Erbengemeinschaft – Alle Erben an einen Tisch?

Von anwalt.org, letzte Aktualisierung am: 25. Mai 2020

Verstirbt ein Erblasser, so hinterlĂ€sst er sein gesamtes weltliches Hab und Gut seinen Erben oder den testamentarisch bestimmten BegĂŒnstigten. Unerheblich aber, ob nun gesetzliche oder gewillkĂŒrte Erbfolge Geltung haben: Sind mehrere Erben vorhanden, so treten diese in eine sogenannte ungeteilte Erbengemeinschaft ein.

Was bedeutet eigentlich "Erbengemeinschaft"?

Was bedeutet eigentlich “Erbengemeinschaft”?

Auch nach der gesetzlichen Erbfolge ist jedoch nicht jeder automatisch Erbe, der mit dem Verstorbenen verwandt ist. Vielmehr sind klare Hierarchien bestimmt. Sofern Erben in einer höheren Ordnung vorhanden sind, haben diejenigen Anverwandten in aller Regel das nachsehen, die in einem entfernteren VerwandtschaftsverhÀltnis mit dem Erblasser stehen. Letztere sind dann nicht Erben.

Hat der Erblasser hingegen ein Testament aufgesetzt und so die Erbfolge selbst bestimmt, können auch Erben unterschiedlichen Ranges nebeneinandertreten und so eine Erbengemeinschaft bilden. Ist nur ein Erbe bestimmt, handelt es sich hingegen um einen Alleinerben.

Was nun aber bedeutet Erbengemeinschaft? Welche Rechte und Pflichten hat ein solcher Erbenverbund? Und wer erhÀlt eigentlich den Erbschein, wenn mehrere Erben vorhanden sind? Dies und mehr erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Was bedeutet Erbengemeinschaft? Definition laut BGB

Das BĂŒrgerliche Gesetzbuch (BGB) ist Basis sĂ€mtlicher zivilrechtlicher Auseinandersetzungen und beinhaltet damit auch umfangreiche Bestimmungen zum Erbrecht. Mit der Erbengemeinschaft setzen sich die Paragraphen 2032 bis 2041 BGB auseinander.

Die Erbengemeinschaft ist die Gesamtheit hinterlassener Erben, die einander als Miterben gegenĂŒberstehen – also etwa bei Vorhandensein mehrerer Geschwister oder aber bei Bestimmung mehrerer in einem Testament bedachten Erben. In einer Erbengemeinschaft stehen Geschwister oft auch neben dem Ehegatten des Verstorbenen.

Nach § 2032 Absatz 1 BGB geht das gesamte Vermögen des Erblassers in das gemeinsame Vermögen der Erbengemeinschaft ĂŒber, bis die Auseinandersetzung ĂŒber den Nachlass abgeschlossen und die Erbmasse verteilt ist.

In diesem Zusammenhang ist der Begriff der “Gesamthandgemeinschaft” zu nennen – einem Begriff, der sich noch dem germanischen Recht verdankt: Jeder Miterbe wird dabei EigentĂŒmer des gesamten Nachlasses, nicht lediglich des ihm zustehenden Erbteils – die Erbengemeinschaft wird Gesamterbe. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Miterbe auch frei ĂŒber den gesamten Nachlass verfĂŒgen darf. Die Gesamtverantwortung der Erben einander gegenĂŒber gibt einem jeden Mitglied der Erbengemeinschaft nur beschrĂ€nkte Rechte.

Doch welche Rechte und Pflichten hat eine Erbengemeinschaft?

Rechte und Pflichten einer Erbengemeinschaft

Auch wenn die Miterben in einer Erbengemeinschaft den Nachlass “zur gesamten Hand” erben, dĂŒrfen Sie nicht frei ĂŒber die gesamte Erbmasse verfĂŒgen. Diese VerfĂŒgungsgewalt ist nĂ€mlich nach § 2033 Absatz 1 BGB auf den einem Miterben zustehenden Erbteil beschrĂ€nkt.

Erbengemeinschaft: Rechte und Pflichten sind im BGB festgeschrieben.

Erbengemeinschaft: Rechte und Pflichten sind im BGB festgeschrieben.

Jede VerfĂŒgung muss dabei durch notarielle Beglaubigung festgehalten werden, damit der Miterbe im Nachhinein nicht sagen kann, er hĂ€tte seinen Anteil noch nicht zur GĂ€nze erhalten.

Teil der so zustehenden VerfĂŒgungsgewalt ist auch, dass ein Miterbe seinen Erbteil an Dritte verkaufen darf. Möchte einer der Miterben jedoch seinen Erbanteil derart verĂ€ußern, besteht ein Vorkaufsrecht bei einer Erbengemeinschaft, das den ihr zugehörigen Personen zusteht (§ 2034 BGB). Das bedeutet, dass der VerkĂ€ufer nicht absolut frei entscheiden kann, wem er seinen Anteil ĂŒbertragen möchte. Ist einer der anderen Miterben gewillt, den Erbteil selbst zu ĂŒbernehmen, kann ein frei gewĂ€hlter Dritter damit das Nachsehen haben.

Haben die Miterben ihr Vorkaufsrecht jedoch innerhalb einer Frist von zwei Monaten ab erfolgtem Angebot nicht genutzt, verfĂ€llt dieses. Erfolgte die Übertragung des Erbanteils, ohne dass die Miterben darĂŒber in Kenntnis gesetzt wurden, können diese Ihr Vorkaufsrecht auch gegenĂŒber dem KĂ€ufer geltend machen (§ 2035 BGB).

Ausgenommen von der VerfĂŒgungsgewalt sind im Übrigen NachlassgegenstĂ€nde – und damit auch Immobilien oder Unternehmen (§ 2033 Absatz 2 BGB). Entscheidungen, die NachlassgegenstĂ€nde betreffen, obliegen laut Erbrecht der Auseinandersetzung ĂŒber den Nachlass und können nur von der Erbengemeinschaft gemeinsam beschlossen werden. Denn die Verwaltung des Nachlasses obliegt allen Miterben zu gleichen Teilen.

Die Nutzung hingegen kann jeder Miterbe verlangen, sofern der Erblasser dahingehend keine Bestimmungen getroffen hat.

Benutzung von NachlassgegenstÀnden

Liegt keine Nutzungsvereinbarung vor, die eindeutig bestimmt, wem innerhalb der Erbengemeinschaft die Nutzung eines Nachlassgegenstandes zusteht, kann jeder Miterbe einen Anspruch auf Nutzung erheben. Dies betrifft etwa Immobilien und Fahrzeuge, die zur Erbmasse gehören.

Wohnt in einem zum Nachlass zĂ€hlenden Haus ein Mitglied der Erbengemeinschaft, muss dieses im Rahmen einer Vereinbarung auch den Miterben auf Verlangen die Nutzung gewĂ€hren. Weigert er sich jedoch standhaft, ein solches Nutzungsrecht auszusprechen, dĂŒrfen die Mitglieder, denen dies versagt bleibt, einen Nutzungsersatz verlangen. Dieser erfolgt in aller Regel in Form von monetĂ€ren Gegenleistungen.

Nachlassverwaltung durch die Erbengemeinschaft

Die Nachlassverwaltung obliegt den Mitgliedern der Erbengemeinschaft zu gleichen Teilen.

Die Nachlassverwaltung obliegt den Mitgliedern der Erben­gemeinschaft zu gleichen Teilen.

Die Erbengemeinschaft ist fĂŒr den Zeitraum ihres Bestehens gemeinsam fĂŒr die Verwaltung des Nachlasses zustĂ€ndig. Zur Vereinfachung können sie gegebenenfalls auch einen Nachlassverwalter einsetzen, bei dem am Ende alle StrĂ€nge zusammenlaufen.

Ein wesentlicher Vorteil bei der Einsetzung eines Nachlassverwalters ist, dass dieser fĂŒr die Erbengemeinschaft in Vertretung handeln kann. Sollten also grundsĂ€tzlich BefĂŒrchtungen bestehen, dass die Erbengemeinschaft in Streit gerĂ€t ob der Verwaltungsfragen oder der Teilung des Erbes, kann die Einsetzung von einem Nachlassverwalter sinnvoll sein.

Zur Bedeutung der Einstimmigkeit

Um zu vermeiden, dass ein Miterbe einen anderen stark benachteiligen kann, mĂŒssen bei RechtsgeschĂ€ften, die den Nachlass betreffen, alle Miterben Hand in Hand arbeiten. In aller Regel bedarf es bei sĂ€mtlichen VerfĂŒgungen hinsichtlich der Erbmasse der Zustimmung aller Miterben.

Es bedarf hingegen bei einer Entscheidung der Erbengemeinschaft keine Einstimmigkeit, wenn durch die VerfĂŒgung der generelle Anspruch der Miterben nicht beeintrĂ€chtigt wird. In diesem Fall genĂŒgt ein Mehrheitsbeschluss.

Das bedeutet: Ein Erbe kann nicht ohne die Zustimmung der anderen Personen einer Erbengemeinschaft einen Nachlassgegenstand verĂ€ußern. Will er hingegen lediglich einen Pachtvertrag auflösen, der den generellen Bestand der Erbmasse nicht gefĂ€hrdet, sondern Ausgaben und Nachlassverbindlichkeiten der Erbengemeinschaft aufhebt, genĂŒgt es, wenn die Mehrheit der Miterben dem Vorhaben zustimmt.

Auch wenn die Erbengemeinschaft ein Konto des Erblassers auflösen möchte, genĂŒgt in aller Regel die Stimmenmehrheit, sofern es sich im Rahmen der Nachlassverwaltung gebietet.

Ausnahme von der Zustimmungspflicht: Es gibt jedoch auch Maßnahmen, die ein Mitglied einer Erbengemeinschaft ohne die Zustimmung der Miterben treffen darf. Betroffen hiervon sind vor allem Maßnahmen, die zum Erhalt des Nachlasses beitragen sollen (§ 2038 Absatz 1 BGB) – so etwa die Beauftragung von Reparaturen, die eine zum Nachlass gehörende Immobilie erhalten soll (z. B. bei einem undichten Dach o.a.).

Verwaltung der “FrĂŒchte” durch die Erbengemeinschaft

Gemeint ist hier selbstverstĂ€ndlich nicht die Aufteilung von Obstplantagen und die BetĂ€tigung der Miterben als Obstbauern. Der Begriff “FrĂŒchte” ist fester Bestandteil des BĂŒrgerlichen Gesetzbuches und meint den Ertrag eines Gegenstandes oder Vertrages, wie etwa Mieteinnahmen, Zinszahlungen, Renditen usf.

Diese sind zum Eintritt des Erbteils noch nicht Teil der Erbmasse, sondern treten im Verlauf der Erbauseinandersetzung zu dieser hinzu. Dadurch werden die ErtrÀge Teil des Nachlasses, der der Verwaltung der Erbengemeinschaft unterliegt.

Ein Miterbe innerhalb einer Erbengemeinschaft darf VerfĂŒgungen nur ĂŒber seinen eigenen Erbteil gestalten.

Ein Miterbe innerhalb einer Erbengemeinschaft darf VerfĂŒgungen nur ĂŒber seinen eigenen Erbteil gestalten.

Einen Anspruch auf die Auszahlung der “FrĂŒchte” kann dabei keiner der Erben erheben, da die Zuteilung erst im Rahmen der Auseinandersetzung erfolgt. Soll die Erbauseinandersetzung jedoch erst frĂŒhestens ein Jahr nach Eintritt des Erbfalls erfolgen, kann jedes Mitglied der Erbengemeinschaft die Auszahlung des ihr zustehenden Anteils an dem jĂ€hrlichen Reinertrag verlangen (§ 2038 Absatz 2 Satz 2 BGB).

Gemeinsames Konto der Erbengemeinschaft

Im Zuge der Verwaltung, die der Erbengemeinschaft obliegt, kann diese auch ein gemeinsames Konto errichten, auf das zum Beispiel laufende Zahlungen aus MietverhÀltnissen erfolgen. Auch andere Verbindlichkeiten können auf diesem Wege leichter eingezahlt und auch beglichen werden.

Denn auch das zĂ€hlt zur Nachlassverwaltung: Die Erben mĂŒssen auch bestehende Verpflichtungen des Erblassers aus dem Nachlass ablösen, sofern der Schuldner gegenĂŒber den GlĂ€ubigern auch mit seinem Nachlass haftete. Dies kann etwa KreditvertrĂ€ge betreffen.

Besaß der Erblasser etwa mehrere Konten, kann die Erbengemeinschaft gemeinschaftlich beschließen, diese aufzulösen und ein eigenes Konto fĂŒr die Erbengemeinschaft zu errichten. Auf dieses können sĂ€mtliche Zahlungen umgeleitet, das Guthaben der Nachlasskonten ĂŒbertragen werden. Das erleichtert dann in aller Regel nicht nur die Nachlassverwaltung, sondern auch die Auseinandersetzung, da nur ein Konto mit Geldmitteln zu betrachten ist.

Erbengemeinschaft verklagen

Hat ein GlĂ€ubiger noch offene Forderungen gegenĂŒber dem Erblasser, mit dem dieser mit seinem Nachlass haftete, und weigert sich die Erbengemeinschaft, diesen Verpflichtungen nachzukommen, ist auch eine Klage möglich.

Dabei darf sich die Klage gegen jedes einzelne Mitglied einer Erbengemeinschaft richten.

Das Vermögen des Erblassers wird Vermögen der Erbengemeinschaft.

Das Vermögen des Erblassers wird Vermögen der Erbengemeinschaft.

Aber: Eine Erbengemeinschaft ist nicht rechtsfĂ€hig. Das bedeutet, dass eine Forderungen gegen ein Mitglied einer Erbengemeinschaft stets nur gegenĂŒber diesem, nicht aber gegenĂŒber der Erbengemeinschaft im Ganzen geltend gemacht werden kann. FĂŒr VertrĂ€ge, die ein Miterbe allein abschließt, können damit nicht automatisch die anderen Erben in Haftung genommen werden.

Ein Anwalt, der die gerichtliche Vertretung der Erbengemeinschaft ĂŒbernimmt, muss dementsprechend ebenfalls gemeinschaftlich von dieser beauftragt werden.

Wer erhÀlt den Erbschein bei bestehender Erbengemeinschaft?

GrundsĂ€tzlich können Erben gegenĂŒber Banken, GrundbuchĂ€mtern & Co. nur dann VerfĂŒgungen und Verwaltungsakte durchfĂŒhren (Konten auflösen, GrundbucheintrĂ€ge abĂ€ndern lassen usf.), wenn sie im Besitz eines Erbscheins sind. Dabei gibt es unterschiedlichste Formen.

Bei einer Erbengemeinschaft kommen als Erbschein in aller Regel in Frage:

  • der gemeinschaftliche Erbschein fĂŒr Miterben: Dieser wird grundsĂ€tzlich nur auf Antrag bei dem zustĂ€ndigen Nachlassgericht erteilt und enthĂ€lt neben den allgemeinen Angaben zum Erbfall auch die Namen der Mitglieder der Erbengemeinschaft und deren Erbanteile in Quoten.
  • der Teilerbschein fĂŒr einzelne Miterben: Diesen kann einer der Erben beantragen. Die VerfĂŒgungsgewalt beschrĂ€nkt sich dabei jedoch nur auf den ihm zustehenden Erbteil.

Ein Erbschein ist grundsÀtzlich nicht vonnöten, wenn durch ein Testament ein der Erbengemeinschaft zugehöriger vom Erblasser zu derlei RechtsgeschÀften befÀhigt und bevollmÀchtigt wurde.

Achtung: Die Erbengemeinschaft ist dem Testamentsvollstrecker untergeordnet. Dieser wurde – in der Regel durch den Erblasser selbst – dazu bestimmt, die Verwaltung und Teilung des Nachlasses vorzunehmen. So obliegen diese Aufgaben nicht mehr der Erbengemeinschaft. Er ist dabei der Erbengemeinschaft gegenĂŒber verpflichtet, handelt jedoch vor allem im Interesse des Erblassers.

Ist die VerjÀhrung einer Erbengemeinschaft möglich?

Eine Erbengemeinschaft kann auch eine GbR grĂŒnden, um den Nachlass - z. B. ein Unternehmen - gemeinsam weiterzufĂŒhren.

Eine Erbengemeinschaft kann auch eine GbR grĂŒnden, um den Nachlass gemeinsam weiterzufĂŒhren.

GrundsÀtzlich besteht eine Erbengemeinschaft nicht ewig fort. Eine VerjÀhrung ist in dieser Form jedoch nicht möglich. Stattdessen endet die Erbengemeinschaft mit Abschluss der Erbauseinandersetzung.

Die Auseinandersetzung ĂŒber das Erbe bezeichnet die gemeinschaftliche Einigung ĂŒber die Verteilung des Nachlasses. Dabei ist in aller Regel auch zu beurteilen, wer welchen Nachlassgegenstand, wer im Ausgleich dafĂŒr geldwerten Nachlass erhĂ€lt, um am Ende jedem den ihm zustehenden Erbteil zuzusprechen.

Aber: Die Erbengemeinschaft muss sich nicht entschließen, die Erbauseinandersetzung durchzufĂŒhren. DemgegenĂŒber können sie stattdessen auch eine Gesellschaft bĂŒrgerlichen Rechts (GbR) grĂŒnden und in dieser Form das Erbe fortfĂŒhren. Dies kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn etwa die gesamte Erbengemeinschaft als Unternehmensnachfolger auftreten will.
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Erbengemeinschaft – Alle Erben an einen Tisch?
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72 Gedanken zu „Erbengemeinschaft – Alle Erben an einen Tisch?

  1. Christin

    Halo wir sind eine Erbengemeinschaft und bestehen aus 4 Erben zu gleichen teilen. Wir haben von unserer Mutter unser Elternhaus geerbt und solange wie das Haus nicht verkauft ist, mĂŒssen wir die Nebenkosten weiterhin zahlen. Diese monatlichen Nebenkosten mĂŒssen dann durch 4 geteilt werden da keine Geld unserer verstorbenen Mutter mehr da ist. Was kann ich machen wenn einer von den Erben sich nicht an die Nebenkosten beteiligen will? Können wir seinen Anteil einfordern?

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  2. Holly

    Im Jahr 2000 hat mir mein Vater sein Haus notariell ĂŒberschrieben.Mein Bruder war einverstanden und wurde damals ausgezahlt.
    Mein Vater hatte bis zu seinem Tod 2018 das alleinige Wohnrecht.Jetzt soll das Haus leergerĂ€umt werden.Ist es rechtens,wenn die Kosten fĂŒr die EntrĂŒmpelung noch vom Konto meines Vaters bezahlt werden?

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  3. K.

    Sehr geehrtes Kanzleiteam,
    Danke fĂŒr die bisherigen Informationen. Ich freue mich, wenn sie noch folgende Frage beantworten können.
    Wir sind eine Erbengemeinschaft von drei Geschwistern und stehen hoffentlich kurz vor der Auflösung. Die kompletten KontoauszĂŒge haben meine Geschwister erhalten. Nicht leicht verstĂ€ndliche Bemerkungen auf den AuzzĂŒgen habe ich zusĂ€tzlich erlĂ€utert und entsprechende Dokumente / Belegen / Rechnungen zur Information beigefĂŒgt. Jetzt fordert meine Schwester noch eine Tabelle der Ein- und Ausgaben. Das Konto ist nicht online. MĂŒssen wir jetzt von den BetrĂ€gen des Kontos noch eine Tabelle / Liste erstellen? Sind wir dazu verpflichtet. Es handelt sich um ca 21 KontoauszĂŒge.
    Ganz vielen Dank

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  4. Äggi

    Hallo liebes Anwalt-Team,

    meine Schwiegereltern sind verstorben, mein Mann erbt 25%, mein Schwager 75%. Mein Schwager wohnt bereits in seinem Elternhaus und will dort auch weiter wohnen bleiben. Meine Fragen nun: wenn er das Haus entrĂŒmpeln will, gehören die Kosten dann zur Erbmasse oder muss er alleine dafĂŒr aufkommen?
    Wie lange hat er Zeit, meinen Mann auszuzahlen?

    Vielen Dank fĂŒr Ihre Antwort!

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  5. Hans-Peter J.

    Ich habe folgende Frage: Mein Vater, der vor 10 Jahren verstorben ist, war Miterbe eines GrundstĂŒcks in Mecklenburg, das von einem Agrarhof landwirtschaftlich genutzt wird. Der Agrarhof hat nun ein Kaufangebot gemacht. Leider sind außer meiner Mutter als alleinerbin meines Vaters nur 2 weitere Mitglieder der Erbengemeinschaft erreichbar. Die 4 anderen Mitglieder sind verstorben bzw. unbekannt verzogen. Kann wir trotzdem das GrundstĂŒck verkaufen?

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  6. Patrick G.

    Guten Tag,

    Ich habe eine Frage. Meine Frau ist 2017 verstorben und wir hatten keine Erbfolge festgelegt. Wir haben zwei Kinder, 21 Jahre und 13 Jahre alt. Ich möchte jetzt eine Firma ĂŒbernehmen und mĂŒsste dann bei der Bank Ja Sicherheiten vorlegen. Da ist jetzt meine Frage. In wie weit kann ich das Haus als Sicherheit belasten? Im Grundbuch ist ja alles als Erbengemeinschaft eingetragen. Und wie löse ich diese Erbengemeinschaft auf?
    FĂŒr ihre BemĂŒhungen schonmal vielen Dank im voraus.

    Mit freundlichen GrĂŒĂŸen P. G.

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  7. Scarlett H.

    Darf sich der Partner einer Miterbin (1/3) in der geerbten Immobilie im europÀischem Ausland wÀhrend derer Anwesenheit auf Einladung aufhalten, wenn weitere Erben (2/3) dies aufgrund privater Unstimmigkeiten ablehnen?

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  8. Thomas K.

    Tolle Seite, DANKE!
    Allerdings habe ich eine fĂŒr mich sehr wichtige Frage und bitte um Hilfe.

    Zwei Geschwister erben zusammen ein Mehrfamilienhaus (mit 12 Wohnungen) je zur HĂ€lfte.
    12 Jahre hat die Gemeinschaft Bestand und Rechte und Pflichten werden geteilt.
    Nach 12 Jahren will ein Teil verkaufen, der andere nicht.

    Was ist dann?

    Vielen DANK im Voraus an das Team und freundliche GrĂŒĂŸe

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  9. Hennig

    Mein Bruder ist Im Jan.2018 verstorben. Er hat keine Kinder. Die Frau hat gleich nach seinem Tod das Konto abgerÀumt.Bis heute habe ich keinen Pfennig gesehen, obwohl ich miterbe bin.Ich möchte sie jetzt anzeigen.Eas muss ich tun?

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    1. Heike U

      Seid Jahren haben wir eine Erbgemeinschaft, denen 4 Personen angehören. Es geht um 16 000€. 3 Personen haben ihre dazugehörigen Papiere abgegen. 1 Person gab keine Papiere ab, weil Sie in der Insolvenz ist. Nun kann der Anwalt dieses Erbe nicht eröffnen, weil die 1 Person fehlt mit den Papieren und sich mit Absicht quer stellt. Sie sagte nur, ich habe nichts davon. Meine Frage an Sie. Was kann mein Anwalt noch tun, damit er die Erbgemeinschaft auflösen kann und wann erlischt laut Gesetz der Anspruch?

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    2. Manuela

      Wenn alles so ordnungsgemĂ€ĂŸ unter fachanwaltlicher Vertretung laufen wĂŒrde wie beschrieben, wĂ€re es schön. Leider ist dies nicht so, in unserem Fall sahen die “Rechtsvertretungen” wohl nur den eigenen Verdienstvorteil, jedoch keine korrekte Abwicklung der Erbengemeinschaft. Mit Betrug, LĂŒgen und Vermögensveruntreuungen kann man AnwĂ€lte zu stattlichen EinkĂŒnften verhelfen, Richter machen mit und testamentarisch gleichrangige Miterben werden aufgrund eines viele Jahre zuvor eingennĂŒtzig tĂ€tigen Miterben finanziell an die Grenzen gebracht. VollstĂ€ndig losgelöst von Recht und Gesetz wird Rechtsbeugung und Prozessbetrug in unertrĂ€glichem Maß betrieben. Es bleibt nur jedem zu wĂŒnschen, dass man einen Anwalt erwischt, der sich seiner Berufspflichten bewusst ist.

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