Tierseuchengesetz – Was besagen die Richtlinien dazu?

Von anwalt.org, letzte Aktualisierung am: 26. Mai 2020

Die Tierseuchenverordnung beinhaltet auch Bestimmungen zur Geflügelpest.

Die Tierseuchenverordnung beinhaltet auch Bestimmungen zur Geflügelpest.

Seit dem 1. Mai 2014 ist das Tierseuchengesetz eher unter dem Namen Tiergesundheitsgesetz (TierGesG) bekannt und unterlag dementsprechend einer Aktualisierung.

Dieses Gesetz beinhaltet nicht nur eine Tierimpfstoffverordnung, sondern auch wichtige Richtlinien und Vorkehrungen für meldepflichtige Tierseuchen.

Maßnahmen gegen Tierseuchen

Tier gegen Tollwut impfen lassen

Tollwut wird übertragen durch Wildtiere.Der Tollwutvirus wird von Wildtieren übertragen und gelangt durch einen Biss in den Organismus von Hund oder Katze. Dort entzündet er das Gehirn, was schließlich zum Tod führt. Lassen Sie Ihr Haustier deshalb rechtzeitig impfen. Wann der richtige Zeitpunkt ist, erfahren Sie hier.

Der Heimtierausweis – Alle wichtigen Informationen dazu

Der Heimtierausweis ist für jeden Tierhalter wichtig.Der Heimtierausweis ist für jeden Tierhalter wichtig. Dieser sollte stets mit sich geführt werden. Wozu dieser genau dient und welche Daten in diesem Tierausweis enthalten sein müssen, erfahren Sie in dem folgenden Ratgeber. Zudem erklären wir Ihnen wo Sie den EU-Heimtierpass bekommen.

Der folgende Ratgeber klärt Sie über die wichtigsten Inhalte von dem Tierseuchengesetz auf.

Wozu dient das Tierseuchenschutzgesetz?

Das Hauptanliegen des Gesetzes ist, dass Präventionsmaßnahmen von Seuchen bei Tieren vermittelt werden. Zudem ist der Fokus auf die Bekämpfung von gefährlichen Seuchen gelegt, welche auf den Menschen übertragbar sind und diesen schaden können.

Es dient somit gleichzeitig zur Abwehr von existenten und zukünftig entstehenden Viehseuchen. Durch die Bekanntmachung von dem Tierseuchengesetz erwarten sich Experten eine Verhinderung der Zunahme und erweiterten Ausbreitung, die zu gesundheitlichen und langanhaltenden Schäden sowie generellen Krankheiten bei Menschen führen. Auch Punkte des Tierschutzes bzw. die richtige Haltung von Tieren, mit dem sich das Tierrecht beschäftigt, finden darin Erwähnung.

Das Tierseuchengesetz in Deutschland

Das Tierseuchengesetz ist zum Schutz der Verbreitung von übertragbaren Krankheiten vorgesehen.

Das Tierseuchengesetz ist zum Schutz der Verbreitung von übertragbaren Krankheiten vorgesehen.

Die Tierseuchenverordnung in Deutschland hat das Anliegen die Menschen zu schützen. Innerhalb des Tiergesundheitsgesetzes werden neu auftretende Seuchen erklärt und die Maßnahmen dagegen beschrieben. Dabei soll die Gefährdung von schlechtem Fleisch mit ansteckungsverdächtigen Potential ebenso erwähnt werden, wie Geflügelpest-Verordnung. Auf der Bundesebene wird an mehreren Instituten stets bezüglich der Viehseuchen geforscht, so sind beispielsweise das Friedrich-Loeffler-Institut auf Riems und das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin zuständig für die weitere Forschung.

Entstehungshintergrund des Tierseuchengesetzes

Das Tierseuchengesetz wurde mehrmals bearbeitet und es entstanden durch die weitreichende Erforschung von Viehseuchen einige Neufassungen.

Gut zu wissen: Zurück geht das Gesetz auf das 1880 entstandene „Gesetz, betreffend die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen“.

Auch der Tiergesundheitsjahresbericht wird jedes Jahr vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) herausgegeben. Dieses Institut ist nach § 4, Abs. 4 des Tierseuchengesetzes in der Pflicht den Bericht zu veröffentlichen und über die aktuelle Lage der Nutztierhaltung in Deutschland aufzuklären.

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