Erbengemeinschaft: Das Haus bewohnen, vermieten oder verkaufen?

Von anwalt.org, letzte Aktualisierung am: 18. Mai 2020

Wenn eine Erbengemeinschaft √ľber ein Haus verf√ľgen soll, kommt es nicht selten zu Streit.

Wenn im Testament steht, dass die Erbengemeinschaft √ľber ein Haus verf√ľgen soll, ist Streit nicht selten.

Wenn der Erblasser seiner Erbengemeinschaft ein Haus, eine Eigentumswohnung oder ein Grundst√ľck hinterl√§sst, kommt es nicht selten zu Meinungsverschiedenheiten:¬†Der eine w√ľrde die Immobilie gern verkaufen, der andere vermieten, ein dritter selbst darin wohnen. Wie k√∂nnen sich die Erben einigen und eine L√∂sung finden?

In unserem Artikel stellen wir dar, wie derartige Probleme gelöst werden können und wie der letzte Ausweg aussieht, wenn keine Einigung möglich ist.

Dabei betrachten wir die Möglichkeiten der Erbengemeinschaft Haus zu verkaufen, das , zu vermieten oder selbst zu nutzen Рoder es durch Teilungsversteigerung in Geld umzuwandeln.

Die folgenden Ausf√ľhrungen beziehen sich auf s√§mtliche Immobilien, die Teil eines Nachlasses sein k√∂nnen. Sind Sie beispielsweise Miterbe einer Erbengemeinschaft, die ein Grundst√ľck verkaufen oder selber nutzen will, so finden auch Sie hier die wichtigsten Informationen dazu!

Grundproblem einer Erbengemeinschaft, die eine Immobilie erbt

Sobald mehr als ein Erbe den Nachlass antritt, bilden die Miterben zun√§chst eine Erbengemeinschaft. Sie sind gemeinsam Eigent√ľmer des Erbes, bis dieses auseinandergesetzt wird. Die Auseinandersetzung kann beispielsweise durch ein¬†Testamentsvollstrecker¬†√ľbernehmen¬†oder das Nachlassgericht.

Wenn ein Haus Teil des Nachlasses ist und der Erblasser dieses im Testament keinem einzelnen Erben (Alleinerben) zugesprochen hat, so stellt sich die Frage, wie das Haus unter der Erbengemeinschaft aufgeteilt werden soll?

M√ľssen sich einigen: gemeinsamen Erben in einer Erbengemeinschaft mit Haus.

M√ľssen sich einigen: gemeinsamen Erben einer Erbengemeinschaft mit Haus oder sonstigen Immobilien.

Die Erben verf√ľgen zun√§chst √ľber den Nachlass als Gesamthandseigentum – keiner der Eigent√ľmer kann allein √ľber das Haus im Nachlass als Ganzes verf√ľgen.

Jede Aktion muss abgestimmt werden.

Damit bilden Erbengemeinschaften faktisch auch immer eine Gemeinschaft b√ľrgerlichen Rechts, allerdings ohne Rechtsf√§higkeit.

Dies können die Miterben ändern, indem Sie einen notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag abschließen und gemeinsame Regeln aufstellen.

Grunds√§tzlich m√ľssen sich gemeinsame Erben einer Immobilie dar√ľber einig sein, wie mit dem Nachlassgegenstand verfahren werden soll. So kann beispielsweise jeder einzelne Miterbe der Erbengemeinschaft einen¬†Hausverkauf verhindern.

Grundbucheintrag der Erbengemeinschaft

Zun√§chst sollte das Grundbuch berichtigt werden. Denn hier ist noch der Erblasser als Eigent√ľmer des Hauses oder Grundst√ľcks eingetragen. Um die Grundbucheintragung der Erbengemeinschaft f√ľr das Haus kostenlos vorzunehmen, bleibt dieser bis zu zwei Jahre nach dem Erbfall¬†Zeit. Sp√§ter k√∂nnen Kosten anfallen.

Jeder Erbe kann die Erbengemeinschaft ins Grundbuch eintragen lassen. Daf√ľr muss er einen entsprechenden Antrag stellen, ¬ß 13 Grundbuchordnung (GBO), und einen Nachweis der Erbschaft erbringen. Dies ist in der Regel der Erbschein. Allerdings kann laut Paragraph 35 BGO auch ein Testament oder ein Erbvertrag vorgelegt werden, um die Grundbuchberichtigung durchf√ľhren zu lassen. Auch eine Bescheinigung der Testamentser√∂ffnung durch das Nachlassgericht kann ausreichen.

Das Grundbuchamt ist jedoch nicht verpflichtet, solche Verf√ľgungen von Todes wegen oder ein Schreiben vom Nachlassgericht zu akzeptieren. Bestehen aus irgendwelchen Gr√ľnden Zweifel am Erbfall, so kann es nach wie vor den Erbschein verlangen, bevor die Erbengemeinschaft einen Grundbucheintrag erh√§lt.

Erbengemeinschaft: Wer am Haus welche Anteile bekommt, kann in einem Testament verf√ľgt werden.

Erbengemeinschaft: Wer am Haus welche Anteile bekommt, kann in einem Testament verf√ľgt werden.

Da die Erbengemeinschaft das Haus als Gesamthandseigentum innehat, werden die neuen Eigent√ľmer also nicht als Bruchteilseigent√ľmer im Grundbuch eingetragen sondern eben als gemeinsame Eigent√ľmer, die nicht allein √ľber Teile der Immobilie verf√ľgen k√∂nnen, ¬ß 47 Grundbuchordnung (GBO).

Dies kann durch verschiedene Formen der Aufl√∂sung von Erbengemeinschaften ge√§ndert¬†werden. So k√∂nnen die gemeinsamen Erben etwa einen notariell beurkundeten Teilsauseinandersetzungsvertrag und √úbertragungsvertrag abschlie√üen, um als anteilige Eigent√ľmer eingetragen zu werden.

Wie eine Erbengemeinschaft mit einem Haus verfahren kann

Befindet sich also ein Haus im Nachlass, m√ľssen sich die Miterben einigen, wie sie mit der Immobilie verfahren wollen. Das gilt selbst dann, wenn der Erblasser beispielsweise verf√ľgt hat, dass ein Erbe nur 10 Prozent davon erhalten soll – das Gesamthandseigentum kann nur gemeinsam verwaltet werden.

Zun√§chst betrachten wir die M√∂glichkeiten, die sich ergeben, wenn Einigkeit dar√ľber besteht, wie die Erbengemeinschaft mit dem Haus umgehen will. Im darauf folgenden¬†Kapitel wird die gerichtlich angeordnete Zwangsversteigerung bei einer Erbengemeinschaft besprochen.

Eigennutzung – Miterben auszahlen

Erben können sich gegenseitig die Anteile an Immobilien einer Erbengemeinschaft auszahlen.

Erben können sich gegenseitig die Anteile an Immobilien einer Erbengemeinschaft auszahlen.

Will ein Miterbe das Haus der Erbengemeinschaft als Familienwohnsitz nutzen, so kann er sich mit den anderen einigen und die Miterben auszahlen. Eine solche Vereinbarung muss in einem notariell beglaubigten Auflösungsvertrag festgehalten werden, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden und Rechtssicherheit zu schaffen.

Die Mitglieder der Erbengemeinschaft, die sich das Haus auszahlen lassen wollen, einigen sich darin mit dem Erben, der das Haus nutzen will, √ľber einen angemessenen Auzahlungsbetrag. Daf√ľr kann beispielsweise ein Wertgutachten der Immobilie angestellt werden.

GbR – Wenn die Erbengemeinschaft das Haus vermieten will

Strebt die Erbengemeinschaft die Vermietung des Hauses an, so sollten die Miterben zun√§chst einen notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag abschlie√üen und auf diese Weise aus der Erbengemeinschaft eine rechtsf√§hige Gesellschaft b√ľrgerlichen Rechts (GbR) machen.

Durch die Aufsetzung eines¬†notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrages, wird die Gr√ľndung der GbR besiegelt. Dadurch √§ndert sich an der Form des Gesamthandseigentums nichts – die Mitglieder der Gesellschaft sind noch immer gemeinsam f√ľr die Verwaltung des Nachlasses zust√§ndig. Jedoch ist eine GbR gesch√§ftsf√§hig und kann als juristische Person Vertr√§ge abschlie√üen.

Damit wird es der Erbengemeinschaft m√∂glich, das Haus zu vermieten. Die Mieteinnahmen werden in der Regel entsprechend der Erbanteile unter den Miterben verteilt. Dar√ľber k√∂nnen Sie sich ebenfalls in besagtem Gesellschaftsvertrag einigen.

Hausverkauf bei Erbengemeinschaft

Auch können die Mitglieder die Erbengemeinschaft auflösen und das Haus an einen Dritten verkaufen, um den Erlös untereinander aufzuteilen. Dadurch wird ein schneller Abschluss des Erbvorgangs gewährleistet, wodurch das Konfliktpotential innerhalb der Gemeinschaft gering gehalten wird.

Auf diese Weise kann ein zu langer Leerstand vermieden werden, wodurch das Gebäude an Wert verlöre. Desweiteren werden so laufende Kosten minimiert.

Unter anderem auf diesem Wege l√§sst sich der beste Preis f√ľr ein geerbtes Haus erzielen:

  • schnelle Ver√§u√üerung – kurzer Leerstand
  • Renovierung vor Verkauf kann den Wert steigern

Durch die Erteilung einer Vollmacht an einen Miterben oder einen Makler kann der Verkauf geordnet ablaufen, da so vermieden wird, dass verschiedene Interessen sich √ľberschneiden. Ein durch eine Erbengemeinschaft Bevollm√§chtigter ist verpflichtet, in deren Interesse zu handeln und die Immobilie entsprechend zu ver√§u√üern.

Bei Streit der Erbengemeinschaft – Die Teilungsversteigerung

Doch welche M√∂glichkeiten gibt es, wenn sich die Erbengemeinschaft √ľber den Hausverkauf uneinig ist oder einer der Miterben gar nicht verkaufen will?

Kann sich die Erbengemeinschaft nicht √ľbers Haus einigen, kommt es unter den "Hammer".

Kann sich die Erbengemeinschaft nicht √ľbers Haus einigen, kommt es unter den “Hammer”.

Kann keine Einigung dar√ľber erzielt werden, wie die Erbengemeinschaft mit dem Haus verfahren will, so kann jedes Mitglied jederzeit die Aufl√∂sung derselben einfordern. Durch eine Auseinandersetzungsklage wird jedoch in der Regel die f√ľr alle Beteiligten schlechteste L√∂sung erzielt.

Das Nachlassgericht wird nämlich als letztes Mittel die Teilungsversteigerung anordnen: eine Form der Zwangsversteigerung.

Der Verkaufserlös eines solchen Prozesses liegt in aller Regel weit unter dem Marktwert der Immobilie. Zusätzlich ist die Teilungsversteigerung an sich mit Kosten verbunden.

Der Erlös aus der Versteigerung gehört nach wie vor allen Erben gemeinsam, allerdings stellt die Aufteilung des Geldbetrages in der Regel kein großes Problem mehr dar.

Bei einer Teilungsversteigerung kann jeder Miterebe mitbieten und auf diesem Wege das Haus ersteigern. Das Erbrecht gibt den Miterben auch bei einer Zwangsversteigerung ein Vorkaufsrecht.

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135 Gedanken zu „Erbengemeinschaft: Das Haus bewohnen, vermieten oder verkaufen?

  1. Neumaier

    Meiner Tochter und mir gehört nach dem tod meines Mannes an der Eigentumswohnung
    Jeweils 50 %. Ich bin 74 Jahre und krank. Kann meine Tochter mich aus der
    Wohnung rausklagen weil sie verkaufen will.ich zähle alles und wohne in der Wohnung
    Sie beteiligt sich an keinen Kosten f√ľr Reparaturen dgl. Das Geld sie auszubezahlen habe ich nicht.

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    1. Anwalt.org

      Hallo,
      k√∂nnen sich die Mitglieder einer Erbengemeinschaft nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen, kann unter Umst√§nden eine Zwangsversteigerung drohen. Welche M√∂glichkeiten es zu einer g√ľtlichen Einigung gibt, sollten Sie gemeinsam mit Ihrer Tochter und ggf. einem Anwalt abw√§gen.

      Ihr Team von anwalt.org

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  2. Sun17

    Hallo
    Meine Großeltern sind beide verstorben, dieses Jahr.
    Jetzt stehen wir zu viert, (meine zwei Geschwister und ich) mit meiner Tante in einer Erbgemeinschaft!
    Wir m√ľssen das Elternhaus verkaufen. Pflegeheim und weitere Stellen bekommen noch Geld.
    Jetzt ist es so das meine Tante 1800‚ā¨ Vorgelegt hat um die Gas Rechnung zu bezahlen. Bekommt Sie das vorm aufteilen komplett wieder? Meine Schwester meinte nur die H√§lfte sonst h√§tten die Rechnung nur wir drei bezahlt.
    Ich hoffe sie verstehen meine Frage so ?
    Liebe Gr√ľ√üe

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  3. Peggy W.

    Guten Tag,
    meine Mutter ist k√ľrzlich verstorben. Sie geh√∂rte einer Erbengemeinschaft an. Es handelt sich um ein Haus und Grundst√ľck. Ihre Mutter lebt noch , Vater verstorben, insgesamt drei
    Kinder. Anteil der Mutter (Oma) 1/2 und die drei Kinder ( meine Mutti und ihre 2 Geschwister) auch je zu 1/2. Nun sind mein Bruder und ich “nachger√ľckt” wie hoch ist nun unser Anteil dieser Erbengemeinschaft.

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Peggy,

      sofern Sie die beiden einzigen Kinder Ihrer Mutter sind, sollten Sie jeweils die H√§lfte des Anteils Ihrer Mutter bekommen. Da ihr Anteil 1/6 betrug (3/6 an Ihren Vater und jeweils 1/6 f√ľr jedes der drei Kinder) sollten Sie und Ihr Bruder jeweils 1/16 halten. Dies gilt nur, wenn Sie die einzigen Erben Ihrer Mutter sind.

      Ihr Team von anwalt.org

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  4. Lydia

    Ich bin Miterbin meines Elternhauses wir sind 9 Kinder und jeder hat ein neuntel erhalten. Alle 9 sind wir im Grundbuch eingetragen. Meine Frage dazu…..kann ich mein neuntel an einen meiner Geschwister abgeben ? Wir haben alle auch Bargeld geerbt wenn ich auf eines verzichte muss ich das andere zur√ľck zahlen?

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Lydia,
      es besteht grundsätzlich die Möglichkeit Ihren Erbteil zu verschenken oder zu verkaufen.

      Ihr Team von anwalt.org

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  5. Julia

    Guten Tag,
    mein Mann hat mit seiner Schwester ein Haus geerbt jeweils zur H√§lfte. Da keiner Interesse hat das Haus zu bewohnen bzw. es zu vermieten, soll es verkauft werden. Mein Mann hat einen K√§ufer gefunden der auch den angesprochenen Preis f√ľr das Haus mit Grundst√ľck bezahlen w√ľrde. Dieser und auch mein Mann w√ľrden es sehr begr√ľ√üen die Angelegenheit ohne Makler √ľber die B√ľhne zu bringen! Jetzt stellt sich aber die Schwester meines Mannes quer, da sie das Haus nur mit Makler verkaufen m√∂chte. Welche M√∂glichkeiten hat mein Mann nun? Kann die Schwester darauf bestehen?
    Wie geht man damit um?

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Julia,
      grunds√§tzlich ist f√ľr einen Verkauf das Einverst√§ndnis aller Erben notwendig. Daher empfiehlt es sich das Gespr√§ch mit den Beteiligten zu suchen. Zeigen Sie im Zuge dessen zum Beispiel auf, welche Kosten durch einen Makler anfallen w√ľrde. Rechtssicherheit bietet zudem die notwendige Abwicklung √ľber einen Notar.

      Ihr Team von anwalt.org

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  6. Andreas K.

    Ich m√∂chte die Gelegenheit ergreifen und h√§tte da auch zwei Fragen: Ich wohne mit meiner Mutter in ihrem Haus. Sollte sie sterben w√ľrden mir und meinen drei Geschwistern das Haus zustehen. Ich bin in EM-Rente. Ich bekomme eine staatliche Rente und eine Private. Letzteres aber nur bis ich 60 bin. Ich mache mir Sorgen, das ich irgendwann zu einem Sozialfall werde bzw. eine Sozialwohnung ben√∂tige. Das Einkommen ist bereits jetzt niedrig genug um, voraussichtlich, einen Wohnberechtigungsschein zu bekommen. Der Antrag ist derzeit gestellt.

    a) Können mich meine Geschwister im Falle eines Streits rausschmeißen?
    b) Wie w√ľrde das Sozialamt reagieren? W√ľrde ich, entsprechende Voraussetzungen erf√ľllt, eine Sozialwohnung bekommen? Oder w√ľrde das Sozialamt sagen: “Du kriegst nix – Du hast ja ein Viertel von einem Haus. Und wenn du da eh schon darin wohnst: Bleib drin.” Auch in Bezug auf a).

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Andreas K.,

      kommt es in einem Erbfall zwischen Ihren Geschwistern und Ihnen zum Streit und k√∂nnen Sie sich dann nicht einigen, kann ein Verkauf oder eine Versteigerung drohen. Dies kann dann durchaus auch dazuf√ľhren, dass Sie Ihre Wohnung verlieren und verlassen m√ľssen.
      In der Regel wird das Sozialamt zuk√ľnftige eventuelle Erbf√§lle f√ľr eine Berechnung nicht zugrunde legen. Ist der Erbfall allerdings schon eingetreten, k√∂nnte das anders sein. Hier sollten Sie sich dann mit dem Amt direkt in Verbindung setzen und sich erkundigen.

      Ihr Team von anwalt.org

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  7. Heike

    Hallo Es geht um ein Grundst√ľck das einer erbengemeinschaft geh√∂rt. Aber leider die meisten erben √ľberhaupt kein Interesse zeigen das es mal verkauft werden soll und manche erben garnicht zu finden sind oder sich verstritten haben was nun!!!!?

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Heike,

      in diesem Fall ist ein Verkauf tatsächlich nur mit der Zustimmung aller Erben möglich. Ist eine Lösung nicht möglich, kann in einigen Fällen auch eine Zwangsversteigerung stattfinden. Im Zweifel sollten Sie sich an einen Anwalt wenden und mit diesem Ihre Optionen abklären.

      Ihr Team von anwalt.org

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  8. JH

    Guten Tag!

    Ist eine Erbengemeinschaft bei sofortigem Verkauf des Hauses verpflichtet, sich ins Grundbuch eintragen zu lassen? Oder k√∂nnen sie auch direkt den neuen Eint√ľmer eintragen lassen?

    Danke f√ľr Hilfe,
    JH

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo JH,

      in der Regel m√ľssen die Erben das Grundbuch berichtigen und sich zun√§chst eintragen lassen bevor ein Verkauf m√∂glich ist. Ohne einen solchen Eintrag ist die Erbengemeinschaft nicht der rechtm√§√üige Eigent√ľmer und kann einen Verkauf nicht veranlassen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  9. Lilia

    Wir waren eine Erbengemeinschaft, die zwei Grundst√ľcke von der Mutter geerbet hatte. Unsere Mutter hatte im Testament festgelegt, dass es keine gegenseitige Anspr√ľche geben soll. Wir, die Mitinhaber der Grundst√ľcke wohnten also eine Weile jeder mietfrei in je einem Haus – ohne gegenseitige Anspr√ľche. Nach einer Weile hatte die andere Partei aber die Zwangversteigerung √ľber die von ihm bewohnte Immobilie beantragt, nachdem er ein neues Haus bezogen hatte. Danach hat der Miteigent√ľmer der Erbgemeinschaft dann auch noch seinen Anteil (1/2) am zweiten Haus an seine Schwester verschenkt. Und diese fordert nun Miete von mir als Miteigent√ľmer und einzigem Bewohner. Es gibt jetzt nur noch ein Haus aus der Erbmasse, in dem ich mietfrei wohne – und von dem 1/2 Anteil verschenkt wurde.
    Gilt die Bestimmung unserer Mutter auch noch f√ľr die Rechtsnachfolgerin, f√ľr die neue Eigent√ľmerin des Hauses, die beschenkte Schwester – die Bestimmung, dass es keine gegenseitige Anspr√ľche geben soll? Und hat das Testament unserer Mutter dadurch noch Einfluss auf die beschenkte Schwester oder wird die testamentarische Klausel der Erblasserin durch Schenkung ausgehebelt? Gibt es ggf. so etwas wie Bestandsschutz? Ich waere auch bereit, die Haelfte des Hauses zur Nutzung abzugeben, aber daran hat die Beschenkte kein Interesse. Einziges Interesse ist die Mietforderung. Kann ie Beschenkte damit ggf. vor Gericht Erfolg haben?

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Lilia,

      in diesem konkreten Fall sollten Sie sich direkt an einen Anwalt wenden. Wir k√∂nnen keine Beurteilung der Sachlage vornehmen und daher auch keine rechtliche Beratung anbieten. Hier ist zu pr√ľfen, inwieweit die testamentarischen Bestimmungen gelten.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  10. monika n.

    Hallo
    bei uns ergibt sich folgendes: Durch den Todesfall unserer Eltern erben mein Bruder und ich ein Mietshaus zu unterschiedlichen Teilen.
    Welches w√§re der richtige Weg f√ľr mich m√∂glichst gro√üe Selbstst√§ndigkeit in der Verwaltung meines Anteils zu erlangen, falls die Vermietung aufrechterhalten wird?
    K√∂nnte ich mit Grundbucheintrag als Eigent√ľmer ohne Weiteres verkaufen, oder muss ich zuerst meinen Bruder um Erlaubnis fragen?
    VG Monika

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo monika n.,

      ein Verkauf w√§re hier nur mit Zustimmung aller Erben m√∂glich. Sie m√ľssen sich mit Ihrem Bruder einigen, wie die zuk√ľnftige Handhabung stattfinden soll. Hier ist die Beratung durch einen Anbwalt eventuell ratsam.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  11. Peter

    Guten Tag!
    Mein Vater und sein Bruder haben letztes Jahr das Haus Ihrer Eltern geerbt nachdem diese verstorben sind. Der Bruder (mein Onkel) wohnt seit der Geburt in diesem Haus aber in einer eigenen Wohnung da dieses ein 2-Stock Haus ist und 2 gleichgroße Wohnungen besitzt. Leider will dieser das Haus nicht verkaufen, mein Vater jedoch schon.
    Da wir die Wohnung nicht vermieten können da dies sein Bruder nicht aktzeptiert, (meines Wissens geht das nur wenn beide Seiten damit einverstanden sind) könnte Ihn mein Vater zur Nutzungsentschädigung bringen/klagen/zwingen?

    Nur zur Information das ganze Szenario w√§re der √∂sterreichischen Gesetztegebung unterstellt falls es Unterschiede geben w√ľrde.

    Vielen Dank im Voraus

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Peter,

      zur österreichischen Rechtslage können wir leider keine Aussage treffen. Hier empfehlen wir Ihnen sich vor Ort bei einem Anwalt zu informieren.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  12. Stefan

    Der Opa ist vor langer Zeit gestorben und seine Frau lebt noch aber jetzt im Pflegeheim.
    Nun soll das Haus verkauft werden √ľber die Erbengemeinschaft.
    Die Erbengemeinschaft besteht aus:

    Ehefrau des Verstorbenen
    Kind 1
    Kind 2
    3 Enkel (weil Kind 3 verstorben)

    Wer bekommt wie viel Prozent ?

    Mein Denken war wie folgt:

    Die Ehefrau – 50% der Verkaufsumme
    Kind 1 – 1/3 von den anderen 50%
    Kind 2 – 1/3 von den anderen 50%
    3 Enkel – 1/3 von den anderen 50%

    ist das so richtig ?

    Vielen Dank

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Stefan,

      in diesem Fall sollten Sie mit einem Anwalt klären, ob der gesetzlichen Erbfolge eventuelle etwas entgegen steht. Dieser kann Sie entsprechend beraten und aufzeigen, wie der Verkaufspreis aufzuteilen ist.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  13. Karin

    Hallo,

    meinen Eltern gehörte ein Haus zu je 1/2. Mein Vater ist verstorben. Das Haus gehört nun meiner Mutter, meinem Bruder und mir in Erbengemeinschaft (gesetzliche Erbfolge). Meine Mutter und mein Bruder wohnen in dem Haus. Mein Bruder hat das Haus umgebaut und dementsprechend Darlehen aufgenommen, die grundpfandrechtlich an dem Haus abgesichert sind.

    Wenn unsere Mutter jetzt ins Pflegeheim m√ľsste, k√∂nnen wir dazu gezwungen werden, das Haus zuverkaufen? Meiner Mutter geh√∂ren ja 3/4. Mein Bruder wohnt allerdings auch mit seiner Familie darin und hat die Schulden, die aktuell h√∂her sind, als der Anteil von 1/8 des Hauses.

    Vielen Dank im vorraus.

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Karin,
      welche Auswirkungen der Pflegefall auf die Immobilie hat, sollten Sie ggf. mit einem Anwalt besprechen. Aufgrund der vorliegenden Informationen ist uns eine Einschätzung nicht möglich.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  14. Maggy

    Hallo, Herr Anwalt,

    wir sind eine Erbengemeinschaft von 7 Kinder und haben das Haus unserer verstorbenen Eltern geerbt. Wir wollen das Haus verkaufen, 4 von uns haben dem 5ten eine Vollmacht zum Hausverkauf erteilt. Einer meldet sich nicht,(hat das Erbe aber angenommen,nur keine Vollmacht gegeben),der andere Bruder hat das Erbe auch angenommen und ebenfalls keine Vollmacht erteilt.
    Was sollen,können wir tun ??

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Maggy,
      ohne das Einverst√§ndnis aller Erben ist eine Ver√§u√üerung nicht m√∂glich. Daher sollten Sie mit Ihren beiden Br√ľdern in Kontakt treten und deren Vorhaben in Erfahrung bringen. K√∂nnen Sie sich nicht einigen besteht auch die M√∂glichkeit, das Nachlassgericht als vermittelnde Stelle anzurufen.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  15. Beatrice

    Eine Erbengemeinschaft zu vier √ľber Flurst√ľcke.
    Drei Teile halten 1/4 und ein Teil besteht auf Grund des Verstorbenen aus 2 personen zu also je 1/8
    die Mehrheit – also die 3 Teile zu 1/4 m√∂chten die Flurst√ľcke verkaufen.
    der 4 Teile zu je 2 1/8 m√∂chten viel mehr Gewinn erzielen und stimmen dem Verkauf zum Preis XX nicht zu. Greift hier die Stimmenmehrheit ? und die beiden m√ľssen den Verkauf akzeptieren ?

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Beatrice,
      einen Mehrheitsentscheid gibt es bei Erbengemeinschaften nicht. K√∂nnen sich die Parteien nicht einigen, droht in letzter Konsequenz eine Auseinandersetzungsklage. Ob dies in Ihrem Fall sinnvoll ist, sollten Sie ggf. mit einem Anwalt f√ľr Erbrecht er√∂rtern.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  16. Grubert

    Guten Tag, mein Schwiegervater ist vor meinen Mann gestorben. Nun will meine Schwiegermutter meinem Schwager das Haus √ľberschreiben. Da mein Schwiegervater 4 Monate vor meinem Mann gestorben ist, ist meine Tochter nun Miterbin. Es erben noch mein Mann sein Sohn aus 1. Ehe. Meine Schwiegermutter m√∂chte nun das meine Tochter auf Ihren Anteil verzichtet ohne finanziellen Ausgleich. Das Haus hat einen Verkehrswert von 91.000 ‚ā¨ und ist mit ca. 50.000 ‚ā¨ mit Kredite belastet. H√§tte sie Anspruch auf finanzielle Entsch√§digung wenn sie verzichtet? F√ľr eine Antwort w√§re ich sehr dankbar.

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo,
      ein gesetzlicher Anspruch auf eine Entschädigung bei einem Erbverzicht besteht grundsätzlich nicht.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  17. Christiane

    Folgende Problematik:
    Mein Vater ist gestorben und hat mir, meiner Schwester und meiner Mutter das Haus vererbt. Meine Schwester und ich haben jeweils 1/8 bekommen, den Rest meine Mutter.

    Nun ist meine Mutter schwer psychisch krank, kann nicht mit Geld umgehen und das Haus verfällt zusehends. Welche Möglichkeiten haben wir meine Mutter aus dem Haus zu bekommen, damit der Wert des Hauses nicht noch weiter sinkt?

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Christiane,

      in einem solchen Fall kann unter Umst√§nden ein gesetzlicher Betreuer bestelle werden. In der Regel m√ľssen alle Erben Ver√§nderungen am Erbe zustimmen, sofern sie m√ľndige Personen sind. Sie sollten sich von einem Anwalt beraten lassen, um den Sachverhalt und die richtige Vorgehensweise zu kl√§ren. Eine rechtliche Beratung k√∂nnen wir nicht anbieten.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  18. Susanne S.

    Meine Mutter hat ein Haus von meinem Vater geerbt, da besteht eine Erbgemeinschaft. Im Grundbuch steht meine Mutter sowie zwei Männer (Söhne von der verstorbenen Schwester meines Vaters) 1 Sohn ist verstorben (weitere Erben dazu haben alle ausgeschlagen) der andere Sohn hat eine Betreuerin. Meine Mutter möchte nun das Haus verkaufen, was kann sie tun? Die beiden Männer sind mit nur 1/ 40 Anteil im Grundbuch drin. Muss meine Mutter eine Nachlasspflegschaft beantragen oder macht das der Notar wenn wir einen Käufer haben?

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Susanne S.,

      in der Regel m√ľssen alle Erben einem Verkauf zustimmen. In Ihrem komplizierten Fall, empfehlen wir Ihnen sich an einen Anwalt zu wenden und sich rechtlich beraten zu lassen, um die richtige Vorgehensweise zu kl√§ren.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  19. Frau Mehnert

    Meine Mutter ist vor 13 Jahren verstorben und hat zusammen mit meinem Vater ein Haus vor 17 Jahren gekauft. Meine Schwester und ich sind zusammen mit unserm Vater in einer Erbengemeinschaft und mein Vater m√∂chte das Haus, in dem ich seit ca. 1 Jahr mit meinem Freund lebe, vermieten, damit sich das Darlehen des Hauses quasi von selbst tr√§gt. Er wollte notarlich festhalten, dass meine Schwester und ich erst erben, wenn das Haus verkauft wird. Dabei wurde ich stutzig und frage mich warum? Ist es wahr, dass, wenn das Haus bald vermietet wird, meine Schwester und ich Anteile der Mieteinnahmen bekommen m√ľssten, da sie uns aufgrund des Erbes zustehen? Und wie verh√§lt es sich dann mit der Erbschaftssteuer?

    Vielen Dank f√ľr die Hilfe

    LG

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Frau Mehnert,

      bei einer Erbengemeinschaft ist es in der Regel so, das Anteile erst bei der Auseinandersetzung des Erbes (Verlauf) ausgezahlt werden. Dies ist in § 2038 BGB festgelegt. Die Mieteinnahmen sollten daher gemeinschaftlich angelegt und nach dem Verkauf dann aufgeteilt werden. Im Zweifel sollten Sie sich an einen Anwalt wenden, da wir eine rechtliche Beratung nicht anbieten können.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten
  20. N. Gerhard

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir sind 3 Erben des Elternhauses, wovon 1 Erbe 2 Anteile und die anderen beiden je 1 Anteil haben, also insgesamt 4 Anteile. Nun m√∂chte einer der Erben (1 Anteil) das Haus √ľbernehmen und die beiden anderen Erben (insgesamt 3 Anteile) aus bezahlen. Wie ist der Auszahlungsbetrag in H√∂he von 30.000 ‚ā¨ zu verteilen?
    a) je Erbanteil 7.500 ‚ā¨ = 30.000 ‚ā¨, also auch der Erwerber des Hauses erh√§lt f√ľr seinen Anteil 7.500 ‚ā¨ oder
    b) 10.000 ‚ā¨ an den Erben mit einem Anteil und 20.000 ‚ā¨ an den Erben mit 2 Anteilen?

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo N. Gerhard,

      in diesem Fall sollten Sie dies mit einem Notar oder einem Anwalt f√ľr Erbrecht abkl√§ren. Wir k√∂nnen die Sachlage rechtlich nicht beurteilen und daher auch keine Einsch√§tzung abgeben.

      Ihr Team von anwalt.org

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  21. Manuel H.

    Guten Tag, meine Mutter ist Januar 2013 gestorben, dort habe ich das erbe ausgeschlagen und mein stiefvater hat 1/2 des hauses und was ich nicht wuste mein Opa 1/2 des hauses geerbt, November 2013 ist mein Opa gestorben und ich habe 1/4 des obigen hauses und meine tante 1/4 des obigen hauses bekommen, alle anderen g√ľter meimes opas hat meine Tante bereits in die insolvenz verschippt mit der aussage mein opa w√§re hoch verschuldet. Nun will warum auch immer die tochter meines Stiefvaters das erbe ver√§u√üern, och bekomme jedoch bis dato keinen erbscheib, mir wird immer gesagt vom Gericht, ich brauche keinen und wenn brauche ich sterbe urkunde vom opa, diese hat nur meine tante umd gibt sie nicht raus. was kann ich nun tun, um an einwn erbschein zu kommen um das haus rechtlich beim anwalt mit allen beteiligten erben zu verkaufen, da die tochter vom haubterben st√§ndig handschriftliche briefe schickt auf dem ich mein einverst√§ndnis geben soll. Mein anwalt sagt, ohne Erbschein kamn er nix machen ich m√∂chte doch die anderen dazu bringen mir eine ausfertigung zu geben, was jedoch ohne erfolg ist. ich m√∂chte das grundst√ľck nur abtreten, denn es steht seit 2013 leer, ich fahre zwar regelm√§√üig mal hin um von au√üen etwas ordnung zu machen, nur es wird ja nicht besser und verursacht nur kosten.

    mfg.

    Manuel H.

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    1. Anwalt.org

      Hallo Manuel H.,

      wir k√∂nnen keine rechtliche Beratung anbieten. Eventuell kann Ihr Anwalt etwas in Bezug auf die Herausgabe der Urkunde erwirken und Sie so unterst√ľtzen. Sie haben auch die M√∂glichkeit sich einen neuen Anwalt f√ľr Erbrecht zu suchen und mit diesem die Sachlage erneut zu erl√§utern.

      Ihr Team von anwalt.org

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  22. Marius

    Meine Situation sieht so aus. Meine Frau verstarb vor halben Jahr. Das Haus wurde vor 17 Jahren von meiner Schwiegermutter an meine verstorbene Frau √ľberlassen. Es wurde beim Notar ein √úberlassungsvertrag unterschrieben in dem ein Wohnrecht und gegebensfalls auch die Pflege vereinbart wurde, wenn der Berechtigte im Haus wohnt. Das Haus wurde von mir und meinen beiden T√∂chter geerbt 50-25-25 und das Grundbuch wurde auch dementsprechend ge√§ndert. Die Frage ist, ob wir uns als Erbengemeinschaft an den √úberlassungsvertrag, der zwischen meiner verstobenen Frau und meiner Schwiegermutter , halten m√ľssen oder nicht. Haben wir automatisch den √úberlassungsvertrag mitgeerbt oder ist er nach Ableben meiner Frau ung√ľltig ? Wie ist die Rechtslage ? Vielen Dank voraus f√ľr die Antwort ? MfG – Marius

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    1. Anwalt.org

      Hallo Marius,

      nicht alle Verträge enden automatisch mit dem Tod des Erblassers. Wie dies in Ihrem Fall aussieht, sollten Sie mit einem Notar oder Anwalt abklären. Eine rechtliche Beratung können wir nicht anbieten.

      Ihr Team von anwalt.org

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  23. Lilly D.

    Hallo, darf ich auch eine Frage stellen? Meiner betagten Mutter geh√∂rt die H√§lfte eines Sechsfamilienhauses. Die andere H√§lfte ihren 2 Nichten. Bisher wird das Haus gemeinsam vermietet. Nun wollen die Nichten das Haus selber ganz √ľbernehmen und meine Mutter ausbezahlen. Meine Mutter aber will ihren Anteil gerne selbst behalten und mir einmal vererben. Kann man meine Mutter zwingen zu verkaufen?
    Mit freundlichen Gr√ľ√üen
    L. D.

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    1. Anwalt.org

      Hallo Lilly D.,

      ein Zwang zu verkaufen besteht in der Regel nicht. Ihre Mutter möchte dies nicht tun und es sollte kein Grund bestehen, warum ein Zwang vorhanden sein sollte. Im Zweifel sollten Sie dies mit einem Anwalt abklären.

      Ihr Team von anwalt.org

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  24. Scholz

    Mein Bruder und ich haben jeweils die H√§lfte unseres Elternhauses geerbt, wir sind als Erbengemeinschaft eingetragen.Mein Bruder bewohnt alleine das Haus, m√ľsste er mir nicht Miete bezahlen, da er ja darin wohnt und ja immer wieder mal Reparaturkosten anfallen die ich auch mit tragen muss.

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    1. Anwalt.org

      Hallo Scholz,

      in diesem Fall ist es wichtig, ob ein Mietvertrag besteht oder ein andere Abmachen zwischen Ihnen. Sie sollten zun√§chst Regeln inwieweit wer f√ľr welche Kosten aufkommen muss. Im Zweifel sollten Sie sich von einem Anwalt vor Ort beraten lassen. Eine solche rechtliche Beratung k√∂nnen wir nicht anbieten.

      Ihr Team von anwalt.org

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  25. S.F.

    Hallo, meine Eltern und ich erben als Erbengemeinschaft ein Haus mit Grundst√ľck (Verwandschaft zwischen Erblasser und Erben besteht nicht). Meine Eltern wollen das Haus aus Altersgr√ľnden aber nicht mehr nehmen, sodass sie ihren ‚ÄúAnteil‚Äú nach Annahme und Eintragung der Erbengemeinschaft im Grundbuch an mich √ľbertragen wollen. Sprich: Annahme Erbe als Erbengemeinschaft, Eintragung Erbengemeinschaft ins Grundbuch, danach Berichtigung Grundbuch und √úbertragung Anteile an Tochter. Ist dies wirklich so einfach machbar? Gibt es dabei Fristen zu beachten? Zur Familie geh√∂ren auch noch drei Geschwister, muss an diese im schlimmsten Fall (Todesfall eines Elternteiles innerhalb von 10 Jahren) etwas ausgezahlt werden?
    Mit freundlichen Gr√ľ√üen

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    1. Anwalt.org

      Hallo,
      f√ľr eine Einsch√§tzung, ob Ihr Plan als solches durchf√ľhrbar ist und worauf es dabei zu achten gilt, sollten Sie sich an einen Anwalt f√ľr Erbrecht oder einen Notar wenden. Wir d√ľrfen keine kostenlose Rechtberatung geben.

      Ihr Team von anwalt.org

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  26. Kathrin

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit meiner Tochter habe ich ein Zweifamilienhaus mit separaten, abgesperrten Wohnungen. Beim Grundst√ľckskauf habe ich leider schon meine Tochter je zur 1/2 H√§lfte im Grundbuchamt eintragen lassen. Sie m√∂chte nach 24 Jahren das Haus verkaufen, weil immer wieder mal Stress miteinander aufkam. Aufgrunddessen m√∂chte sie ihre H√§lfte ausbezahlt bekommen.
    Ich aber möchte in dem Haus wohnen bleiben. Können wir das Haus als 2 Eigentumswohnungen umwandeln lassen und wie ? Meine Tochter kann ihre Wohnung dann verkaufen und ich kann im Haus wohnen bleiben? Kann sie mich zwingen auszuziehen.?
    Vielen Dank im Voraus F√ľr Ihre Antwort.

    Mit freundlichem Gruß

    Antworten
    1. Anwalt.org

      Hallo Kathrin,
      inwieweit das von Ihnen geplante Vorhaben auch rechtlich m√∂glich ist, sollten Sie mit einem Notar oder einem fachkundigen Anwalt besprechen. Wir d√ľrfen keine kostenlose Rechtberatung geben.

      Ihr Team von anwalt.org

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  27. M.Sonne

    Hallo Herr Anwalt, folgende Frage:
    Ich bin ein Teil einer Gesamthandsgemeinschaft mit 4 weiteren Geschwistern und eine vern√ľnftige Erbauseinandersetzung scheint hier derzeit nicht m√∂glich zu sein. Nun w√ľrde ich gerne aus der Erbengemeinschaft austreten und meinen Erbteil aus gutem Grunde an eine meiner Schwestern unentgeltlich abtreten bzw. abschichten. Ist eine Abschichtung an eine Einzelperson rechtlich m√∂glich oder w√§re ich in dem Fall zu einer gesamtgemeinschaftlichen Abschichtung f√ľr alle weiteren Geschwister verpflichtet?
    Vielen Dank und freundliche Gr√ľ√üe
    M.Sonne

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    1. Anwalt.org

      Hallo M.Sonne,
      grunds√§tzlich besteht die M√∂glichkeit, Erbteile an Miterben zu √ľbertragen. Wie sich dies in Ihrem individuellen Fall gestaltet, sollten Sie mit einem Anwalt f√ľr Erbrecht besprechen.

      Ihr Team von anwalt.org

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  28. Rita

    Hallo, ich habe eine Frage, meine Schwester und ich haben nach dem letztverstorbenen Vater der Elternhaus geerbt. Meine Schwester und ich haben uns so geeinigt, ich bin Alleinige Hausbesitzer und im Grundbuch bin ich eingetragen. Meine Schwester und ich nach Einigkeit ausgezahlt. Da mir es zu viel mit der Instandsetzung des Hauses wird, möchte ich dieses verkaufen. Leider steht in Grundbucheintragung, dieses erst nach 10 Jahren darf. Stimmt das? Mit frdlm Gruß

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    1. Anwalt.org

      Hallo Rita,
      grunds√§tzlich lassen sich im Grundbuch Auflagen f√ľr die Nutzung oder den Verkauf einer Immobilie festlegen. Wie sich dies in Ihrem Einzelfall gestaltet, sollten Sie mit einem Anwalt besprechen. Wir k√∂nnen dies nicht beurteilen.

      Ihr Team von anwalt.org

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  29. wualeto

    Hallo, meine beiden Kinder und ich haben jeweils 1/6tel eines Hauses von meinem verstorbenen Onkel geerbt. Die andere Hälfte haben die Verwandten der bereits vorher verstorbenen Tante geerbt. Kinder des Erblassers sind keine vorhanden.

    Ab wann steht der Erbengemeinschaft die Miete des Hauses zu und wie ist dieses einzufordern?

    Das Bar- und Kontoverm√∂gen hat n√§mlich eine andere Person geerbt, die Erben der anderen H√§lfte des Hauses k√ľmmern sich nicht und jetzt wei√ü ich nicht, wie ich weiter vorgehen soll!

    Herzlichen Dank!

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    1. Anwalt.org

      Hallo wualeto,
      welche Rechte und Pflichten Sie als Erbe der Immobilie haben, sollten Sie gemeinsam mit einem Anwalt f√ľr Erbrecht besprechen. Dieser kann Ihren Einzelfall anhand der gesamten Unterlagen einsch√§tznen.

      Ihr Team von anwalt.org

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  30. Anna

    Hallo,

    meine Mutter ist verstorben.
    Mein Vater als AlleinErbe eingesetzt, mein Bruder enterbt. (2Kinder insgesamt)

    Ich möchte mir meinen Pflichtteil auszahlen lassen.
    Bisher habe ich mich nicht ins Grundbuch eintragen lassen.
    (Vater Bruder und ich haben untereinander alle keinen Kontakt).
    Stufenmahnung habe ich raus geschickt.

    Nun meine Frage: Wenn ich mich ins Grundbuch eintragen liesse, hätte ich dann noch Anspruch auf meinen Pflichtteil, oder hätte ich dann keine Möglichkeit mehr ihn mir auszahlen zu lassen?

    Mit Freundlichen Gr√ľssen
    Anna

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    1. Anwalt.org

      Hallo Anna,
      welche Ma√ünahmen in Ihrem individuelle Einzelfall sinnvoll und notwendig sind, sollten Sie gemeinsam mit einem fachkundigen Anwalt besprechen. Wir d√ľrfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Team von anwalt.org

      Antworten

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