Erbengemeinschaft – Alle Erben an einen Tisch?

Von anwalt.org, letzte Aktualisierung am: 15. Februar 2021

Verstirbt ein Erblasser, so hinterl√§sst er sein gesamtes weltliches Hab und Gut seinen Erben oder den testamentarisch bestimmten Beg√ľnstigten. Unerheblich aber, ob nun gesetzliche oder gewillk√ľrte Erbfolge Geltung haben: Sind mehrere Erben vorhanden, so treten diese in eine sogenannte ungeteilte Erbengemeinschaft ein.

Was bedeutet eigentlich "Erbengemeinschaft"?

Was bedeutet eigentlich “Erbengemeinschaft”?

Auch nach der gesetzlichen Erbfolge ist jedoch nicht jeder automatisch Erbe, der mit dem Verstorbenen verwandt ist. Vielmehr sind klare Hierarchien bestimmt. Sofern Erben in einer höheren Ordnung vorhanden sind, haben diejenigen Anverwandten in aller Regel das nachsehen, die in einem entfernteren Verwandtschaftsverhältnis mit dem Erblasser stehen. Letztere sind dann nicht Erben.

Hat der Erblasser hingegen ein Testament aufgesetzt und so die Erbfolge selbst bestimmt, können auch Erben unterschiedlichen Ranges nebeneinandertreten und so eine Erbengemeinschaft bilden. Ist nur ein Erbe bestimmt, handelt es sich hingegen um einen Alleinerben.

Was nun aber bedeutet Erbengemeinschaft? Welche Rechte und Pflichten hat ein solcher Erbenverbund? Und wer erhält eigentlich den Erbschein, wenn mehrere Erben vorhanden sind? Dies und mehr erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Was bedeutet Erbengemeinschaft? Definition laut BGB

Das B√ľrgerliche Gesetzbuch (BGB) ist Basis s√§mtlicher zivilrechtlicher Auseinandersetzungen und beinhaltet damit auch umfangreiche Bestimmungen zum Erbrecht. Mit der Erbengemeinschaft setzen sich die Paragraphen 2032 bis 2041 BGB auseinander.

Die Erbengemeinschaft ist die Gesamtheit hinterlassener Erben, die einander als Miterben gegen√ľberstehen – also etwa bei Vorhandensein mehrerer Geschwister oder aber bei Bestimmung mehrerer in einem Testament bedachten Erben. In einer Erbengemeinschaft stehen Geschwister oft auch neben dem Ehegatten des Verstorbenen.

Nach ¬ß 2032 Absatz 1 BGB geht das gesamte Verm√∂gen des Erblassers in das gemeinsame Verm√∂gen der Erbengemeinschaft √ľber, bis die Auseinandersetzung √ľber den Nachlass abgeschlossen und die Erbmasse verteilt ist.

In diesem Zusammenhang ist der Begriff der “Gesamthandgemeinschaft” zu nennen – einem Begriff, der sich noch dem germanischen Recht verdankt: Jeder Miterbe wird dabei Eigent√ľmer des gesamten Nachlasses, nicht lediglich des ihm zustehenden Erbteils – die Erbengemeinschaft wird Gesamterbe. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Miterbe auch frei √ľber den gesamten Nachlass verf√ľgen darf. Die Gesamtverantwortung der Erben einander gegen√ľber gibt einem jeden Mitglied der Erbengemeinschaft nur beschr√§nkte Rechte.

Doch welche Rechte und Pflichten hat eine Erbengemeinschaft?

Rechte und Pflichten einer Erbengemeinschaft

Auch wenn die Miterben in einer Erbengemeinschaft den Nachlass “zur gesamten Hand” erben, d√ľrfen Sie nicht frei √ľber die gesamte Erbmasse verf√ľgen. Diese Verf√ľgungsgewalt ist n√§mlich nach ¬ß 2033 Absatz 1 BGB auf den einem Miterben zustehenden Erbteil beschr√§nkt.

Erbengemeinschaft: Rechte und Pflichten sind im BGB festgeschrieben.

Erbengemeinschaft: Rechte und Pflichten sind im BGB festgeschrieben.

Jede Verf√ľgung muss dabei durch notarielle Beglaubigung festgehalten werden, damit der Miterbe im Nachhinein nicht sagen kann, er h√§tte seinen Anteil noch nicht zur G√§nze erhalten.

Teil der so zustehenden Verf√ľgungsgewalt ist auch, dass ein Miterbe seinen Erbteil an Dritte verkaufen darf. M√∂chte einer der Miterben jedoch seinen Erbanteil derart ver√§u√üern, besteht ein Vorkaufsrecht bei einer Erbengemeinschaft, das den ihr zugeh√∂rigen Personen zusteht (¬ß 2034 BGB). Das bedeutet, dass der Verk√§ufer nicht absolut frei entscheiden kann, wem er seinen Anteil √ľbertragen m√∂chte. Ist einer der anderen Miterben gewillt, den Erbteil selbst zu √ľbernehmen, kann ein frei gew√§hlter Dritter damit das Nachsehen haben.

Haben die Miterben ihr Vorkaufsrecht jedoch innerhalb einer Frist von zwei Monaten ab erfolgtem Angebot nicht genutzt, verf√§llt dieses. Erfolgte die √úbertragung des Erbanteils, ohne dass die Miterben dar√ľber in Kenntnis gesetzt wurden, k√∂nnen diese Ihr Vorkaufsrecht auch gegen√ľber dem K√§ufer geltend machen (¬ß 2035 BGB).

Ausgenommen von der Verf√ľgungsgewalt sind im √úbrigen Nachlassgegenst√§nde – und damit auch Immobilien oder Unternehmen (¬ß 2033 Absatz 2 BGB). Entscheidungen, die Nachlassgegenst√§nde betreffen, obliegen laut Erbrecht der Auseinandersetzung √ľber den Nachlass und k√∂nnen nur von der Erbengemeinschaft gemeinsam beschlossen werden. Denn die Verwaltung des Nachlasses obliegt allen Miterben zu gleichen Teilen.

Die Nutzung hingegen kann jeder Miterbe verlangen, sofern der Erblasser dahingehend keine Bestimmungen getroffen hat.

Benutzung von Nachlassgegenständen

Liegt keine Nutzungsvereinbarung vor, die eindeutig bestimmt, wem innerhalb der Erbengemeinschaft die Nutzung eines Nachlassgegenstandes zusteht, kann jeder Miterbe einen Anspruch auf Nutzung erheben. Dies betrifft etwa Immobilien und Fahrzeuge, die zur Erbmasse gehören.

Wohnt in einem zum Nachlass z√§hlenden Haus ein Mitglied der Erbengemeinschaft, muss dieses im Rahmen einer Vereinbarung auch den Miterben auf Verlangen die Nutzung gew√§hren. Weigert er sich jedoch standhaft, ein solches Nutzungsrecht auszusprechen, d√ľrfen die Mitglieder, denen dies versagt bleibt, einen Nutzungsersatz verlangen. Dieser erfolgt in aller Regel in Form von monet√§ren Gegenleistungen.

Nachlassverwaltung durch die Erbengemeinschaft

Die Nachlassverwaltung obliegt den Mitgliedern der Erbengemeinschaft zu gleichen Teilen.

Die Nachlassverwaltung obliegt den Mitgliedern der Erben­gemeinschaft zu gleichen Teilen.

Die Erbengemeinschaft ist f√ľr den Zeitraum ihres Bestehens gemeinsam f√ľr die Verwaltung des Nachlasses zust√§ndig. Zur Vereinfachung k√∂nnen sie gegebenenfalls auch einen Nachlassverwalter einsetzen, bei dem am Ende alle Str√§nge zusammenlaufen.

Ein wesentlicher Vorteil bei der Einsetzung eines Nachlassverwalters ist, dass dieser f√ľr die Erbengemeinschaft in Vertretung handeln kann. Sollten also grunds√§tzlich Bef√ľrchtungen bestehen, dass die Erbengemeinschaft in Streit ger√§t ob der Verwaltungsfragen oder der Teilung des Erbes, kann die Einsetzung von einem Nachlassverwalter sinnvoll sein.

Zur Bedeutung der Einstimmigkeit

Um zu vermeiden, dass ein Miterbe einen anderen stark benachteiligen kann, m√ľssen bei Rechtsgesch√§ften, die den Nachlass betreffen, alle Miterben Hand in Hand arbeiten. In aller Regel bedarf es bei s√§mtlichen Verf√ľgungen hinsichtlich der Erbmasse der Zustimmung aller Miterben.

Es bedarf hingegen bei einer Entscheidung der Erbengemeinschaft keine Einstimmigkeit, wenn durch die Verf√ľgung der generelle Anspruch der Miterben nicht beeintr√§chtigt wird. In diesem Fall gen√ľgt ein Mehrheitsbeschluss.

Das bedeutet: Ein Erbe kann nicht ohne die Zustimmung der anderen Personen einer Erbengemeinschaft einen Nachlassgegenstand ver√§u√üern. Will er hingegen lediglich einen Pachtvertrag aufl√∂sen, der den generellen Bestand der Erbmasse nicht gef√§hrdet, sondern Ausgaben und Nachlassverbindlichkeiten der Erbengemeinschaft aufhebt, gen√ľgt es, wenn die Mehrheit der Miterben dem Vorhaben zustimmt.

Auch wenn die Erbengemeinschaft ein Konto des Erblassers aufl√∂sen m√∂chte, gen√ľgt in aller Regel die Stimmenmehrheit, sofern es sich im Rahmen der Nachlassverwaltung gebietet.

Ausnahme von der Zustimmungspflicht: Es gibt jedoch auch Maßnahmen, die ein Mitglied einer Erbengemeinschaft ohne die Zustimmung der Miterben treffen darf. Betroffen hiervon sind vor allem Maßnahmen, die zum Erhalt des Nachlasses beitragen sollen (§ 2038 Absatz 1 BGB) Рso etwa die Beauftragung von Reparaturen, die eine zum Nachlass gehörende Immobilie erhalten soll (z. B. bei einem undichten Dach o.a.).

Verwaltung der “Fr√ľchte” durch die Erbengemeinschaft

Gemeint ist hier selbstverst√§ndlich nicht die Aufteilung von Obstplantagen und die Bet√§tigung der Miterben als Obstbauern. Der Begriff “Fr√ľchte” ist fester Bestandteil des B√ľrgerlichen Gesetzbuches und meint den Ertrag eines Gegenstandes oder Vertrages, wie etwa Mieteinnahmen, Zinszahlungen, Renditen usf.

Diese sind zum Eintritt des Erbteils noch nicht Teil der Erbmasse, sondern treten im Verlauf der Erbauseinandersetzung zu dieser hinzu. Dadurch werden die Erträge Teil des Nachlasses, der der Verwaltung der Erbengemeinschaft unterliegt.

Ein Miterbe innerhalb einer Erbengemeinschaft darf Verf√ľgungen nur √ľber seinen eigenen Erbteil gestalten.

Ein Miterbe innerhalb einer Erbengemeinschaft darf Verf√ľgungen nur √ľber seinen eigenen Erbteil gestalten.

Einen Anspruch auf die Auszahlung der “Fr√ľchte” kann dabei keiner der Erben erheben, da die Zuteilung erst im Rahmen der Auseinandersetzung erfolgt. Soll die Erbauseinandersetzung jedoch erst fr√ľhestens ein Jahr nach Eintritt des Erbfalls erfolgen, kann jedes Mitglied der Erbengemeinschaft die Auszahlung des ihr zustehenden Anteils an dem j√§hrlichen Reinertrag verlangen (¬ß 2038 Absatz 2 Satz 2 BGB).

Gemeinsames Konto der Erbengemeinschaft

Im Zuge der Verwaltung, die der Erbengemeinschaft obliegt, kann diese auch ein gemeinsames Konto errichten, auf das zum Beispiel laufende Zahlungen aus Mietverhältnissen erfolgen. Auch andere Verbindlichkeiten können auf diesem Wege leichter eingezahlt und auch beglichen werden.

Denn auch das z√§hlt zur Nachlassverwaltung: Die Erben m√ľssen auch bestehende Verpflichtungen des Erblassers aus dem Nachlass abl√∂sen, sofern der Schuldner gegen√ľber den Gl√§ubigern auch mit seinem Nachlass haftete. Dies kann etwa Kreditvertr√§ge betreffen.

Besa√ü der Erblasser etwa mehrere Konten, kann die Erbengemeinschaft gemeinschaftlich beschlie√üen, diese aufzul√∂sen und ein eigenes Konto f√ľr die Erbengemeinschaft zu errichten. Auf dieses k√∂nnen s√§mtliche Zahlungen umgeleitet, das Guthaben der Nachlasskonten √ľbertragen werden. Das erleichtert dann in aller Regel nicht nur die Nachlassverwaltung, sondern auch die Auseinandersetzung, da nur ein Konto mit Geldmitteln zu betrachten ist.

Erbengemeinschaft verklagen

Hat ein Gl√§ubiger noch offene Forderungen gegen√ľber dem Erblasser, mit dem dieser mit seinem Nachlass haftete, und weigert sich die Erbengemeinschaft, diesen Verpflichtungen nachzukommen, ist auch eine Klage m√∂glich.

Dabei darf sich die Klage gegen jedes einzelne Mitglied einer Erbengemeinschaft richten.

Das Vermögen des Erblassers wird Vermögen der Erbengemeinschaft.

Das Vermögen des Erblassers wird Vermögen der Erbengemeinschaft.

Aber: Eine Erbengemeinschaft ist nicht rechtsf√§hig. Das bedeutet, dass eine Forderungen gegen ein Mitglied einer Erbengemeinschaft stets nur gegen√ľber diesem, nicht aber gegen√ľber der Erbengemeinschaft im Ganzen geltend gemacht werden kann. F√ľr Vertr√§ge, die ein Miterbe allein abschlie√üt, k√∂nnen damit nicht automatisch die anderen Erben in Haftung genommen werden.

Ein Anwalt, der die gerichtliche Vertretung der Erbengemeinschaft √ľbernimmt, muss dementsprechend ebenfalls gemeinschaftlich von dieser beauftragt werden.

Wer erhält den Erbschein bei bestehender Erbengemeinschaft?

Grunds√§tzlich k√∂nnen Erben gegen√ľber Banken, Grundbuch√§mtern & Co. nur dann Verf√ľgungen und Verwaltungsakte durchf√ľhren (Konten aufl√∂sen, Grundbucheintr√§ge ab√§ndern lassen usf.), wenn sie im Besitz eines Erbscheins sind. Dabei gibt es unterschiedlichste Formen.

Bei einer Erbengemeinschaft kommen als Erbschein in aller Regel in Frage:

  • der gemeinschaftliche Erbschein f√ľr Miterben: Dieser wird grunds√§tzlich nur auf Antrag bei dem zust√§ndigen Nachlassgericht erteilt und enth√§lt neben den allgemeinen Angaben zum Erbfall auch die Namen der Mitglieder der Erbengemeinschaft und deren Erbanteile in Quoten.
  • der Teilerbschein f√ľr einzelne Miterben: Diesen kann einer der Erben beantragen. Die Verf√ľgungsgewalt beschr√§nkt sich dabei jedoch nur auf den ihm zustehenden Erbteil.

Ein Erbschein ist grundsätzlich nicht vonnöten, wenn durch ein Testament ein der Erbengemeinschaft zugehöriger vom Erblasser zu derlei Rechtsgeschäften befähigt und bevollmächtigt wurde.

Achtung: Die Erbengemeinschaft ist dem Testamentsvollstrecker untergeordnet. Dieser wurde – in der Regel durch den Erblasser selbst – dazu bestimmt, die Verwaltung und Teilung des Nachlasses vorzunehmen. So obliegen diese Aufgaben nicht mehr der Erbengemeinschaft. Er ist dabei der Erbengemeinschaft gegen√ľber verpflichtet, handelt jedoch vor allem im Interesse des Erblassers.

Ist die Verjährung einer Erbengemeinschaft möglich?

Eine Erbengemeinschaft kann auch eine GbR gr√ľnden, um den Nachlass - z. B. ein Unternehmen - gemeinsam weiterzuf√ľhren.

Eine Erbengemeinschaft kann auch eine GbR gr√ľnden, um den Nachlass gemeinsam weiterzuf√ľhren.

Grundsätzlich besteht eine Erbengemeinschaft nicht ewig fort. Eine Verjährung ist in dieser Form jedoch nicht möglich. Stattdessen endet die Erbengemeinschaft mit Abschluss der Erbauseinandersetzung.

Die Auseinandersetzung √ľber das Erbe bezeichnet die gemeinschaftliche Einigung √ľber die Verteilung des Nachlasses. Dabei ist in aller Regel auch zu beurteilen, wer welchen Nachlassgegenstand, wer im Ausgleich daf√ľr geldwerten Nachlass erh√§lt, um am Ende jedem den ihm zustehenden Erbteil zuzusprechen.

Aber: Die Erbengemeinschaft muss sich nicht entschlie√üen, die Erbauseinandersetzung durchzuf√ľhren. Demgegen√ľber k√∂nnen sie stattdessen auch eine Gesellschaft b√ľrgerlichen Rechts (GbR) gr√ľnden und in dieser Form das Erbe fortf√ľhren. Dies kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn etwa die gesamte Erbengemeinschaft als Unternehmensnachfolger auftreten will.
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Erbengemeinschaft – Alle Erben an einen Tisch?
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73 Gedanken zu „Erbengemeinschaft – Alle Erben an einen Tisch?

  1. Christin

    Halo wir sind eine Erbengemeinschaft und bestehen aus 4 Erben zu gleichen teilen. Wir haben von unserer Mutter unser Elternhaus geerbt und solange wie das Haus nicht verkauft ist, m√ľssen wir die Nebenkosten weiterhin zahlen. Diese monatlichen Nebenkosten m√ľssen dann durch 4 geteilt werden da keine Geld unserer verstorbenen Mutter mehr da ist. Was kann ich machen wenn einer von den Erben sich nicht an die Nebenkosten beteiligen will? K√∂nnen wir seinen Anteil einfordern?

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  2. Holly

    Im Jahr 2000 hat mir mein Vater sein Haus notariell √ľberschrieben.Mein Bruder war einverstanden und wurde damals ausgezahlt.
    Mein Vater hatte bis zu seinem Tod 2018 das alleinige Wohnrecht.Jetzt soll das Haus leerger√§umt werden.Ist es rechtens,wenn die Kosten f√ľr die Entr√ľmpelung noch vom Konto meines Vaters bezahlt werden?

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  3. K.

    Sehr geehrtes Kanzleiteam,
    Danke f√ľr die bisherigen Informationen. Ich freue mich, wenn sie noch folgende Frage beantworten k√∂nnen.
    Wir sind eine Erbengemeinschaft von drei Geschwistern und stehen hoffentlich kurz vor der Aufl√∂sung. Die kompletten Kontoausz√ľge haben meine Geschwister erhalten. Nicht leicht verst√§ndliche Bemerkungen auf den Auzz√ľgen habe ich zus√§tzlich erl√§utert und entsprechende Dokumente / Belegen / Rechnungen zur Information beigef√ľgt. Jetzt fordert meine Schwester noch eine Tabelle der Ein- und Ausgaben. Das Konto ist nicht online. M√ľssen wir jetzt von den Betr√§gen des Kontos noch eine Tabelle / Liste erstellen? Sind wir dazu verpflichtet. Es handelt sich um ca 21 Kontoausz√ľge.
    Ganz vielen Dank

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  4. √Ąggi

    Hallo liebes Anwalt-Team,

    meine Schwiegereltern sind verstorben, mein Mann erbt 25%, mein Schwager 75%. Mein Schwager wohnt bereits in seinem Elternhaus und will dort auch weiter wohnen bleiben. Meine Fragen nun: wenn er das Haus entr√ľmpeln will, geh√∂ren die Kosten dann zur Erbmasse oder muss er alleine daf√ľr aufkommen?
    Wie lange hat er Zeit, meinen Mann auszuzahlen?

    Vielen Dank f√ľr Ihre Antwort!

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  5. Hans-Peter J.

    Ich habe folgende Frage: Mein Vater, der vor 10 Jahren verstorben ist, war Miterbe eines Grundst√ľcks in Mecklenburg, das von einem Agrarhof landwirtschaftlich genutzt wird. Der Agrarhof hat nun ein Kaufangebot gemacht. Leider sind au√üer meiner Mutter als alleinerbin meines Vaters nur 2 weitere Mitglieder der Erbengemeinschaft erreichbar. Die 4 anderen Mitglieder sind verstorben bzw. unbekannt verzogen. Kann wir trotzdem das Grundst√ľck verkaufen?

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  6. Patrick G.

    Guten Tag,

    Ich habe eine Frage. Meine Frau ist 2017 verstorben und wir hatten keine Erbfolge festgelegt. Wir haben zwei Kinder, 21 Jahre und 13 Jahre alt. Ich m√∂chte jetzt eine Firma √ľbernehmen und m√ľsste dann bei der Bank Ja Sicherheiten vorlegen. Da ist jetzt meine Frage. In wie weit kann ich das Haus als Sicherheit belasten? Im Grundbuch ist ja alles als Erbengemeinschaft eingetragen. Und wie l√∂se ich diese Erbengemeinschaft auf?
    F√ľr ihre Bem√ľhungen schonmal vielen Dank im voraus.

    Mit freundlichen Gr√ľ√üen P. G.

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  7. Scarlett H.

    Darf sich der Partner einer Miterbin (1/3) in der geerbten Immobilie im europäischem Ausland während derer Anwesenheit auf Einladung aufhalten, wenn weitere Erben (2/3) dies aufgrund privater Unstimmigkeiten ablehnen?

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  8. Thomas K.

    Tolle Seite, DANKE!
    Allerdings habe ich eine f√ľr mich sehr wichtige Frage und bitte um Hilfe.

    Zwei Geschwister erben zusammen ein Mehrfamilienhaus (mit 12 Wohnungen) je zur Hälfte.
    12 Jahre hat die Gemeinschaft Bestand und Rechte und Pflichten werden geteilt.
    Nach 12 Jahren will ein Teil verkaufen, der andere nicht.

    Was ist dann?

    Vielen DANK im Voraus an das Team und freundliche Gr√ľ√üe

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  9. Hennig

    Mein Bruder ist Im Jan.2018 verstorben. Er hat keine Kinder. Die Frau hat gleich nach seinem Tod das Konto abgeräumt.Bis heute habe ich keinen Pfennig gesehen, obwohl ich miterbe bin.Ich möchte sie jetzt anzeigen.Eas muss ich tun?

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    1. Heike U

      Seid Jahren haben wir eine Erbgemeinschaft, denen 4 Personen angeh√∂ren. Es geht um 16 000‚ā¨. 3 Personen haben ihre dazugeh√∂rigen Papiere abgegen. 1 Person gab keine Papiere ab, weil Sie in der Insolvenz ist. Nun kann der Anwalt dieses Erbe nicht er√∂ffnen, weil die 1 Person fehlt mit den Papieren und sich mit Absicht quer stellt. Sie sagte nur, ich habe nichts davon. Meine Frage an Sie. Was kann mein Anwalt noch tun, damit er die Erbgemeinschaft aufl√∂sen kann und wann erlischt laut Gesetz der Anspruch?

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    2. Manuela

      Wenn alles so ordnungsgem√§√ü unter fachanwaltlicher Vertretung laufen w√ľrde wie beschrieben, w√§re es sch√∂n. Leider ist dies nicht so, in unserem Fall sahen die “Rechtsvertretungen” wohl nur den eigenen Verdienstvorteil, jedoch keine korrekte Abwicklung der Erbengemeinschaft. Mit Betrug, L√ľgen und Verm√∂gensveruntreuungen kann man Anw√§lte zu stattlichen Eink√ľnften verhelfen, Richter machen mit und testamentarisch gleichrangige Miterben werden aufgrund eines viele Jahre zuvor eingenn√ľtzig t√§tigen Miterben finanziell an die Grenzen gebracht. Vollst√§ndig losgel√∂st von Recht und Gesetz wird Rechtsbeugung und Prozessbetrug in unertr√§glichem Ma√ü betrieben. Es bleibt nur jedem zu w√ľnschen, dass man einen Anwalt erwischt, der sich seiner Berufspflichten bewusst ist.

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  10. T. Lehmann

    Ich habe ein Problem vor 3 Jahren ist mein Vater verstorben und das testerment haben meine Eltern zusammen geschrieben. Wir habe ein 2 fermilen Haus, wohnen aber zu dritt. Ich wohne im Keller habe aber kein Bad und keine K√ľche das teile ich mit meine Mutter zusammen im 2 Stock. Da es swischen meine Schwester und mir nur Stre√ü gibt soll ich auzihen bis Ende des Jahres. Meine Mutter hat mir ein Brief geschrieben das im januar ich oben ein schlo√ü rein kommt und ich da oben nicht mehr rein kann. Da steht drin das meine Mutter erstmal allein Erbe ist und dan steht noch drin das meine Schwester meine Neffen und ich die erben vom Haus sind wen meine Mutter tott ist. Da aber ich seit 20 Jahre das Haus mit abz√§hlen und meine Schwester ers seit10 Jahren, habe ich da nicht auch Rechte was das Haus angeht. Ich habe kein mitfertrag wenn irgendwas im Haus oder Grundst√ľck ersetzt werden mu√ü zahlt jeder sein Anteil.

    Mit freundlichen Gr√ľ√üen

    T. Lehmann

    Mocht nicht das es öffentlich gemacht wirt
    Danke

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