Anwaltshaftung

Von anwalt.org, letzte Aktualisierung am: 25. Mai 2020

Es kommt zu einer Anwaltshaftung, wenn Anwälte eine Pflichtverletzung begehen

Es kommt zu einer Anwaltshaftung, wenn Rechtsanwälte eine Pflichtverletzung begehen

Ein Rechtsanwalt übt einen höchst verantwortungsvollen Beruf aus. Hierbei muss er stets pflichtbewusst und verlässlich agieren. Eine Pflichtverletzung durch den Anwalt oder auch ein anderer Anwaltsfehler kann fatale Folgen haben – sowohl für den Mandanten als auch für den Juristen selbst. Vor allem kann es beide Parteien viel Geld und Nerven kosten. Doch wie sieht es hier mit der Anwaltshaftung aus? Ist bei einem Anwaltsfehler eine schnelle Mandatskündigung möglich? Gibt es eine Haftungsbeschränkung beim Rechtsanwalt? Besitzt die Anwaltshaftung eine Verjährung? Wie kann ich Klage gegen meinen Anwalt einlegen und die Anwaltskosten zurückfordern? Antworten auf all diese Fragen finden Sie in diesem Ratgeber.

Anwaltshaftung: Was bedeutet das?

Wenn ein Rechtsanwalt mit einem neuen Mandanten ein Dienstleistungsverhältnis eingeht, indem die beiden Parteien einen Vertrag miteinander schließen, dann ist der Anwalt letztlich auch in der Pflicht, die entsprechend von ihm verlangte Leistung zu erbringen.  Dazu gehört insbesondere die Einhaltung der anwaltlichen Pflichten, die in der Bundesrechtsanwaltsordnung (§§ 43 BRAO) zu finden sind:

  • Gewissenhafte Ausübung des Berufes
  • Der Achtung und des Vertrauens als würdig erweisen
  • Verschwiegenheitspflicht
  • Keine Bindung eingehen, die die berufliche Unabhängigkeit seines Anwaltsdaseins gefährden könnte
  • Unsachliches Verhalten ist zu vermeiden (zum Beispiel die Verbreitung von Unwahrheiten oder herabsetzende Äußerungen von sich geben)
  • Die Vertretung widerstreitender Interessen ist zu unterlassen
  • Sorgfältiger Umgang mit ihm anvertrauten Vermögenswerten: Fremde Gelder sind unverzüglich an den Empfänger weiterzuleiten
  • Verpflichtung zur stetigen Fort- und Weiterbildung

Im Normalfall leisten Rechtsanwälte hauptsächlich eine hervorragende Arbeit. Doch in jeder Berufsbranche versteckt sich leider auch schon mal das ein oder andere schwarze Schaf. Ein Anspruch auf Anwaltshaftung ergibt sich häufig bei einer Falschberatung durch den Rechtsanwalt. Neben der Einhaltung der Schweigepflicht, ist es ein Muss, dass er seinen Klienten über alles wichtige aufklärt (Aufklärungspflicht). Dazu zählt beispielsweise, inwiefern es ein Risiko wäre, einen Prozess vor Gericht zu führen, welche Folgen dennoch ein Vergleich mit sich bringt oder welche Fristen es einzuhalten gilt. Ein Klient sollte zudem stets über alle ihm zur Verfügung stehenden Rechtsmittel aufgeklärt werden.

Haftung muss ein Rechtsanwalt dann übernehmen, wenn er diese Frist versäumt hat und dadurch für seinen Mandanten ein Schaden entstand. Fristen gilt es zum Beispiel beim Einspruch eines Bußgeldbescheides einzuhalten, da ein solcher nur innerhalb der 14 Tage nach Zustellung möglich  ist. Ein weiteres Beispiel wäre die Frist im Rahmen der Verjährung der Ansprüche auf einen Zugewinnausgleich bei einer Scheidung.

Manchmal kann auch eine Haftungsbeschränkung oder Haftungsbegrenzung durch den Rechtsanwalt im Vertrag oder in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) festgelegt werden. Darin kann etwa bestimmt werden, dass der Schuldner nur bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit haftet oder, dass die Anwaltshaftung nur bis zu einer festgesetzten Höhe möglich ist.

Prozess um Anwaltshaftung: Die Beweislast liegt beim Mandanten

Bei der Anwaltshaftung muss der Jurist für den Schaden aufgrund eines Anwaltsfehlers aufkommen

Bei der Anwaltshaftung muss der Jurist für den Schaden aufgrund eines Anwaltsfehlers aufkommen

„Mein Anwalt kümmert sich nicht mehr um meinen Fall!“ – Dieses Argument reicht bei einer Klage gegen den eigenen Rechtsanwalt leider nicht aus. In Sachen Anwaltshaftung ist eine Anspruchsgrundlage nur schwer zu erwirken. Im Anwaltshaftungsrecht kommt es auf eine stichfeste Beweissammlung an, denn der Mandant steht in der Beweispflicht.

Vor allem muss im besten Fall die Vertragsverletzung als Pflichtverletzung die Ursache für den entstandenen Schaden sein und der Rechtsanwalt muss diese schuldhaft begangen haben.  Schwierig wird es, wenn das Gericht zu dem Urteil kommt, dass der Klient den Prozess auch ohne den Fehler des Anwalts verloren hätte. Dann wäre der Anwaltsfehler nämlich nicht ursächlich für den Schaden.

Wird allerdings offengelegt, dass der Jurist seinem Mandanten zu einem völlig aussichtslosen Gerichtsprozess geraten hat, dann greift die Anwaltshaftung und er muss ihm sämtliche entstandenen Gerichts- und Anwaltskosten zurückerstatten bzw. jene des Gegners übernehmen. Dann gilt es, den Mandanten finanziell wieder so gleichzustellen, als hätte er niemals eine Klage eingereicht. Das heißt aber auch, dass der Rechtsanwalt dann nicht für die ausstehende Forderung der Klage haftet, sondern lediglich für die Prozesskosten. Zur Berechnung der Ermittlung des hypothetischen Vermögensstandes vor der Pflichtverletzung wird die sogenannte Differenzhypothese angewandt: Dabei wird ein Vergleich gestartet zwischen der finanziellen Lage vor und nach der Fehlberatung durch den Anwalt.

Klage gegen den Rechtsanwalt

Sollten Sie sich bei Ihrem derzeitigen Anwalt schlecht aufgehoben und ungenügend beraten fühlen, weil beispielsweise trotz Ihrer Bemühungen schon drei bis vier Wochen kein Kontakt zwischen Ihnen bestand, dann haben Sie die Möglichkeit, Beschwerde gegen den Rechtsanwalt bei seiner Kanzlei oder der zuständigen Rechtsanwaltskammer einzulegen.

War ein Schaden also vermeidbar, dann ist der Jurist aufgrund vom Anwaltsfehler verpflichtet, Schadensersatz zu leisten. Das kann auch der Fall sein, wenn es überraschender Weise zur Niederlegung vom Mandat kommt und dem Klienten dadurch Einbußen entstehen. Dann könnten Sie Ihren Rechtsanwalt verklagen, denn die Haftung liegt beim Rechtsanwalt, wenn eine Falschberatung etwaige Vermögensdefizite hervorrief.

So merkwürdig es auch klingen mag, aber ein anderer Jurist – nämlich ein Rechtsanwalt für Anwaltshaftung – kann Sie hier entsprechend vertreten und beratend zur Seite stehen.

Auch, wenn Ihnen die Honorarabrechnung als zu hoch erscheint, können Sie unter Umständen Haftung vom Anwalt verlangen und mitunter die überflüssigen Anwaltskosten zurückfordern.

Jeder Anwalt muss sich übrigens gegen solche Ansprüche auf Rechtsanwaltshaftung versichern und besitzt daher einen entsprechenden Schutz durch seine Haftpflichtversicherung. Damit kann er sich selbst im Schadensfall einen Anwalt für Anwaltshaftung bestellen. Die Haftpflicht muss für jeden Anwaltsfehler aufkommen. Hat er keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen, dann kann er im Falle einer Anspruchsstellung auf Anwaltshaftung  seine Anwaltszulassung verlieren. Besitzt der Mandant eine Rechtsschutzversicherung, dann besitzt auch er einen Kostenschutz.

Die Anwaltshaftung wird in der Regel von der Haftpflichtversicherung des Anwalts getragen

Die Anwaltshaftung wird in der Regel von der Haftpflichtversicherung des Anwalts getragen

Ein Jurist muss indes jede ernstzunehmende Beschwerde gegen sich selbst an seine Haftpflicht melden. Bei einer Anwaltshaftung müssen sich stets beide Seiten vorsehen. Nicht immer liegt auch tatsächlich eine Pflichtverletzung oder Falschberatung durch den Anwalt vor. So müssen bei einer Anwaltshaftung bestimmte Voraussetzungen gegeben sein, um entsprechende Ansprüche durchzusetzen.

Im Übrigen existieren auch die Notarhaftung und die Richterhaftung. Können hier faktenhaltige Beweise aufgeführt werden, dann ist in diesem Fall ebenfalls ein Haftungsanspruch durchzusetzen.

Verjährung der Anwaltshaftung

Wie bei den meisten Ansprüchen, verjährt auch der Anspruch nach einer Anwaltshaftung wegen Fristversäumnis, Falschberatung etc. Diese Form des Schadensersatzanspruchs ist in der Regel nach drei Jahren versäumt. Die Verjährungsfrist beginnt ab dem Zeitpunkt, an dem der Mandant Kenntnis von der Pflichtverletzung des Anwalts nimmt oder auch Kenntnis hätte davon nehmen müssen.

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Anwaltshaftung
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80 Gedanken zu „Anwaltshaftung

  1. Bettina S.

    Guten Tag, ich suche einen Rechtsanwalt in Berlin, der mich gegen einen Kollegen vertritt, der Fristen in einer Reiserechtsangelegenheit versäumt hat, auf eine entrüstete Mail meinerseits, das Mandat niedergelegt hat und meine Ansprüche vom Reiseveranstalter, aufgrund der Fristversäumnis, abgelehnt wurden. Die Rechtsanwaltskammer, bei der ich Beschwerde gegen den RA eingelegt hatte, hat mir meine Unterlagen zurückgesandt, mit dem Kommentar, ich solle mir einen Anwalt suchen, um meine Ansprüche einzuklagen, sie sehen kein Fehlverhalten des Kollegen. Da ich selbst jahrelang mal in einer RA-Kanzlei gearbeitet habe, sehe ich darin ein grobes Fehlverhalten, denn bei der Geltendmachung von Ansprüchen, ist schließlich die Einhaltung von Fristen mehr als wichtig. Also die RA-Kammer handelt da wohl irgendwie nach dem Motto: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Ich rede aber von Ansprüchen, um die 1.000,00 EURO, die ich nun verloren habe. Gibt es in Berlin Rechtsanwälte, die sich solcher Dinge annehmen.
    Mit freundlichen Gruß Bettina S.

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    1. Patrick M.

      Sie sind doch eigentl. vom Fach. Grundsätzl. ratsam ist es in solchen Angelegenheiten (spreche aus eigener Erfahrung!) sich einen RA von außerhalb zu nehmen, so laufen Sie nicht Gefahr, daß evtl. sich neuer und vorheriger Anwalt kennen.
      P.S. Bis 1.000 Euro Streitwert kann man aber durchaus selbst machen beim Amtsgericht, zumal Fristversäumnis von Reiseveranstalter bestätigt wurde.

      Mit Freundlichen Grüßen

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  2. S. A.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe mich aufgrund von Bewertungen und Empfehlungen im Internet bezüglich eines Zivilrechtliches Verfahren an einen Hoch bewerteten Anwalt zugewandt.
    Hierbei ging es um ein Privat Darlehen welches zwischen zwei Parteien schriftlich niedergehalten worden ist. Dem Anwalt gegenüber offenbarte ich alle Details sowie den Hinweis das die besagte Person schon bereits ein Insolvenzverfahren laufen hat. Auf die Frage hin ob es überhaupt Sinn macht hier einen Fall zu eröffnen erwiederte mir der Anwalt mit das es durchaus Sinn macht und das wir auf jeden Fall gewinnen werden. Nun ist es aber so herausgekommen das alle Bemühungen umsonst waren und auch vor Gericht war ich von meinem Anwalt sehr schlecht vertreten (kam sogar fast zu spät). Die persönliche Beratung war mehr als ungenügend immer nur Versprechungen das unser Ziel garantiert erreicht wird und Vertröstungen wie ja wir wussten ja nicht ob die Beklagte im Insolvenzverfahren befindet. Vor Gericht musste ich mir anhören wie meine Anwältin auf Forderungen der Gegenseite nicht reagiert habe und das ihr beim Gerichtsverfahren Unterlagen fehlen würden und somit sie mich nicht zur Gänze vertreten kann.
    Erst nach dem Gerichtsverfahren forderte meine Anwältin weitere Beweise welche dazu führten das ich die Unterschriften zu den Darlehensverträgen Beweisen könne. Nun rief mich die Anwältin an und teilte mir mit das der Fall nun geschlossen sei und fordert noch eine Nachforderung über 2000 Euro bei mir ein.

    Mein Frage nun an Sie wäre was kann ich hier tun um hier von den Kosten wegzukommen. Sehen Sie hier eine Möglichkeit um mir zu helfen?

    MfG

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  3. MENDE

    Ich finde über die Suchfunktion der Anwaltskammer keinen Anwalt für Anwaltsrecht.
    Mein Fachanwalt für Arbeitsrecht hat mich bei Gericht stehen lassen.
    Nach einem Säumnisurteil ging vom Anwalt kein Widerspruch ein, sodass das Säumnisurteil rechtskräftig wurde und ich ALLES verloren habe was ursprünglich angestrebt wurde. Ich suchte mir einen neuen Anwalt und hatte aber dem vorherigen Anwalt bereits 2000,00 Euro Vorschuss bezahlt.
    Ich komme seit 2 Jahren weder an meine privaten Unterlagen von dem ehemaligen Anwalt ran, noch reagiert er auf Schreiben noch zahlt er mir den Vorschuss zurück bzw. ist nicht in der Lage eine Verrechnung vorzunehmen.
    Eine Hilfestellung über die Schlichtungsstelle wurde abgelehnt, da ich den Anwalt bereits wegen Betrug angezeigt hatte.
    Bei der Anwaltskammer ist dieser Anwalt nicht registriert, also kann ich dort auch keine Beschwerde einreichen.
    Was kann ich noch tun? Ich habe versucht einen Anwalt zu finden, der mich gegen den ehemaligen Anwalt vertritt, jedoch ohne Erfolg. Die eine Krähe möchte der anderen Krähe kein Auge aushacken bzw. alle kennen sich wohl scheinbar nicht damit aus.

    Ich habe meine privaten Unterlagen verloren, die ich dem Anwalt für meinen Fall ausgehändigt hatte, ich habe mein Geld (Vorschusskostenrechnung) nicht wieder bekommen, ich musste einen neuen Prozess gegen meinen Arbeitgeber anstreben und fing somit wieder bei 0 an. Das hat mir im Prozess das Genick gebrochen, da die ursprüngliche Klage durch das Säumnisurteil rechtskräftig wurde.
    Mein neuer Anwalt hat mich auch wieder Geld gekostet, da PKH nicht mehr gewährt wurde ect………summasumarum habe ich unterm Strich nur Verluste gemacht.

    Wie komme ich an den Ex-Anwalt ran? Wie kann ich noch gegen ihn vorgehen? Für einen Anwalt für Anwaltshaftung fehlt mir schlicht das nötige Geld,aber vielleicht mit PKH möglich?! Ich habe schon soviel Geld durch die Schlamperei meines Ex-Anwaltes verloren.

    Sonnige Grüße

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  4. Ralf J S.

    Hallo.. ICH BEABSICHTIGE mehrere Anwälte zu verklagen wegen Bummelei und Vertuschung bzw Unterschlagung von Beweismaterial. Was habe ich dabei zu beachten?

    Antworten
    1. Julia

      Hast du jemanden gefunden?
      Ich stecke in einer ähnliche Situation. Leider wirkt das Krähenprinzip und die meisten Anwälte möchten nichts damit zu tun haben.
      Ich wäre dankbar für einen Tipp!

      Antworten
  5. Be

    Hallo
    meine Anwalt weigert sich eine korrekte Abrechnung zu erstellen und Abfindung aus einem Gerichtsverfahren auszuzahlen.
    Ich suche einen erfahrenen Anwalt in Nürnberg ,der mich berät und vertritt.

    Antworten
  6. Ingrid

    Hallo brauche dringend Hilfe in einer Erbsache die schon 6 Jahre dauert. Mein Anwalt hat mich falsch beraten sodas ich jetzt total verschuldet bin. Die Unterlagen gibt er auch nicht raus. Habe mein ganzes Erbe verloren. Welcher Anwalt verklagt meinen Anwalt? Ich will mein unterschlagenes Geld zurück! Wer hat einen Tip für mich?

    Antworten
    1. Patrick M.

      Grundsätzl. sollten Sie sich einen Fachanwalt f Erbrecht suchen, möglichst nicht in der gleichen Stadt wie der vorige Anwalt, um Interessenkonflikte zu vermeiden.
      Unterlagen muß ein RA immer herausgeben, sagt Ihnen aber ein neuer Anwalt.
      Und die Beweislast für die Falschberatung liegt bei Ihnen, auch das sollte klar sein.

      Viel Erfolg

      Mit freundlichen Güßen

      Antworten
  7. Vallana

    Hallo brauche dringend Hilfe in einer Erbsache! Suche einen Anwalt im Raum Bonn oder Umgebung, es geht um Regressansprüche. Anwalt hat mich falsch beraten und dann das Mandat niedergelegt. Meine gesamten Unterlagen gibt er auch nicht heraus. Dadurch habe ich mein Erbe verloren. Wer verklagt meinen Anwalt. Hat auch noch ordentlich abkassiert. Da muss man doch gegen ankommen können. Freundliche Grüsse Inga V.

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  8. Adolf R

    Suche einen kompetenten Anwalt der aufgrund eines Anwaltsfehlers (ausgewiesene Mehrwertsteuer in Kostenvoranschlag in Klageforderung eingerechnet).
    Dadurch sind erhöhte Gerichtskosten und nachfolgende erhöhte Rechtsanwaltskosten
    entstanden. Rechtsanwalt lehnt außergerichtliche Einigung ab.

    Antworten
  9. Klaus D

    Wir haben einen schwierigen Fall am LG Essen, wegen einer Schadenersatzforderung von 25.000,– €. Ich musste wegen Beihilfe von Zettelklebungen (Betrüger) eine abschließende Unterlassungserklärung unterschreiben. Nach 5 Monaten dann plötzlich diese Schadensersatzklage, die von anfangs 2.000,– € auf jetzt 25.000,– € angewachsen ist. Auch beim 2.Anwalt mussten wir Kollegen und Interessenkoalition feststellen, weil alle Straftaten dieses Anwalts verschwiegen und nicht vorgebracht werden sollen.
    Wegen LG Anwaltspflicht wurden unsere Schreiben nicht berücksichtigt.
    Können Sie uns hier helfen und für Gerechtigkeit sorge tragen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus D.

    Antworten
  10. Jürgen R

    Ich habe einen Anwalt, der seit 10 Jahren prozessiert, ohne Erfolg Während der Zerit hat er immer wieder neue Aktenzeichen angelegt, so dass der Überblick verloren ging. Ohne mich zu informieren hat er vor dem AG W einen Vergleich geschlossen, der dem Mandat genau entgegensteht. Bitten um Stand der Verfahren wurden kaum oder nur ausweichend behandelt. Auf Fragen, warum er ständigen Unwahrheiten der Gegenseite nicht vor Gericht verwendet hat, – er hat lediglich den Rechtsbeistand der Gegenseite mehrfach aufgefordert, deren Mandantin zur Wahrheitspflicht aufzufordern-
    kam als Antwort ich solle bzw. könne strafrechtliche Schritte unternehmen. unerklärlich ist mir, warum er plötzlich behauptet, ich würde ihn “angehen” oder gar bedrohen, nur weil ich erneut nach dem Stand der Dinge mehrfach nachgefragt hatte,. Jetzt hat er das Mandat niedergelegt. Auwslöser der jüngsten Entweicklung wear offensichtlich ein Schreiben meiner ehemaligen Rechtsschutzversicherung, die mir wegen meines Anwalts gekündigt hatte, in dem sie feststellte, dass mein Anwalt den Mandatsvertrag schlecht erfüllt und dadurch unnötiger Kosten verursacht habe.Welcher Anwalt könnte den ganzen Wust aus 10 Jahren mit mir aufarbeiten und gegen meinen Anwalt vorgehen oder zuminest mein Anliegen zu besprechen.

    Antworten
  11. M, Bärbel

    Mein Anwalt, der mich in einer Schmerzensgeldangelegenheit zwischen mir und meinem damaligen Zahnarzt vertritt, hat mir das Mandat aufgekündigt, weil ich nach monatelanger Warterei, diversen E-Mails und auch persönlichem Erscheinen von ihm und damit über den Stand der Dinge nichts höre oder erfahre. Inzwischen sind mehr als 2 Jahre vergangen. Ich habe ihm deshalb per Mail geschrieben, Kontakt zu seiner zuständigen Anwalts- und Notarkammer aufzunehmen, weil in dieser Angelegenheit tatsächlich meine weitere Gesundheit davon abhhängt. Ich bin zu 100 % schwerbehindert und kann nun nicht mehr länger warten. Diese Ankündigung, mich an die Anwltkammer zu wenden, hat er als Argument benutzt, um das Mandat niederzulegen. Was soll ich nun machen?

    Antworten
  12. Benjamin G

    Ich stimme Ihnen zu, dass ein Anwalt einen äußerst verantwortungsvollen Beruf ausübt. Ich erwäge derzeit für meine Anliegen bei einer Kanzlei für Steuerrecht anzufragen. Wie Sie bereits erwähnen, ist die Verschwiegenheitspflicht in der Bundesrechtsanwaltsverordnung verankert. Vielen Dank für die vielen Infos zu den Pflichten eines konsultierten Anwalts.

    Antworten
  13. Steffen

    Hallo,
    wie lange darf mein Anwalt für die Abrechnung brauchen.
    Ich habe ihm vor Weihnachten mitgeteilt, dass ich meinen Führerschein wieder habe, und somit die Rechtssache durch ist.

    Antworten
  14. Werner

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    1.Mein Anwalt versäumte eine Frist, hat sich auf einen Fehler der Büroangestellten berufen. Wurde vom Oberlandesgericht nicht anerkannt.
    2.Teilungsversteigerung: Bausachverständiger wegen Befangenheit abgelehnt. Termin für die Begehung nicht eingehalten, ein Zimmer zu wenig im Wertgutachten angegeben, Bauwertangabe und Wohnlage nicht berücksichtigt.
    Mit freundlichen Grüßen Werner

    Antworten
  15. Kanda

    Die Anwälte, die Ihre Mandanten schädigen und frech untätig sind, sollten Ihre Zulassung verlieren. Ohne Druck von außen auch keine Einsicht. Ich habe auch so eine Anwältin, die im Prozess nichts mehr tut, Schreiben nicht weiterleitet und Fristen missachtet. Kohle ist ja schon kassiert, ansonsten kann man nichts erwarten und steht als Depp da.
    Diese Wegsehmentalität findet man überall, auch Richter können machen was sie wollen.
    Natürlich sind nicht alle so, aber es nimmt deutlich zu.
    Als ob jeder Geschädigte alle Register ziehen kann und würde. Also rennen die schwarzen Schafe weiter herum und kassieren ohne die Leistung zu erbringen. Und die Herde erscheint schon mindestens halb schwarz.
    Die wenigen guten muss man mit der Lupe suchen.

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    1. K.t

      Hallo
      Mir geht es noch Schlimmer ich habe seit 3 Jahren einen Anwalt der vom Rechtsschutz alle vorauszahlungen erhalten hat ! In dieser Zeit hat er 5 Briefe Geschrieben , Termine Verpasst fast nie Zurückgerufen und wenn erst nach Wochen ! Bei mir geht es um mein Wohnhaus hier wurde vom Nachbarn ein illegaler Anbau und Aufstockung zum Teil auf mein Haus Gebaut , dies wurde Schrifftlich durch UBA bestätigt . Durch daraus entstandene Schäden Risse , Wassereinbrüche ist bisher ein Schaden von ÜBER 15000 Euro entstanden !
      Der Nachbar ist Architekt und Lacht nur und Verweist auf seine BEZIEHUNGEN und dies scheint auch so zu sein .
      Natürlich könnte ich den Anwalt wechseln aber da mein Rechtsschutz schon gezahlt hat würde dieser nicht mehr greifen hinzu kommt finden mal einen Anwalt der sie noch Vertritt

      Antworten
  16. Kate W

    Der Beitrag zum Thema Anwalt für Mietrecht ist sehr hilfreich. Ich wollte besser informiert sein, denn ich weiß sehr wenig darüber. Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, weiß ich genug über dieses Thema.

    Antworten
  17. Henning

    wenn Anwälte Schriftsätze verfassen, dann haben sie vor Ort zu gehen und den Ort des Geschehens in Augenschein zu nehmen und nicht einfach abzuschreiben!

    Antworten

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