaufsrecht?

    Liebe Grüße

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo,
      in der Regel besteht innerhalb der Erbengemeinschaft ein Vorkaufsrecht. Inwieweit sich dieses gegenüber anderen Vorkaufsrechten verhält, sollten Sie ggf. mit einem Anwalt für Erbrecht besprechen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  7. Fritz

    Hallo wir meine Tochter und ich sind eine GBR da wir nach dem Tot meiner Frau ihrer Mutter das Haus zusammen geerbt haben mussten wir für das Finanzamt diese gründen. Es handelt sich dabei um zwei getrennte Wohnungen eine im EG die ich bewohne und eine im DG die vermietet ist aber ab nächstes Jahr 2019 von meiner Tochter bezogen wird das heißt das dann keine Vermietung mehr stattfindet.
    Was kommt auf uns zu bei der Auflösung der GBR ?
    Müssen wir dann irgendwelche Steuern zahlen ?

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Fritz,
      wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben. Wenden Sie sich daher mit Ihrem Anliegen an einen Anwalt.

      Ihr Team von anwalt.org

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  8. Horras

    Hallo und guten Morgen,
    meine Frage betrifft ebenfalls das Erbe eines Hauses. Mein Opa hat mir und meinem Bruder jeweils 1/4 seines Hauses vererbt (unsere Mutter hat Ihr Erbe ausgeschlagen). Die andere Hälfte bekam die Schwester meiner Mutter. Im Haus wohnt zur Zeit die Frau meines Opas, die ein Wohnrecht eingräumt bekommen hat. Nun wollte Sie uns gerne das Haus abkaufen und schrieb alle Beteiligten der Erbengemeinschaft an. Meine Frage: Können mein Bruder und ich unseren Anteil 50% des Hauses an die Frau meines Opas verkaufen und eine Summe X verlangen oder muss dies immer in Verbindung mit der Schwester meiner Mutter passieren. Da kein Kontakt besteht wissen wir nicht ob Sie verkaufen möchte oder wie die weitere Planung mit Ihren 50% Hausanteil aussieht. Unser Anteil wurde im Grundbuch eingetragen, ich bin mir nur nicht sicher ob wir unabhängig unseren Anteil veräußern können und auch eine unabhängige Summe (z.B. Hauswert 150.000€ wir würde unsere Hälfte für 70.000€ verkaufen) angeben können.
    Vielen Dank im Voraus
    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Horras,
      ob Sie Ihre Hälfte des Hauses frei veräußern dürfen, hängt in der Regel davon ab, ob die Erbengemeinschaft bereits aufgelöst ist oder nicht.

      Ihr Team von anwalt.org

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  9. Steiner

    Hallo,

    meine Oma hat vor 30 Jahren ein Haus zu ca. 60 Prozent geerbt. Die anderen 40 Prozent die Kinder des verstorbenen Mannes. Wenn meine Oma jetzt nach 30 Jahren einen Schätzer kommen lässt, muss sie wirklich die 40% des jetzigen Wertes auszahlen? Die Kinder haben 30 Jahre keinen Cent an meine Oma gezahlt, den ganzen Kredit und anfallende Kosten hat meine Oma allein beglichen. Es liegt ein Gutachten nach Erbeintritt vor, wo das Haus einen Wert von 90000 Mark hatte. Von welchem Wert geht man hier aus?

    Vielen lieben Dank.

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    1. Anwalt.org

      Hallo,
      in der Regel ist davon auszugehen, dass der aktuelle Marktwert bei einer Auszahlung zugrundgelegt wird. Ob sich allerdings aus der Abzahlung des Kredites mögliche Ansprüche ergeben, sollten Sie ggf. mit einem Anwalt besprechen.

      Ihr Team von anwalt.org

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  10. sabina

    Ich und meine beiden Schwestern haben das Haus meines Vaters schon zu Lebzeiten überschrieben bekommen. Meine jüngste Schwester wohnt seit einigen Jahren in diesem Haus damit ihre Tochter nicht soweit zur Schule hat, sie hat den Vater bis zuletzt auch betreut. Sie hat eigentlich ihr eigenes Haus, aber das steht woanders. Vor drei Wochen ist unser Vater verstorben. Bis wann muss meine Schwester ausziehen – schließlich wohnt sie jetzt auf unsere Kosten in dem Haus – es ist so nicht verkäuflich und auch nicht vermietbar. Ich fürchte auch, dass sie verhindern will, dass das Haus verkauft wird. Auszahlen kann sie aber weder mich noch meine Schwester.
    Danke für den Rat
    Sabina

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Sabina,
      das weitere Vorgehen sollten Sie gemeinsam mit Ihren Schwester besprechen. Ist eine Einigung nicht möglich, droht ggf. eine Versteigerung. Welche rechtlichen Mittel Ihnen zustehen, sollten Sie ggf. mit einem Anwalt abwägen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  11. Maike

    Guten Tag,
    mein Mann ist vor 1 Jahr verstorben, seine Tochter aus 1. Ehe und ich sind zu je 50% Erben des Hauses. Seine Tochter wohnt einige 100 KM entfernt und möchte nicht in der Immobilie wohnen. Ich möchte in naher Zukunft dort ausziehen und würde lieber verkaufen, da das Haus stark renovierungsbedürftig ist. Sie möchte nicht verkaufen und lieber vermieten. Was steht mir zu, wenn ich mich auszahlen lasse ? Der Marktwert wurde durch einen Makler bereits ermittelt.

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Maike,
      für welchen Preis Sie Ihren Erbanteil an die Miterbin verkaufen können, hängt von verschiedensten Umständen ab. In der Regel ermöglich der Marktwert eine gute Ortientierung.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  12. Roman

    Hallo,

    wir sind 3 Geschwister und seit vielen Jahren schon Eigentümer des Hauses laut Testament meines Vaters. Meine Mutter ist testamentarisch nießbrauchsberechtigt an dem Haus. Als meine Mutter ins Pflegeheim kam, wurde das Haus vermietet. Ist sie nun immer noch Nießbraucherin?!? – Sind wir eigentlich als “Erbengemeinschaft” berechtigt, ihr Konto (das gleichzeitig das Konto der Mieteinnahmen ist) als “unser” Konto anzusehen, obwohl der Erbfall noch gar nicht eingetreten ist? Meine Mutter lebt ja schließlich noch!

    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Roman,
      grundsätzlich sollte das Nießbrauchsrecht auch Bestand haben, wenn Ihre Mutter im Pflegeheim ist. Um Zugriff auf das Konto Ihrer Mutter zu erhalten, ist eine entsprechende Vollmacht notwendig, ein zukünfitiger Erbanspruch reicht dafür in der Regel nicht aus.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  13. Dominik

    Hallo ich und meine Erbgemeinschaft sind uns einig das Haus zu verkaufen meine frage ist geh ich risiko bei einer Vollmacht ein? Und wenn es zum Verkauf kommt wer bekommt den Erlös bekommt den Erlös nur einer oder jeder seinen zuständigen anteil? Ich weiß das sie mich nicht ausbezahlen werden wenn es nur die andere Hälfte der erbgemeinschaft ausgezahlt bekommt. Mfg

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Dominik,
      in einem solchen Fall besteht zum Beispiel die Möglichkeit eines Notaranderkontos. Ob sich dies in Ihrem Fall lohnt oder ob eine andere Option sinnvoller ist, sollten Sie ggf. mit einem Anwalt oder Notar abwägen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  14. Nicole P.

    Hallo,
    nach dem Tod meines Vaters standen meine Mutter (1/2),meine Schwester(1/4) und ich (1/4) im Grundbuch als Eigentümer.
    Nach dem Tod meiner Schwester wurde mein Schwager ins Grundbuch eingetragen.
    Meine Mutter hat das Haus nun verkauft.
    Welcher gesetzliche Anteil steht nun meinem Schwager zu???
    Wir sind zuerst von 1/8 ausgegeangen.Auf dem Grundbuchamt wurde uns nun aber gesagt,es könnten auch 3/16 sein.Wir sind nun etwas ratlos, da meine Mutter den Verkaufserlös des Hauses ja selbst aufteilen soll.

    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Nicole,
      wenden Sie sich mit diesem Anliegen an einen Anwalt für Erbrecht. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  15. Michael

    Hallo,

    meine Großeltern sind beide verstorben und hinterlassen ein Haus, in die Erbengemeinschaft. Mein Cousin möchte das Haus kaufen, es besteht allerdings keine Einigung in wichtigen Vertraglischen Details, z.b. Fahrtrecht usw. Eine Einigung ist in weite Ferne gerückt. Allerdings wurde in der zwischenzeit bereits massiv in die Bausubstanz eingegriffen, Durchbrüche wurden durchgeführt, Fliesen und Treppen abgerissen, das alles obwohl kein Vertrag unterschrieben ist. Diese Tatsache schreckt jeden potentiellen weiteren Käufer ab. Es sieht wirklich wie auf einem Schlachtfeld aus.Ist dieser Eingriff in die Bausubstanz rechtmäßig? Und welche Möglichkeiten hat die Erbengemeinschaft?

    Danke.

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Michael,
      eigentlich sollten bauliche Maßnahmen im Einverständis der Erbengemeinschaft erfolgen. Wie Sie in diesem Fall vorgehen können, sollten Sie ggf. mit einem Anwalt für Erbrecht besprechen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  16. Heidi

    Hallo wir sind 3 erben, meine Schwester möchte das Haus gerne haben. Es wurde auf 239000 euro geschätzt. Mein Bruder und ich sind auf 210000 euro runter. Meine Schwester möchte jetzt nochmal Geld ausgeben für einen Profi da sie nur 180000 euro zahlen möchte. Weil sie es herrichten und vermieten möchte.
    Wie reagiert man auf sowas.

    Vielen Dank

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Heidi,
      zwar haben die Miterben ein Vorkaufrecht, allerdings sind Sie nicht dazu verpflichtet, dass Haus deutlich unter Wert zu veräußern. Kommt es in der Erbengemeinschaft zu keiner Einigung, muss notfalls eine Versteigerung erfolgen. Welche Summe Sie dabei erzielen, lässt sich allerdings nicht voraussagen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  17. Max

    Hallo eine Frage,

    Wenn im Grundbuch 6 Personen drin stehen.
    Mit Person 1 40%, Person 2 40%, Person 3 5%, Person 4 5%, Person 5 5%, Person 6 5%.
    Und das Grunstück und Haus ca. einen Wert von 100.000€
    Dann würde beim Verkauf ja Person 1 40.000, Person 2 40.000, Person 3 5.000 usw…

    Jetzt will Person 6 aber mehr als 5.000€ haben sonst will er nicht Unterschreiben.
    Was tut man dann, wenn man Ihn nicht mehr geben will?

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Max,

      diese Frage können wir pauschal nicht beantworten. Im Zweifel sollten Sie sich an einen Anwalt wenden, da wir keine rechtliche Beratung anbieten dürfen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  18. Grüning

    Die Mutter meines Mannes ist 2006 verstorben und steht noch im Grundbuch. Wir bewohnen das Haus auf dem großen Grundstück und haben jetzt mit der Schwester meines Mannes beschlossen das Grundstück zu teilen . Muss die Schwester Spekulationssteuern zahlen , da sie ja hier nicht wohnt ? Das Grundstück mit Haus ist seit ca. 1975 im Besitz.
    Müssen wir noch Erbschaftssteuern zahlen ? Das Teilgrundstück , welches verkauft wird , hat einen Wert von ca. 100000 Euro . Das restliche Grundstück mit einem renovierungsbedürftigen Haus ca. 60000 Euro.

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Grüning,

      dieses spezielle Anliegen sollten Sie am besten mit einem Steuerberater und einem Anwalt für Erbrecht klären. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten dürfen, können wir den Sachverhalt nicht beurteilen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  19. Christian

    Hallo Team von Anwalt Org,

    mein Vater ist 2016 verstorben. Es gibt kein Testament. Es ist ein Haus vorhanden, indem meine Mutter noch wohnt. Zum Todeszeitpunkt haben mein Bruder und ich gesagt, dass unsere Mutter uns jetzt noch nicht auszahlen muss, sondern erst, wenn das Haus verkauft ist.

    Meine Mutter, mein Bruder und ich stehen nun zu gleichen Teilen im Grundbuch.
    Jetzt wird das Haus über einen Makler verkauft. Wir haben alle dem Verkauf zugestimmt.

    Meine Frage: Der Verkauf wird ja von einem Notar abgewickelt. Wie ist das mit der Auszahlung des Kaufpreises? Die Bank bekommt noch etwas und wie wird der restliche Erlös ausgezahlt? Meine Mutter bekommt ja 50% und mein Bruder und ich bekommen je 25%.

    Zahlt der Notar das Geld aus oder bekommt meine Mutter alles und muss es dann an uns auszahlen?
    Danke vorab fur die Antwort.
    Gruß Christian

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Christian,

      diese Frage können wir pauschal nicht beantworten, da wir nicht wissen, was im Kaufvertrag bzw, im Vertrag mit dem Notar vereinbart ist. Am besten kontaktieren Sie den Notar und klären das mit diesem ab.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  20. Andreas

    Hallo,
    mein Vater ist vor kurzem gestorben und hat zu Lebzeiten seine Hälfte von seinem Haus meinem erstgeborenen Sohn notariell überschrieben. Bis er im September 18 Jahre wird bin ich sein Verwalter. Die jetzige Frau meines Vaters (nicht meine Mutter) wohnt noch in diesem Haus und ist Eigentümerin der anderen Hälfte. Welche Rechte und besonders auch Pflichten entstehen nun für meinen Sohn bzw. auch für mich und unsere Familie?
    Miete? Reparaturen? Grundsteuer? Betriebskosten?
    Vielen Dank!

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Andreas,

      mit diesen komplexen Fragen, sollten Sie sich direkt an einen Anwalt wenden. Wir dürfen keine rechtliche Beratung anbieten. Wird Ihr Sohn offizielle Eigentümer, muss er die Pflichten eines solchen in der Regel erfüllen und tritt an Stelle des Vermieters, sofern ein Mietvertrag vorhanden ist.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  21. Mario

    Hallo,

    ich habe im letzen Jahr durch Schenkung die 60% Anteile an einer Erbengemeinschaft (Haus + Grundstück) von meinem Vater erhalten (dieser hatte es auf selben Weg von seinem Vater). Unsere Familie (3 Parteien) wohnt im besagten Haus.
    Die beiden anderen Mitglieder der Erbengemeinschaft (laut Grundbucheintrag) sind mir nur namentlich bekannt.

    Ich wurde jetzt vom Amtsgericht angeschrieben (da dies im wohl von den Steuerbehörden im Rahmen der Steuererklärung und GB-Eintrag informiert wurde), dass die beiden Mitglieder wohl verstorben seien.

    Das Amgsgericht möchte nun irgendwie einen Erbschein o.Ä. von mir haben.

    Meine Frage wäre, bekomme ich diesen denn übernhaupt? – da ich ich nicht mit den beiden Verwandt bin (die Einteile wurden damals von den ursprünglichen Eigentümern an verschiedene Personen verschenkt / vererbt)

    Welche Möglichkeiten habe ich eine Auskunft bzgl. der Erben der verstorbenen Mitgleider der Erbengemeinschaft zu erhalten?

    Danke vorab fur die Antwort.
    Gruß Mario

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Mario,

      sind Sie nicht in der gesetzlichen Erbfolge bzw. als Erbe benannt, sollte ein Erbschein eher nicht möglich sein. Die Schenkung durch Ihren Vater Bezüglich der Informationen sollten Sie sich zunächst an das Amtsgericht wenden, welches Sie informiert hat. In einigen Fällen bleibt nur der Gang zu einem Privatdetektiv.

      Ihr Team von anwalt.org

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  22. uwe m.

    Hallo

    Meine Mutter ist vor 3 jahren verstorben. Mein Vater leb noch. beide stehen im grundbuch. Er möchte das Haus verkaufen an mich . ich habe aber noch einen bruder der noch im haus wohnt ohne miete zu zahlen seit zwei jahren.

    Erbanteil
    Vater 75%
    Sohn 1 12,5%
    Sohn 2 12,5%

    Sohn 1 möchte das haus kaufen, und würde noch die 75& von Vater gekommen.
    sohn 2 möchte sein erbe nicht verkaufen.

    Wie kann Sohn 1 ,Sohn 2 dazu zwingen seine erbanteil zu verkaufen .

    mfg

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  23. Monika

    Wir verheiratet seit 20 Jahren wollen ein gegenseitiges lebenslanges Wohnrecht ins Grundbuch eintragen lassen.
    Der Mann steht mit dem Grundstück bereits im Grundbuch .
    Der Grund ist den Immobilienwert zu Lebzeiten zu verringern um Pflichtteilansprüche
    zu verringern .
    Das heißt im Alter nicht aus der Immobilie ausziehen zu müssen

    LG
    Monika

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  24. Peter

    Hallo,

    die Schwester meiner Mutter ist vor 3 Monaten gestorben. Meine Mutter ist in der Erbengemeinschaft. Ihr Erbteil beträt 1/5. Der Erbschein ist noch in Bearbeitung.
    Jezt ist meine Muter gestorben. Ich und mein Bruder erben je 1/2. Werden wir jetzt
    a) zu je 1/10 in die Erbengemeinschaft meiner Tante aufgenommen, oder
    b) vertreten wir meine Mutter jetzt in der Erbengemeinschaft und wenn Diese aufgelöst wird, bekommen wir je 1/2 Ihres versteuerten Erbteils von 1/5?

    Viele Grüße
    Peter

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  25. W.

    Hallo,
    ich hätte auch eine Frage. Mein Vater ist gestorben und hinterlässt ein Berliner Testament. Wir haben jetzt einen Termin beim Notar bzgl. einer Erbauseinandersetzung- und Übergabevertrag mit Auflassung. Das Haus wird somit auf meine Schwester und mich zu gleichen Teilen überschrieben. Es handelt sich um ein 2-Familienhaus. Meine Mutter lebt in der einen Wohnung und die andere Wohnung wurde bis zum Tod von meinem Vater bewohnt. Meine Schwester zieht in Erwägung in die Wohnung meines Vaters zu ziehen. Meine Frage ist nun, ob mir hier ein finanzieller Ausgleich zusteht, da meine Schwester mietfrei dort wohnen wird.
    Vielen Dank für eine kurze Rückmeldung.
    Freundliche Grüße
    W

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  26. Margot

    Hallo,

    meine Schwester und ich sind zu je 50% Erben einer Immobilie unseres Vaters. Mutter lebt noch und hat lebenslanges Niessbrauchsrecht.
    Da die Erbengengemeinscaft zum Scheitern verurteilt ist, möchte meine Schwester die Immobilie dringend kaufen bzw. verkaufen. Ich möchte nicht an meine Schwester verkaufen, da diese meiner Mutter übelst zu schaffen macht. Selbst kaufen möchte ich nicht, da wir beide 1. noch nicht im Grundbuch eingetragen sind und 2. der Marktwert der Immobilie noch nicht ermittelt wurde. Kann sie mich mit anwaltlicher Hilfe zum jetzigen Zeitpunkt zu einem Verkauf bzw. Kauf zwingen bzw. anderweitig eine Veräußerung vornehmen?
    Nach Ermittlung des Marktwertes bin ich gerne bereit über eine Option nachzudenken.

    Viele Grüße

    Margot

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  27. Luise

    Ich habe gemeinsam mit meinen Geschwistern einen Wohnblock geerbt. Die Wohneinheiten sind alle vermietet. Da wir kaum Zeit haben, werden wir wohl eine Hausverwaltung beauftragen. Wir werden uns hierzu von einem Anwalt beraten lassen, da ja auch alle Einkünfte und Kosten geteilt werden müssen und hierüber abgestimmt werden muss.

    Antworten
  28. Katrin B.

    Hallo,
    Wir sind eine Erbgemeinschaft.meine mutter Schwester und ich .meine Mutter hat 50% und wir kinder jeweils 25%.geerbt haben wir das elternhaus.meine Schwester will das haus jetzt nehmen noch zu lebzeiten meiner Mutter. Meine Frage wäre wen mus meine Schwester auszahlen?
    Vielen Dank für ihre Antwort
    Katrin B.

    Antworten
  29. matthias w

    meinem bruder und mir hat meine oma zu lebzeiten ihre wohnung geschenkt, mir zu 75%, ihm zu 25%. sie hatte den nießbrauch auf lebenszeit, ist nun aber vor kurzem verstorben. eigentlich waren wir uns einig, die wohnung zu vermieten, nun möchte das mein bruder aber nicht mehr. sind auf so einen fall die regelungen der erbengemeinschaft ebenfalls anzuwenden oder handelt es sich um eine eigentümergemeinschaft, da die schenkung zu lebzeiten erfolgte? sprich, müssen wir uns einig werden (ich plane ihn auszubezahlen wobei ich dies nicht auf einen schlag werde machen können), oder könnte er auch in diesem falle eine zwangsversteigerung erwirken, wenn wir uns nicht einig würden?

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  30. Hagen

    Hallo,

    bei meinem Fall geht es um folgendes.
    Ein Haus wurde vererbt und es gibt 4 Erben. 3 davon sind sich einig, dass das Haus verkauft werden soll. Ein Erbe möchtest das aber nicht. Dieser eine Erbe ist aber nicht das leibliche Kind beider Eltern die verstorben sind, sondern nur das Kind der Mutter. Hat dieser Erbe ohne Testament automatisch sozusagen das gleiche und vollwertige Mitspracherecht, wie die anderen Erben?

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